Spannendes Nachtcafe

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Was bleibt, was kann ein Mensch verarbeiten, wo bleibt er hängen, wiederholt das Gleiche, einfach anders?

Freier werden, ist zumindest mein Ziel immer gewesen. Meine eigenen Werte setzen. Die Schuldfrage interessiert mich nicht, gemäss Al-Anon.

Umgekehrt denke ich nicht im Traum daran, die Lebenslügen meiner Eltern weiterzutragen. Immer scheint mir die Bibel massgebend. Um eine schwere Bürde in der Generationenfolge loszuwerden, braucht es bis zu vier F´Generationen. Eine allein reicht nicht. Welche davon ich bin, mindestens die dritte. Ob das, was ich theolog. Fluch nennen würde, in meinem Leben zu beenden ist, keine Ahnung.

Was die Psychologin erzählt, ist kalter Kaffee und wirkt auf mich extrem hölzern. Die Biographien, die Katastrophen entlarven im jüngsten Lebensschicksal, genannt werden die 90er Jahre, Land logisch D, wie hinterwäldlerisch das sog. aufgeklärte Zeitalter ist: Kann ich stehen lassen, dass ich in den 60 Jahren nur ausgeliefert war als Kind, gilt dasselbe für die Generation meiner Kinder.

In der CH ist es seit 2013, als die KESB ihr Werk begann nur schlimmer geworden.

Das geschilderte Familienrecht in D katastrophal. CH wird nicht besser, tendenziell gleich oder schlimmer sein. Ich mag das schon gar nicht recherchieren.

Die Frage, die mich beschäftigt, ist, warum Menschen Menschen schlecht behandeln, das voll logisch tabuisieren und weil das so oft passiert, findet sich dieses Verhalten in den jeweiligen Gesetzen und aus Staaten kann man nicht austreten oder nur sehr schwierig und der nächste Staat ist nicht besser, hat blinde Flecken gleicherorts bzw. andernorts.

Menschsein bleibt Menschsein so oder anders. Ich ziehe anders definitiv vor. Wie weit ich dabei komme, jeder Schritt lohnt sich.

Die sog. Fachpersonen und die ihnen zugeschriebene Rolle ist mehr als fragwürdig. Die plappern Allgemeinplätze, die ich schon zu Studienzeiten im Vorbeigang gelernt habe.

Sind Menschen auf solches angewiesen? Sind Menschen im allgemeinen so weit weg von sich selbst? Ich fenke eher, dass es sich um ein weiteres Tabu handelt: Einen riesengrossen Dienstleistungsgeldmarkt. Selbsthilfegruppen OHNE Fachpersonen mit dem Empowerment von jedeR TeilnehmerIn Chef über ihren eigenen Lebensweg zu sein bzw. zu werden, sind viel befreiender.

Fachpersonen jeglicher Couleur haben mein Leben unendlich behindert und verhindert. Wenn ich was brauche, dann benenne ich es längst nur noch selbst und irgendwann, irgendwo bekomme ich einen Schlüssel zum nächsten, was ich brauche.

Die Irrungen und Wirrungen der betroffenen sog. Wissenschaften sind nur Zeitverlust, die ich nutzte und nutze um weiser zu werden, meine Kreativität unter widrigsten Umständen nicht aufzugeben und damit überlebe ich und lebe ich. Der Rest ist eigentlich Mumpitz: Reine Arbeitsplatzbeschaffung, angeblich friedlicher als Rüstungsindustrie, was ich bezweifle, weil nicht nur die CH damit viel zu oft und viel zu umfassend, Teile des eigenen Volkes bzw. der BewohnerInnen des eigenen Landes gesundheitlich, finanziell, gesellschaftlich nur ruiniert.

Die Spassgesellschaft spürt das, wendet sich ab und spasst. Zeitvertrieb, erkenntnislos.

Erkenntnis, lernen hat mich immer sehr interessiert, meine grenzen sind viel enger geworden, trotzdem lerne ich mit Begeisterung bzw. hole mir Fähigkeiten auf einem einfacheren Niveau zurück. Klagen = Fehlanzeige. Tun was ich heute kann von Fühlen über Denken zu Handeln und Gesundheit. Wird mir der Kreis zu eng, kommt hoffentlich was anderes.

AutodidaktInnen überzeugen mich heute wesentlich mehr als irgendwelche staatlich anerkannte Leistungsausweise: Diese beweisen nur, dass Menschen Kästchendenken wiederholen können. Kästchendenken scheint momentan nur eines, ins globale Verderben zu führen. Z. B. bei Umweltthemen beklagen sich die WissenschafterInnen, dass sie nicht gehört werden: Das staatlich ausgebildete Personal versagt politisch: Das Wissen ist da, die Auswahl, die bekömmlich wäre, klappt nicht, überhaupt nicht. Die Zeit wird zeigen, welchen Preis dieser Fakt hat.


Weil Wissen echt demokratisiert wurde, zwar macht auch Google Zensur, auch im Westen, Apple noch viel mehr, wegen den Überzeugungen seines Gründers. Trotzdem ist Fachwissen universell geworden. Fachleute braucht es in Talkshows längst nicht mehr. Authentizität hat Vorbildcharakter und die vielen Möglichkeiten der Wege sind spannend. Wer was wissen will, wird sich selbst schlau machen. Wer nichts wissen will, der bzw. die bleibt wie er bzw. sie ist.

Aber ein pluralistischer Staat wird zukünftig seine Grenzen viel klarer definieren müssen. All das sinnlose Geplapper, für das reicht weder die Kraft, noch die Zeit, noch das Geld. Wenn das Geld reicht, dann darf ruhig gefragt werden, wer das Volk aus welchem Eigennutz für dumm verkauft. Ich erinnere an die SVP-Volksverdummung seit den 90er Jahren und endlich ist der Punkt erreicht da der bzw. die Kleinste nicht mehr leugnen kann: Australien brennt zu erschreckend hohen Teilen, was wir noch nie so erlebt haben. Dann dämmert es hoffentlich endlich: Das Umweltproblem könnte ein Problem sein und die SVP schläft. Der Erde sind unsere politischen Querelen wurscht. Sie dreht sich auch ohne Menschen. Nicht zu jeder Zeit dünken sich weltbekömmliche Menschen ach so wichtig.Der Dinosaurier wurde ersatzlos gestrichen, das Mammut auch. Der Mensch könnte reflektieren, nur wenn er will, bitte tue sich niemand Zwang* an.

Die Ausgangsfakten müssen Fakten sein und dürfen keine Ideologien sein. Wie lautet das Bonnot von trump: Alternatives facts oder so. Die gibt es schon vor Trump, er hat sich da voll ehrlich geoutet. Und damithat er in aller Konsequenz Politsysteme zu Grabe getragen. Es ist an den jeweiligen Völkern aufzuwachen. Die oberen Zehntausend machen das auch in der CH nicht für die andern. Die hätscheln ihre jeweiligen Lebenslügen

…* Putin will mehr Kinder, Autohersteller diversifizieren mit alten Motoren ihre Absatzmärkte… Es gibt noch Zeit in Hülle und Fülle glauben sie.

Teilgelesen: UNO-MRK

Irre, dieser Schubladentiger in der CH.

Menschen mit Behinderungen hätten Inklusionsrechte, sogar ihre überdurchschnittlichen Fähigkeiten, vgl. in meinem Fall Plastizität des Gehirns minus Hochbegabung wird x-mal betont und aufgeschrieben.

De facto werden CPs, Menschen mit sog. geistiger Behinderungen, Frauen, alte Menschen in der CH nur defizitär WAHRGENOMMEN. Das ist eine der grössten gesellschaftlichen Behinderungen in der CH, diese impertinente, sog. normale Wahrnehmung. So behindert möchte ich nie sein, NORMAL. Wäre ich das, wäre ich mit einem passenden Multimillionären lebenslang verheiratet und mein Wirkungsort, nun nach den Kindern, wäre der Kleiderschrank, das Badezimmer und die Meinung des ebenso unglücklichen Ehemannes. Grosskinder dürfte ich hüten, meine soziale Ader nur gesellschaftskonform ausleben und an Veranstaltungen small talk produzieren, ich könnte dazu Rotwein stehend und gehend schlürfen oder hätte sogar Prosecco und Champagner, diese unausstehlichen Getränke, offiziell gern.

Je dümmer die Menschen desto mehr lügen sie, hat der Film gestern gelehrt.

Direkter Rückschluss auf BernburgerInnen, die Betroffenen sehr erwünscht. Die Intelligenz, wie mein zweites Kind wird invalidisiert, ihre Lebensbedingungen sind so krak machend geworden, Bernburgerei sei Dank.

Ihr Weg weg von mir, die ich meine Co-Abhängigkeit überwunden habe, zu einem Worcoholicpflegeelternehepaar, dann in die Finanzmacht meiner magersüchtigen Mutter, dann irgendwann IV, wo sie meine erweiterte Gegnerschaft definitiv haben wollte: Sozial total vernichtet mit schlechter Lebensqualität. So, wie ich sie in ihrer Kindheit kennen gelernt habe, immerhin 14 3/4 Jahre lang, muss sie von aussen angestupst werden, um irgendeinen Befreiungsweg gehen zu wollen und zu können.

Also die Konvention stünde auch über ihrem Schicksal, allein die Intrige triumphiert, sicher hat sie ein völlig verzerrtes Bild ihrer selbst, wer Null Gesundheit um sich hat, nur Süchtige, wird leicht eine Opferbeute.

Warum ich das letztlich nicht wurde, weiss allein Gott. Ich wäre mehr als prädestiniert dazu gewesen. Irgendwo muss ich genügend Gesundheit erlebt haben und Selbstreflexion, wo Al-Anon eine führende Rolle einnimmt, dass ich mich selbst befreien konnte.

Ein Paradigma für meinesgleichen und so Gott will, soll keineR soviel Unrecht erleben müssen wie ich über 60 Jahre, in einer sog. Demokratie CH. Das Wissen ist da!

Stimme nochmals

Heute hatte ich keine Telefonistin zur Hand, die Hausarztpraxis hatte meine Mail für einen Arztermin einfach nicht beantwortet.

Die telefonische Katastropje war nach altem Muster. Völlig idiotisch, natürlich behindertenfeindlich und diese Praxis hat also jetzt bei der Anmeldung in der Arztpraxis Eingang gefunden.

Die Schulmedizin brauche ich juristisch, ansonsten schafft sie sich schneller selbst ab in meinem Leben, als ich zu sterben gewillt bin!

Friedlicher Lebensabend ohne Schulmedizin, das riecht nach einer prima Alternative. 🙂


Nachtrag: Mein Lerneffekt anhand der desolaten Banken u. a. Situation des letzten Jahres: Per Mail habe ich sofort gemotzt, einerseits bei meinem neuen Hausarzt per Mail und bei der Anmeldung per Mail. Mein Erfolg ist durchschlagend: Hausarzt hat die Lage geklärt. Üblicherweise kann ich alles per Mail abmachen, das war eine Datenschutzfrage ohne meine Unterschrift. Im Notfall kann ich mich sogar tel. melden OHNE BELÄSTIGT ZU WERDEN.

Fazit: Sei nie höflich, nebst dem, dass ich sowieso super wohlerzogen bin. Bei Schwierigkeiten nie etwas erklären, sondern sofort motzen. Dann klappt es. In den Medien wird dann pseudobedauert, wie rauh der Umgangston geworden sei. Klar, wenn niemand mehr höflich sein will, muss sogar ich ständig zubeissen, um mir Gehör zu verschaffen. Das entspricht heutigen normalen Gepflogenheiten und meinem elementaren Überlebenswillen. Dumm rumschreien, Populismus, alternative Fakten versus Wissenschaftlichkeit. Wie eine zu enge Eierschale lege ich nach 15 jäghrigem Wachkomma alles ab, was vorher normal war. In den 15 Jahren, die ich voll verpasst habe, hat sich viel verändert gesellschaftlich und weil ich keine Amtsperson im 1. Arbeitsmarkt mehr bin, sondern nur IV UND alt, muss ich mir neue Strategien zulegen.

schlechtester Witz: Sämtliche psychiatrischen Interventionen, ich sollte immer die andern verstehen lernen, sind total obsolet. Wer nicht nur unter die Räder kommen will, muss sehr wehrhaft sein können. Unter den rädern lauert bei mir stets ein völlig unnötiger vorzeitiger TOD. – Nein, danke. Dieses unhöfliche Todesangebot hatte ich viel zu oft und in zu verschiedenen Todesarten. selbst da habe ich das Loch gestopft: Meine Abdankung wird genau von einem Pfarrer gehalten, der weiss, was CP heisst, in- und auswendig. Die gesamte Bernburgerei kann bleiben, wo der Pferffer wächst. Im Leben hat sie mir fast nur geschadet. Nach meinem Tod soll sie nicht zur ultimativen Heuchelei aufmarschieren. Die haben Null Ahnung, wollen auch keine haben, was ich beruflich geleistet habe und leiste:

Überall brauchen Menschen unverhofft Trost ooder Bestätigung: „Wenn die SchülerIn bereit ist, kommt die Lehrerin. Es gibt Haushalte, da bin ich hochwillkommen, das Gespräch mit mir wird gesucht, meine fundierte Meinung ist hochwillkommen.

Das ist LEBEN: WILLKOMMEN SEIN! Seine Fähigkeiten anwenden dürfen und nicht irgendwers Kopftätschelfraktion sein müssen. DAS ist nur diskriminierend.

Meine Theologie ist gefragt, weil extrem fundiert, wissenschaftlich aufgestellt, authentisch und vom Leben geprüft und geschüttelt. Sie besteht aus wesentlich mehr Taten als Worten.

https://ivinfo.wordpress.com/

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Logisch untersucht ivinfo auch die im Dezember letzten Jahres veröffentlichten Blickartikel und die Reaktion des betroffenen SP-Bundesrates.

Allein ich teile die Annahme nicht, dass die Psychiatrie weiss, was sie tut. Gerade sie diagnostiziert fast ausschliesslich sämtliche Traumatisierungen um, siehe meine früheren Posts seit 2012.

Dass eine Traumatisierte wie ich in 10 1/2 Monaten einen solchen raschen Weg zurücklegen kann und wieder aktiv werden nach 15 Jahren Fehlbehandlungen und den sozialen Folgen, die diese zur Folge hatte, ist gewiss singulär.

Unter den Teppich kehren lasse ich mich nicht. Da wandere ich eher aus in eine vernünftigere Nation. Es ist zu vermuten, dass ich eine entsprechende IV-Rente haben muss, weil ich 16 Jahre im ersten Arbeitsmarkt Lohn bezogen habe, beruflich meine Karriere ohne geringste Wahl- bzw. Wiederwahlschwierigkeiten absolviert habe. Da nützt ein behauptetes professorales Gutachten meiner sog. Arbeitsuntauglichkeit unter Höchstdosierung Moclo-A auch nichts.

Psychopharmakas haben Wirkungen, das sollte ein Nuerologe, Prof., eigentlich zumindest erahnen können, falls nicht schulmedizinisch WISSEN.

Die Schulmedizin muss dringendstens strukturell korrigiert werden, gerade die Psychiatrie soll Traumatisierte 1. erkennen und 2. entsprechend behandeln, die Traumatas verarbeiten helfen. Damit werden die Fallzahlen massiv abnehmen, auch Suchterkrankungen würden zurückgehen, weil Sucht eine menschliche Antwort auf Trauma(tas) darstellt, wie Depressionen, DIS u. a..

Die CH-Gesellschaft ist in vielen Belangen nicht wissenschaftlich aufgestellt, wie sie von sich selbst behauptet und glaubt, sondern ideologisch, wie gerade die Schulmedizin täglich x-fach beweist.

Passend zum Thema gerade auf Phoenix: „Instrumente Macht – die Lüge“

Uno Menschenrechtskonvention

Also lieber nicht, viel lieber in der Schublade lassen, ja nicht hervorziehen die Diskriminierungen staatlich verordnet und staatlich gut geheissen.

Staat in der CH ist der Kanton, also in meinem Fall Bern. Im ganzen Kanton Bern sind BernburgerInnen strategisch gut verteilt und aufgestellt. DAS weiss ich auch.

Warum die Ex-Hausärztin da mitmacht, nicht Kt. Bern, DAS weiss ich noch nicht, das werde ich wissen, wenn die Zeit reif ist und sich diese Intrige aufdröselt.

Der Rechtsstaat sollte seine eigenen Gesetze einhalten, will er aber nicht. Die CH ist da keine Ausnahme, der Kt. Bern immer einer der Schlimmeren, ein Vergleich unter den Kantonen ist mir nicht bekannt. Das kommt wohl aufs Thema an.

Mein Interesseist ein Bundesgerichtsurteil zu erhalten. Das gilt in der CH was. Fällt es zu Ungunsten der Menschen mit Behinderungen aus, dann herrscht CH-weit Klarheit und endlich etwas ehrlichere Ehrlichkeit. Das Bundesgericht muss sich gelegentlich selbst korrigieren, wenn es zu zeitgeschichtlich geurteilt hat, etwas zu sehr nur den politischen Nahhorizont im Blick hatte.

Ich vergleiche immer mit dem Werdegang der Frauengleichberechtigung, die ist in der CH im Gesetz, in der Verfassung, und die Realität hinkt Jahrzehnte hinterher.

Keine Diskriminierung bitte

Die CH stimmt demnächst über eine Diskriminierungseinschränkung ab. Nun die CHs sind immer extrem langsam. Die Bibel, NT viel schneller: „Was du nicht willst, dass man dir tut..“

Weit gefehlt: Es gibt zuhauf sog. GUTE ChristInnen, die haben alle im Biologieunterricht geschlafen und sich ihre Orthosexualität selbst erschaffen. Zufällig momentan noch in der Mehrheit, behaupten sie via Verbalinspiration der Bibel, allein diese sei gottgewollt. Ich bin jeweils sarkastisch: Wer sowas behauptet, unterstellt dem Allmächtigen, dass er sämtliche naturwissenschaftlichen, biblischen Fehler zwecks Verdummung der Menschheit selbst aufgeschrieben hat.

Als Mitglied von mehreren diskriminierten Minderheiten wird mir Angst und bange: Wenn sexueller Orientierung im besten Fall nicht mehr diskriminiert werden darf und sich die Einstellung der DiskriminiererInnen nicht ändert, wer kriegt dann mehr Diskriminierung ab? Wir Behinderte oder wir Frauen?

Schlaflos dank Dina und Sämi

Meine Katzenbabies haben Joh voll erobert nachts. Als ich um 2 Uhr wach wurde, schnurrten sie mir liebevoll die Ohren an. Das hat gewirkt und wie! Toben war angesagt, während ich mir mit Kaffe den Schlaf aus den Augen spühlte. Dann guckte ich begeistert dem Treiben zu.

Noch verstehe ich nicht alles. Sämi war gnädig, verlangte nicht nach nächtliche Ausgang, der kleine Kerl noch keine 4 Monate alt. Ich revanchierte mich mit köstlichen kulinarischen Leckerbissen.

So munter wie sich die Kleinen entwickeln, geht es kurzum ab zur ersten Impfung. Chippen will ich sie, wenn möglich früh. Dann bin ich entspannter, was unser Aussenleben anbelangt. Die beiden haben zwar gelernt, ihre Gstältli nicht abstreifen zu können. Trotzdem, gestern hat sich Sämi an Fluglärm erschrocken draußen, während Dina voll cool blieb. Sämi hat dabei bewiesen, dass er sofort Schutz in Joh sucht.

Ich war echt stolz auf meinen Angsthase. Als er sich spielerisch zwischen Rad und Joh versteckte, fand ich das weniger cool und machte mich vor meinen Katzen zum Affen. Dina und ich blinzelte uns an, vermutlich denken wir dasselbe!

Sämi ist ein guter, leicht größerer Bruder. Dina darf kuscheln, ob sie bei Rangeleien auch gewinnen darf, durchschaue ich noch nicht ganz. Manchmal läuft die eine Katze weg, manchmal die andere. Mir ist es recht, wenn das Spiel ausgewogen erscheint. Ich schaue gelassen und fröhlich zu.

Als ich mit den beiden hier ankam und mich erschöpft aufs Bett legte, kamen beide an meinen Kopf und Dina schleckte mich fit. Tausend Mal angenehmer Katzenmedizin versus Schulmedizin. Dritte Katze war ich mit voll sauberem Gesichtchen, total hübsch anzusehen!

Zeitfenster geschlossen

Mit viel zu langer Verzögerung hat der Angestellte der Kletterhalle gemailt, lass uns diskutieren. Nun Menschen, die Unrecht tun, sind nie einsichtig, reflektieren sich nicht selbst, sind vielleicht unangenehm betüpft, weil sie bei mir mit ihrem Gehabe nicht durchkommen.

Frei nach Al-Anon habe ich nochmals Gesprächsbereitschaft signalisiert und Monsieur, seine Ferien deklariert. Die habe ich um mehr als 24 Std. abgewartet und habe soeben mein Zeitfenster geschlossen.

Es ist definitiv NICHT meine Aufgabe sämtliche unerzogenen Erwachsenen mit ihren Defiziten zu konfrontieren und höflichst geduldig nachzuerziehen. Dazu können sie zu ihren Mamis laufen. Weil die auch schlecht erzogen sind, beisst sich spätestens hier die Katze in den Schwanz und ohne einen massiven Gesinnungswandel in dieser CH-Gesellschaft, so meine Prognose, wird diese Dekadenz untergehen, irgendwann, mit Trump an der Macht evtl. viel schneller als im entferntesten angedacht.

Viel zu viele Junge denken, die andern sollen Steuern bezahlen und sie leben von der Hand in den Mund, das bei bester Gesundheit. Nehmen sie an, dass sämtliche CH-Infrastruktur vom Himmel fällt und meine Generation ihre Windeln und ihre Altersvorsorge bezahlen muss?

Falsch: Meine Generation bezahlt die AHV für die Generation meiner Eltern und die Jungen haben das System noch immer nicht begriffen und jammern in der CH ausgerüstet mit allen digitalen Schikanen dumm rum! Können sie prima, dank meiner Generation arbeiten zu viele von ihnen nicht für ihr Leben und die Gesellschaft bzw. Infrastruktur, sondern nur knapp für ihr Überleben und der Rest wird zusammengeschnorrt mit so klimaneutralen Dingern wie I-Phones, Androids, Tablets, PCs und was es alles gibt, auf alle Fälle immer dem Neusten.

Schnelllesen – Speedreading

Mit solch einem Programm bin ich in meinen 20er Jahren in Kontakt gekommen, habe in den USA einen Kurs besucht.

Das mag im Widerspruch erscheinen zu meiner Wahrnehmungsbehinderung, optische Reize sehe ich, allein das In-Ordnung-bringen fällt mir schwer.

Hat logischerweise dazu geführt, dass ich instinktiv via Intelligenz mich selbst trainiert habe, das für mich Wichtige rauszufiltern, um so Tempo zu gewinnen. Das wiederum kommt dem Schnelllesen entgegen. Solange Menschen so langsam lesen, dass ihre Gedanken andauernd abschweifen, reicht einmal lesen nicht, weil nach kürzester Zeit die Augen zwar noch lesen, während die Gedanken irgendwo rumwandern, weit weg vom Text.

Dann kann man von vorne beginnen.

Zeitungen lese ich fast ausschliesslich nur noch in Titeln. Journalismus ist in aller Regel extrem repetitiv. Was vor 40 Jahren auf eine Art beschrieben wurde, wird noch heute ähnlich geschildert, die menschlichen Themen wiederholen sich in den gängigen Klisches. Kaum je wird wirklich Neues transportiert.

Steht in der Bibel: „Nichts Neues unter der Sonne“, trifft das den Nagel auf den Kopf. Die Begleitumstände, die Zeitgeschichte, die Technik verändert sich, da muss ich entscheiden, was ich mir aneignen will, was sich so schnell überlebt, dass ich gut einige Entwicklungsschritte auslassen kann und was ich nie begreifen werde, weil es meinen Begabungen widerspricht, meinen Behinderungen und meinem Alterungsprozess.

So kann ich Bewegungen, die ich definitiv mal konnte nicht mehr und Aufwand und Ertrag sind solchermassen weit auseinander, dass es schlicht unzumutbar ist.

Über die Festtage, seit es Glatteis hat auf der Strasse, sind die CH Gratis-online-Medien voll von Autounfällen. Davor waren wöchentlich Raserunfälle, ein typisches CH-Thema.

Vor Weihnachten auch die modernen, herzerweichenden Einzelschicksale in den Medien: An Weihnachten wird geholfen, auch von Menschen, die mit Glauben nichts anfangen können. Ob aus dem Geschilderten dann politische Aktionen folgen, wird die Zeit zeigen.

Die IV, ein Dauerbrenner seit den 90 Jahren, wird endlich wahrgenommen zumindest teilweise, in erschütternden Einzelschicksalen, als was sie ist: Eine Nein-Sagerversicherung, die durch ihr stereotypes „Nein“ Kosten nicht verkleinert, sonden nur vergrössert. Sie tut mir echt leid, weil sie ausgerechnet auf vertrauenswürdige Arbeit von Schulmedizin angewiesen wäre.

Nach meiner politischen Einschätzung fliegt der schulmedizinische Mythos irgendwann, das mag Monate oder Jahre dauern, demnächst entgültig vom Sockel und dann muss ein Land z. B. die CH neu formulieren, welche Medizin es wirklich will. Die ethisch-finanzielle Frage brennt schon lange unter den Nägeln. Kirchen kann man abschaffen, austreten, fernbleiben. Aus dem Menschsein selbst kann niemand aussteigen. Das bleibt mit einem Körper ein Leben lang erhalten. Da wird eine andere Lösung folgen müssen.

Der Gretahype scheint langsam am Abflauen: Die protestierende Jugend protestiert zwar, aber soll scheints, laut Medien, z. B. ihr Flugverhalten überhaupt nicht geändert haben. Tja, Worte bzw. Taten sind zwei völlig verschiedene Dinge. Welche Jugend hat nicht pubertiert, nicht gemotzt? Dazu braucht sie nicht dieses riesengrosse Medienecho, weil neu sind die Inhalte nicht und der Blickwinkel ist viel zu eng, um mehr zu tun, als etwas Verkrustung aufzubrechen. Die grüne Welle, was soll das? Solange ich im Amt war seit 89, war die Bewahrung der Schöpfung immer ein Riesenthema, nebst vielen anderen auch.

Meine Flugbewegungen lassen sich sehr einfach messen, weil kaum vorhanden und nur behinderungsbedingt. Wobei mit dem Auto will ich mir wieder mehr Freiheiten erkämpfen. Und lasst es euch lernen: Nur weil ich nicht ÖV kann, wegen meinen Behinderungen, heisst das überhaupt nicht, das Menschen OHNE Behinderungen nicht ÖVs können.

Niemals sind wir alle behindert, wenn es um Erleichterungen geht, die Menschen mit Behinderungen brauchen. Normal sind 85% der Bevölkerung und wenn sie z.B. im öffentlichen Raum überfordert sind, dann bitte den politischen Weg beschreiten und seid vorgewarnt, die CH-Mühlen mahlen unendlich langsam.

Wobei, wenn all das Flimmern und Flattern von all den Bildschirmen abgestellt würde, was die Reizüberflutungswelle gerade zu bieten hat, dann profitiere auch ich. Aber das erwarte ich nicht mehr zu meinen Lebzeiten. Mit erneuerbaren Energien lässt sich dieser neurologische Irrsinn ganz bestimmt fortsetzen. Wir Menschen mit Behinderung wären wie Seismographen, ein Frühwarnsystem. Bloss wer will irgendeine Warnung hören in dieser leicht protestierenden Spassgesellschaft und wer würde was ändern wollen, wenn er sie gehört hätte?………… Eben.

Steht übrigens auch schon in der Bibel, allerdings im Neuen Testament.

IV zum 2. heute

Okay, scheinbar ist der Elektrorollstuhl jetzt bewilligt, der Brief irgendwo auf der Post.

Was die IV nicht ohne Juristen einsehen will, ist dass das ganze Dossier neu zusammengestellt werden muss. Wer denkt, ich lasse mich weiter als Psychopatientin diskriminieren, weil ich als CP schon seit Geburt an Diskriminierung gewohnt bin, der bzw. die irrt gewaltig.

Wer solche Lügen in die Welt gesetzt hat, der soll sie selbst essen: „Eat your own words“, nennen das die Amis. Dazu noch etwas leiden, den Arbeitsplatz verlieren und etwas von dem, was ich in den letzten 15 Jahren durchlitten habe. Mir wurde aufgrund der Falschdiagnose mein zweites Kind weggenommen, hat tiefgreifende Konsequenzen, wenn die Schulmedizin versagt. Geht echt unter die Haut und zerstört Leben und Berufskarrieren und Familien.

War schon immer so in der CH: Wer zufällig oder zu lange, wie gewisse Bernburger am Machthebel sitzt, verliert den Zugang zur Realität.

Diese Tage in den Medien: 1 Million CHs leben in Armut bzw. nahe der Armutsgrenze. Die CH soll eins der reichsten Länder sein, für diese Mio. ganz bestimmt nicht.

Uraltes Unrecht, geht zurück auf die calvinistische Ethik. Die kann jedeR selbst googeln.

Und die Bernburgerei muss lernen, Napoleon hat dem Alten Bern den Untergang beschert. Die sind auch etwas im Verzug zur modernen Zeit. Deshalb werden sie irgendwann in Bausch und Bogen untergehen, wie alle realitätsfremden HerrscherInnen, denen ein Hofnarr fehlte und damit SELBSTKRITIK.