Keine Diskriminierung bitte

Die CH stimmt demnächst über eine Diskriminierungseinschränkung ab. Nun die CHs sind immer extrem langsam. Die Bibel, NT viel schneller: „Was du nicht willst, dass man dir tut..“

Weit gefehlt: Es gibt zuhauf sog. GUTE ChristInnen, die haben alle im Biologieunterricht geschlafen und sich ihre Orthosexualität selbst erschaffen. Zufällig momentan noch in der Mehrheit, behaupten sie via Verbalinspiration der Bibel, allein diese sei gottgewollt. Ich bin jeweils sarkastisch: Wer sowas behauptet, unterstellt dem Allmächtigen, dass er sämtliche naturwissenschaftlichen, biblischen Fehler zwecks Verdummung der Menschheit selbst aufgeschrieben hat.

Als Mitglied von mehreren diskriminierten Minderheiten wird mir Angst und bange: Wenn sexueller Orientierung im besten Fall nicht mehr diskriminiert werden darf und sich die Einstellung der DiskriminiererInnen nicht ändert, wer kriegt dann mehr Diskriminierung ab? Wir Behinderte oder wir Frauen?

Schlaflos dank Dina und Sämi

Meine Katzenbabies haben Joh voll erobert nachts. Als ich um 2 Uhr wach wurde, schnurrten sie mir liebevoll die Ohren an. Das hat gewirkt und wie! Toben war angesagt, während ich mir mit Kaffe den Schlaf aus den Augen spühlte. Dann guckte ich begeistert dem Treiben zu.

Noch verstehe ich nicht alles. Sämi war gnädig, verlangte nicht nach nächtliche Ausgang, der kleine Kerl noch keine 4 Monate alt. Ich revanchierte mich mit köstlichen kulinarischen Leckerbissen.

So munter wie sich die Kleinen entwickeln, geht es kurzum ab zur ersten Impfung. Chippen will ich sie, wenn möglich früh. Dann bin ich entspannter, was unser Aussenleben anbelangt. Die beiden haben zwar gelernt, ihre Gstältli nicht abstreifen zu können. Trotzdem, gestern hat sich Sämi an Fluglärm erschrocken draußen, während Dina voll cool blieb. Sämi hat dabei bewiesen, dass er sofort Schutz in Joh sucht.

Ich war echt stolz auf meinen Angsthase. Als er sich spielerisch zwischen Rad und Joh versteckte, fand ich das weniger cool und machte mich vor meinen Katzen zum Affen. Dina und ich blinzelte uns an, vermutlich denken wir dasselbe!

Sämi ist ein guter, leicht größerer Bruder. Dina darf kuscheln, ob sie bei Rangeleien auch gewinnen darf, durchschaue ich noch nicht ganz. Manchmal läuft die eine Katze weg, manchmal die andere. Mir ist es recht, wenn das Spiel ausgewogen erscheint. Ich schaue gelassen und fröhlich zu.

Als ich mit den beiden hier ankam und mich erschöpft aufs Bett legte, kamen beide an meinen Kopf und Dina schleckte mich fit. Tausend Mal angenehmer Katzenmedizin versus Schulmedizin. Dritte Katze war ich mit voll sauberem Gesichtchen, total hübsch anzusehen!

Zeitfenster geschlossen

Mit viel zu langer Verzögerung hat der Angestellte der Kletterhalle gemailt, lass uns diskutieren. Nun Menschen, die Unrecht tun, sind nie einsichtig, reflektieren sich nicht selbst, sind vielleicht unangenehm betüpft, weil sie bei mir mit ihrem Gehabe nicht durchkommen.

Frei nach Al-Anon habe ich nochmals Gesprächsbereitschaft signalisiert und Monsieur, seine Ferien deklariert. Die habe ich um mehr als 24 Std. abgewartet und habe soeben mein Zeitfenster geschlossen.

Es ist definitiv NICHT meine Aufgabe sämtliche unerzogenen Erwachsenen mit ihren Defiziten zu konfrontieren und höflichst geduldig nachzuerziehen. Dazu können sie zu ihren Mamis laufen. Weil die auch schlecht erzogen sind, beisst sich spätestens hier die Katze in den Schwanz und ohne einen massiven Gesinnungswandel in dieser CH-Gesellschaft, so meine Prognose, wird diese Dekadenz untergehen, irgendwann, mit Trump an der Macht evtl. viel schneller als im entferntesten angedacht.

Viel zu viele Junge denken, die andern sollen Steuern bezahlen und sie leben von der Hand in den Mund, das bei bester Gesundheit. Nehmen sie an, dass sämtliche CH-Infrastruktur vom Himmel fällt und meine Generation ihre Windeln und ihre Altersvorsorge bezahlen muss?

Falsch: Meine Generation bezahlt die AHV für die Generation meiner Eltern und die Jungen haben das System noch immer nicht begriffen und jammern in der CH ausgerüstet mit allen digitalen Schikanen dumm rum! Können sie prima, dank meiner Generation arbeiten zu viele von ihnen nicht für ihr Leben und die Gesellschaft bzw. Infrastruktur, sondern nur knapp für ihr Überleben und der Rest wird zusammengeschnorrt mit so klimaneutralen Dingern wie I-Phones, Androids, Tablets, PCs und was es alles gibt, auf alle Fälle immer dem Neusten.

Schnelllesen – Speedreading

Mit solch einem Programm bin ich in meinen 20er Jahren in Kontakt gekommen, habe in den USA einen Kurs besucht.

Das mag im Widerspruch erscheinen zu meiner Wahrnehmungsbehinderung, optische Reize sehe ich, allein das In-Ordnung-bringen fällt mir schwer.

Hat logischerweise dazu geführt, dass ich instinktiv via Intelligenz mich selbst trainiert habe, das für mich Wichtige rauszufiltern, um so Tempo zu gewinnen. Das wiederum kommt dem Schnelllesen entgegen. Solange Menschen so langsam lesen, dass ihre Gedanken andauernd abschweifen, reicht einmal lesen nicht, weil nach kürzester Zeit die Augen zwar noch lesen, während die Gedanken irgendwo rumwandern, weit weg vom Text.

Dann kann man von vorne beginnen.

Zeitungen lese ich fast ausschliesslich nur noch in Titeln. Journalismus ist in aller Regel extrem repetitiv. Was vor 40 Jahren auf eine Art beschrieben wurde, wird noch heute ähnlich geschildert, die menschlichen Themen wiederholen sich in den gängigen Klisches. Kaum je wird wirklich Neues transportiert.

Steht in der Bibel: „Nichts Neues unter der Sonne“, trifft das den Nagel auf den Kopf. Die Begleitumstände, die Zeitgeschichte, die Technik verändert sich, da muss ich entscheiden, was ich mir aneignen will, was sich so schnell überlebt, dass ich gut einige Entwicklungsschritte auslassen kann und was ich nie begreifen werde, weil es meinen Begabungen widerspricht, meinen Behinderungen und meinem Alterungsprozess.

So kann ich Bewegungen, die ich definitiv mal konnte nicht mehr und Aufwand und Ertrag sind solchermassen weit auseinander, dass es schlicht unzumutbar ist.

Über die Festtage, seit es Glatteis hat auf der Strasse, sind die CH Gratis-online-Medien voll von Autounfällen. Davor waren wöchentlich Raserunfälle, ein typisches CH-Thema.

Vor Weihnachten auch die modernen, herzerweichenden Einzelschicksale in den Medien: An Weihnachten wird geholfen, auch von Menschen, die mit Glauben nichts anfangen können. Ob aus dem Geschilderten dann politische Aktionen folgen, wird die Zeit zeigen.

Die IV, ein Dauerbrenner seit den 90 Jahren, wird endlich wahrgenommen zumindest teilweise, in erschütternden Einzelschicksalen, als was sie ist: Eine Nein-Sagerversicherung, die durch ihr stereotypes „Nein“ Kosten nicht verkleinert, sonden nur vergrössert. Sie tut mir echt leid, weil sie ausgerechnet auf vertrauenswürdige Arbeit von Schulmedizin angewiesen wäre.

Nach meiner politischen Einschätzung fliegt der schulmedizinische Mythos irgendwann, das mag Monate oder Jahre dauern, demnächst entgültig vom Sockel und dann muss ein Land z. B. die CH neu formulieren, welche Medizin es wirklich will. Die ethisch-finanzielle Frage brennt schon lange unter den Nägeln. Kirchen kann man abschaffen, austreten, fernbleiben. Aus dem Menschsein selbst kann niemand aussteigen. Das bleibt mit einem Körper ein Leben lang erhalten. Da wird eine andere Lösung folgen müssen.

Der Gretahype scheint langsam am Abflauen: Die protestierende Jugend protestiert zwar, aber soll scheints, laut Medien, z. B. ihr Flugverhalten überhaupt nicht geändert haben. Tja, Worte bzw. Taten sind zwei völlig verschiedene Dinge. Welche Jugend hat nicht pubertiert, nicht gemotzt? Dazu braucht sie nicht dieses riesengrosse Medienecho, weil neu sind die Inhalte nicht und der Blickwinkel ist viel zu eng, um mehr zu tun, als etwas Verkrustung aufzubrechen. Die grüne Welle, was soll das? Solange ich im Amt war seit 89, war die Bewahrung der Schöpfung immer ein Riesenthema, nebst vielen anderen auch.

Meine Flugbewegungen lassen sich sehr einfach messen, weil kaum vorhanden und nur behinderungsbedingt. Wobei mit dem Auto will ich mir wieder mehr Freiheiten erkämpfen. Und lasst es euch lernen: Nur weil ich nicht ÖV kann, wegen meinen Behinderungen, heisst das überhaupt nicht, das Menschen OHNE Behinderungen nicht ÖVs können.

Niemals sind wir alle behindert, wenn es um Erleichterungen geht, die Menschen mit Behinderungen brauchen. Normal sind 85% der Bevölkerung und wenn sie z.B. im öffentlichen Raum überfordert sind, dann bitte den politischen Weg beschreiten und seid vorgewarnt, die CH-Mühlen mahlen unendlich langsam.

Wobei, wenn all das Flimmern und Flattern von all den Bildschirmen abgestellt würde, was die Reizüberflutungswelle gerade zu bieten hat, dann profitiere auch ich. Aber das erwarte ich nicht mehr zu meinen Lebzeiten. Mit erneuerbaren Energien lässt sich dieser neurologische Irrsinn ganz bestimmt fortsetzen. Wir Menschen mit Behinderung wären wie Seismographen, ein Frühwarnsystem. Bloss wer will irgendeine Warnung hören in dieser leicht protestierenden Spassgesellschaft und wer würde was ändern wollen, wenn er sie gehört hätte?………… Eben.

Steht übrigens auch schon in der Bibel, allerdings im Neuen Testament.

IV zum 2. heute

Okay, scheinbar ist der Elektrorollstuhl jetzt bewilligt, der Brief irgendwo auf der Post.

Was die IV nicht ohne Juristen einsehen will, ist dass das ganze Dossier neu zusammengestellt werden muss. Wer denkt, ich lasse mich weiter als Psychopatientin diskriminieren, weil ich als CP schon seit Geburt an Diskriminierung gewohnt bin, der bzw. die irrt gewaltig.

Wer solche Lügen in die Welt gesetzt hat, der soll sie selbst essen: „Eat your own words“, nennen das die Amis. Dazu noch etwas leiden, den Arbeitsplatz verlieren und etwas von dem, was ich in den letzten 15 Jahren durchlitten habe. Mir wurde aufgrund der Falschdiagnose mein zweites Kind weggenommen, hat tiefgreifende Konsequenzen, wenn die Schulmedizin versagt. Geht echt unter die Haut und zerstört Leben und Berufskarrieren und Familien.

War schon immer so in der CH: Wer zufällig oder zu lange, wie gewisse Bernburger am Machthebel sitzt, verliert den Zugang zur Realität.

Diese Tage in den Medien: 1 Million CHs leben in Armut bzw. nahe der Armutsgrenze. Die CH soll eins der reichsten Länder sein, für diese Mio. ganz bestimmt nicht.

Uraltes Unrecht, geht zurück auf die calvinistische Ethik. Die kann jedeR selbst googeln.

Und die Bernburgerei muss lernen, Napoleon hat dem Alten Bern den Untergang beschert. Die sind auch etwas im Verzug zur modernen Zeit. Deshalb werden sie irgendwann in Bausch und Bogen untergehen, wie alle realitätsfremden HerrscherInnen, denen ein Hofnarr fehlte und damit SELBSTKRITIK.

Nächster Anwalt

Nun denn, die IV will nicht Wollen. Also kommt ein neuer Anwalt zum Zug. Der hat nicht am Telefon über meine Stimme gelacht, also Test Nr. 1 bestanden. Der nächste findet face to face statt.

Irgendwann sollte die IV erstens einen nicht diskriminierenden Namen erhalten und zweitens sich wieder auf ihre Anfänge erinnern: Eine Versicherung, die Menschen, die ohne eigenes Verschulden in eine Erwerbsunfähigkeit kommen werden bzw. gekommen sind, ausgleichend zu versichern, zu fördern auf Selbständigkeit hin und nicht via Schulmedizin zu invalidisieren.

Wir Geburtsgebrechen sollten gefördert und nicht überfordert werden und ja, wir haben gearbeitet, mit Beharrlichkeit und Konsequenz uns mehr als maximal optimiert, soweit es ging und wesentlich darüber hinaus.

Merke: Somatische Einschränkungen sind KEINE psychiatrischen Diagnosen. Merke IV und lerne. Kaum je wird sich eine Betroffene wie ich wehren können gegen diese CH Schulmedizin via eigene Intelligenz, Fachwissen und Beharrlichkeit. Schulmedizin sollte nicht in der Schule stecken bleiben und aus reiner Überheblichkeit ihre Unzulänglichkeit nicht lernen wollen.

Meine vorgeburtliche Behinderung, alles schulmedizinisch minutiös vermessen und untersucht reicht mir vollkommen. Sämtliche Falschdiagnosen klage ich an, weil diskriminierend und mich x-fach beinahe tötend auf mehrere mögliche Arten. Keine war besonders angenehm, wie weit ich jeweils vom Tod entfernt stand, wer weiss das schon.

Alle völlig unnötige Folter und medizin. Quälerei reichen mir längst. Behindert sein müssen ist eines. Die gegenwärtige CH-Gesellschaft erleiden müssen, ist völlig unnötig, in ihrer Verblendung unerträglich und mit ihrer Lebensbedrohlichkeit durchaus sehr, sehr ernst zu nehmen.

Ich bin keine Katze, ich habe keine sieben Leben.

Joh gestellt

Mein WoWa Joh ist gestellt. Per sofort kann ich in ihm schlafen, Pfeife rauchen, Fleisch anbraten, stricken.

Es ist eine Tatsache, dass mir mein kleiner Triton körperlich sehr entgegen kommt. Mit den nahen, begrenzten Wänden schlafe ich über 01 Uhr morgens hinaus. Welche Wohltat. Auch hier behauptet die Schulmedizin, Pillen seien die Antwort. Nichts so, eine Art Schlafhöhle signalisiert meinem Gehirn Gemütlichkeit und Sicherheit. Ich glaube, dass das Menschen früherer Zeiten noch wussten, z. B. sog. Himmelbetten. Natürlich ein Statussymbol, aber auch Schlafhöhle, Begrenzung des Schlafraumes gegen aussen.

Pillen gegen natürliche Bedürfnisse. Einige Bretter ersetzen jahrelange Pilleneinnahme. Einen solchen Irrwitz muss die Schulmedizin erfunden haben. In der Schulmedizin werde ich in Diagnosekästchen gepresst. Stimmen müssen die Diagnosen überhaupt nicht. Aber Geld soll Richtung Medizin fliessen. Das immer.

Meine Rückzugshöhle tut mir gesundheitlich gut, weil ich zur Ruhe kommen kann. Ein einfacher Massstab: Habe ich die Ruhe zu stricken? Ging seit Jahren erstmals wieder in den vergangenen Tagen.

Im WoWa lege ich kurze Strecken zurück, um aufs Klo zu gehen. Anfänglich nur mit Trottinette. Obwohl die Strecke kurz und ideal ist, einem Haus entlang, Wand links, was meiner Hemi links enorm hilft, brauche ich Tage, bis meine Augen und mein Gehirn die Strecke auswendig gelernt haben. Ich muss genau eine Tür öffnen, Chemieentsorgungsklo, Abwasch, Frauenpflegeraum, alles beisammen. Kommt mir extrem entgegen. Der Arbeitsweg für meine IV-Assistentin ist enorm verkürzt. Ob ich in Ihrer Nähe gefüttert und gepflegt erde oder in meiner nicht geliebten Wohnung ist egal. Bei ihr kennt sie die Einkaufsgeschäfte. Da kann ich genau sagen, was ich bräuchte. Sie findet die Geschäfte.

Gestern haben wir Einkaufen erlitten. Ich hasse es, kein Mensch scheint es zu schätzen, an 10m Toilettenpapier entlang laufen zu müssen, x-mal, um die Brennpaste fürs Fonduerechaud zu finden. Echt, Geschäfte sind kein Genuss mehr nur noch lästige Pflicht. Oft kaufe ich nicht einmal mehr im Migros ein, nur Denner, weil er kleiner ist. Kein Mensch will unter 100 Jogourthsorten die Seine suchen. Und Auswahl gibt es bei viel zu vielen Produkten. Lästig, nur idiotisch, ich möchte nur einmal ein vernünftiges Waschmottel, was nicht Rosskastanien heisst, was echt umweltschützend ist und nicht ein Flop und nicht nach einem sog. Duft nur eins, stinkt!

2020

  • Das gibt nochmals ein arbeitsintensives Jahr.
  • Die Offizialdelikte gegen mein Leben müssen irgendwann geahndet werden. Instinktiv gehe ich vom Bundesstrafgericht aus, weil der Kanton Bern als Hoheitsgebiet der Bernburgerei gesamthaft betroffen ist.
  • Für mich, privat, gucke ich in die Kriustallkugel und definiere, was mit meiner Restarbeitskraft realistisch zu erreichen ist. Veröffentlichen tue ich solche Arbeitsziele im www nicht.
  • Mit meiner Gesundheit werde ich viel Geduld haben müssen. Gemäss www muss ein Mensch OHNE CP monatelang Geduld haben. Mit CP ist es realistisch anzunehmen, dass ich doppelt so lange Geduld finden muss.
  • Irgendwann möchte ich mein Übergewicht in Angriff nehmen. Da ist jedes kg realistisch betrachtet doppelt so schwer.
  • Abstand nehme ich von Tätigkeiten, die mir neurologisch nicht bekommen. Zuvorderst: Gehen. Dieser aufrechte Gang bekommt mir ganz und gar nicht. Die medizinische Antwort darauf habe ich noch nicht. Die Pflege meiner Beine wird dadurch erschwert. Reiten kann ich GsD beibehalten als Sport. Wie ich sonst noch meinen Bewegungsdrang, ohne Gesundheitsschaden ausleben kann, muss ich im www zus.suchen. Der englische Sprachraum sollte gross genug sein. Dt. erachte ich als zu klein rein der Statistik wegen. Hemi links, welch idiotische Diagnose, schulmedizinisch völlig irrelevant.

Afrikanisches Palaver

Konflikte können auch gelöst werden in einem Afrikanischen Palaver. Man setzt sich im Kreis zusammen, auf trockenem Boden, im Schatten eines Baumes, und diskutiert so lange, bis ein Konsens gefunden ist.

Genau das mache ich in einem Fall. Das bedingt logischerweise, dass ich ernst genommen werde, was meiner Entpsychiatrisierung entspricht.

In dem einen Fall traue ich diese Leistung meinem Mitdiskutierer voll zu. Ich bin gespannt auf das Resultat, Bauchgefühl: Optimismus.

Jahresbilanz

In diesem Jahr war mein Entwicklungsweg sehr rasch und sehr weit:

  • Anfangs Jahr war ich noch voll unter der Obhut(!) durch SozialarbeiterIn, ob ich psychiatrisch versagen würde…..PZM bzw. eine analoge Institution war die aufgezogene Drohkulisse.
  • Ich habe mich um meine Traumaverarbeitung gekümmert, sehr rasch Fortschritte gemacht.
  • Die Traumaheilung musste von aussen kommen, ich selbst konnte mir alleine, trotz Sachkenntnis, nicht helfen. Ich gehe heute davon aus, dass EMDR, die rhythmische Anregung beider Gehirnhälften die Heilung angestossen hat.
  • Was ich erwartet hatte als Preis der Traumaheilung trat ein, meine Bewegungen verschlechterten sich laufend.
  • Mit DEM Ausmass der Verschlechterung hatte ich nicht gerechnet, von funktionalem Darmverschluss hatte ich bei Jahresbeginn null Ahnung.
  • Sämtliche Psychopharmakas habe ich OHNE Schulmedizin, GANZ LANGSAM abgesetzt. In den letzten Monaten des Vorjahres war es unter schulmedizin. Begleitung zu Entzugserscheinungen gekommen, die mich entsetzten, weil ich, wenn ich z.B. unansprechbar werde durch Entzugssymptome, wieder zum Psychiatrieopfer, einmal mehr würde.
  • Der Weg der Traumaverarbeitung war einerseits sehr erfreulich, andererseits enorm anstrengend: Ich fand mich nach 15 Jahren Wachkomma in einer Welt wieder, die ich in ihrer Entwicklung 15 Jahre lang verpasst hatte.
  • Der angetürmte Berg von Liegengebliebenen war überwältigend. Laufend taten sich neue Baustellen auf, immer auf dem Niveau OFFIZIALDELIKTE, Delikte an meinem Leben.
  • Irgendwann die ernüchternde Erkenntnis, dass selbst wohlwollende Menschen mir gegenüber versagen, weil alle früher oder später in die seit meiner Geburt aufgestellten, gleichen Fallen tappen: Meine CP-Defizite werden nicht für das genommen, was sie sind, eine lästige, irreversible Behinderung, mit der niemand anderes als ICH 24 Stunden pro Tag, seit nun 61 1/2 Jahren, leben muss. Das immer monierte, unerträgliche Leiden durch meine Behinderung betrifft nicht meine Mitmenschen, die können nämlich weglaufen oder -rollen, sondern genau eine Person, nämlich mich. – Ich danke Gott auf den Knieen, dass ich sehr oft an der Aufgabe scheitere, sie letztlich ohne Selbstmitleid hinnehme und gestalte gemäss dem Gelassenheitsspruch: „….hinzunehmen, was ich nicht ändern kann….“
  • Politisch ist zu fordern, dass Straftatbestände, bzw. berechtigte politische Forderungen ohne Tabus und themenorientiert anzuschauen und zu verfolgen sind. Gegenwärtig wird in der CH jedes einzelne Thema für sich genommen und einzeln abgehandelt. Bsp. Keine Eheschliessung möglich. Das trifft nicht nur die Menschen, die in diesem Jahr in den Medien waren. Das trifft auch Menschen mit BEHINDERUNGEN. Die finanziellen Gesetze sind so, dass ein Eheleben mit der finanziellen Strafe, gleichzeitig mit z.B. gezielter Verhinderung einer Hochschulausbildung, obwohl sie intelligenzmässig durchaus möglich gewesen wäre, Ehen unter Menschen mit Behinderungen faktisch unmöglich macht. Reine Einstellungssache der sog. normalen Menschen, unser Ausgeliefertsein, als Menschen seit Geburt behindert. Das Thema: Gesetzliches bzw. faktisches Eheverbot mit verminderten Rechten für eineN LebenspartnerIn sorgen zu können bis in den Tod. Kurz vor dem Tod wird es nochmals ganz schlimm in der CH. Wenn sie irgendwie kann, bringt sich die KESB ins Spiel und dann sind unbescholtene BürgerInnen faktisch entrechtet. Die KESB ist übereifrig, um sich selbst zu legitimieren. Die echten Probleme, z. B. Jugend und legale/illegale Drogen werden nur verteuert, gelöst überhaupt nicht. Das bräuchte Zivilcourage und das Durchsetzen des Gesetzes, dass vor dem Gesetz alle gleich sind. Drogen sind selbstverschuldet. Geburtsgebrechen sind für den Säugling, ohne jegliches Selbstverschulden, ihm in die Wiege gelegt worden!!! – Die gängige, verheerende Einstellung: Leben mit Behinderungen ist minder, hat deshalb mindere Menschenrechte, insbesondere nicht das Recht, seine durchaus vorhandenen Begabungen und Kompensationsbegabungen zu entfalten. Dagegen wird ein Schamkorsett aufgezogen, frei nach Ursula Egli: „Liebe im Korsett“. Die Liebe ist noch nicht befreit, etwas freier, aber nicht frei. – Schambeispiel gefällig? – Gerne: Ich konnte nie aufräumen, schon im Kinderzimmer war ich damit überfordert. Elterliche Reaktion, ich sei faul. 1. Heirat mit zwanzig, ich konnte meine Wohnung nicht putzen. Reaktion des 1. Ehemannes und der Gesellschaft: Ich sei eine schmutzige Hausfrau. Natürlich habe ich mich GESCHÄMT. Insbesondere Tochter Nr. 1 spielte dieses Schamlied für mich ekzessiv weiter. Um es kurz zu fassen: Ich hasse meine Unordnung, die daher rührt, dass ich alles, was ich brauche optisch vor Augen haben muss, um es verwenden zu können. Sehe ich etwas nicht, frage ich heute die IV-Assistenz bzw. Umzugsfirma, WO es sei. Ein Behinderungsdefizit wird, ohne alle Not, moralin-sauer mir um die Ohren geschlagen und das soll NORMAL sein. Kein Wunder möchte ich NIE NORMAL SEIN MÜSSEN! Das ist die grösste aller denkbaren Behinderungen, weil ohne den kleinsten Hauch von SELBSTREFLEXION. – Weil ich Situationskomik so liebe, stelle ich heute sehr belustigt fest: Vom Umweltschutz her betrachtet, bin ich seit Neustem eine vorbildliche Hausfrau! Mein Reinigungsmittelverbrauch hielt sich immer sehr in Grenzen. Der Umweltschutz entlarvt CH-Hausfrauen-Putzstandards als schädigend zu hoch. Längst ist bekannt, das übersaubere Kleinkinder dazu neigen Allergien zu entwickeln. – Späte Genugtuunug für elendlages Leiden. – Alles ist relativ, selbst das Selbstverständliche, der allgemeine Konsens unterliegt Modeströmungen.
  • 23. 10 19 Mit akutem Darmverschluss wurde ich nach Anweisung des neuen schulärztlichen Teams in den Notfall eingeliefert. Was ich theoretisch wusste, erlebte ich nochmals praktisch. Der schulmedizinische Notfall hat Null Ahnung von einer infantilen CP. Entsprechend wurden irrelevante Untersuchungen veranlasst, die teuer und nicht therapeutisch sind. Beim CT bin ich fast erstickt. Verkotzt per Taxi, ohne die geringste therapeutische Hilfe, sollte ich zurück in meine Wohnung. Ich bestand darauf, mich duschen und frisch anziehen zu dürfen.
  • Zurück auf Feld eins ging die Auseinandersetzung mit der Schulmeditzin und der IV wieder los um eine elektrische Gehhilfe. Die habe ich bis heute NICHT. Ich scheitere an Formularen und ich lasse mich nicht mehr verpsychiatrisieren, eine Herkulesaufgabe.
  • Irgendwann bekam ich durch Zufall meine erste IV-Assistenz, die diesen Namen verdient. Die Logistik ist mein grösstes Problemfeld. Vieles von dem, was mir unterschoben wird, sind reine Erfindungen der Mitmenschen. Ihre Einstellung ist um 180° Grad anders, ob ich amtierende Pfarrerin bin oder das, wozu mich meine Ex-Hausärztin gemacht hat.
  • Vor Gericht erster Erfolg. Sachlichkeit ist Trumpf, persönliche Beleidigungen sind irrelevant, Ausnutzerei, in dem Fall finanziell, wird beendigt. Per Gericht werde ich, auch den Rest meiner Anliegen durcharbeiten müssen, damit ich nicht zu Tode komme, sondern meine Existenzberechtigung Realität wird, auf die ich mich neu zu verlassen lerne. Lange dieses Jahr hatte ich nur Fluchtgedanken, wollte mich und mein Leben retten, nicht gestorben werden.
  • Erledigt: Neue Bankverbindung, klappt grossartig, erleichtert kann ich per E-Banking meine Rechnungen und Löhne auszahlen. Hätte ich Zeit für Freizeit und Hobbies, könnte ich per Bankverbindung sogar im Internet einkaufen. War bis vor einigen Jahren reine Selbstverständlichkeit. Durch die digitale Weiterentwicklung und mein Wachkomma war ich in der Entwicklung zurückgeblieben, ohne es zu realisieren. Ich begriff nur mein Versagen, hatte Null Ahnung an was es lag. Beim Einrichten brauchte ich x-mal HILFE. Selten bin ich mir intelligenzmässig so dumm vorgekommen. Nun benutze ich das System, das ich noch immer nicht be-griffen habe.
  • Erledigt: Zwei Neuoccasionen stehen mir als Autos zur Verfügung, meine beiden WoWas sind geborgen, beim Unterhalt bekomme ich die Hilfe, die ich brauche.
  • Erledigt: Kontakt zur Aussenwelt. Mein IV-Assistenzteam übernimmt, wenn wir alle wissen, dass ich nur scheitern werde. Welche Riesenerleichterung für mich: Man kann und darf mich NICHT MEHR VORFÜHREN. Damit wird auf lange Sicht sowas wie ein Normalalltag wieder möglich werden.
  • Erledigt: Neue hausärztliche Schulmedizin gefunden. Mein Team hilft mir auch da.

Summa summarum geht ein sehr arbeitsintensives Jahr zu Ende, wo ich doch nur meinen Ruhestand geniessen möchte. :-))))*

*ganz laut bitte.


Jona im Walfischbauch ist mir sehr vertraut geworden und nein, ich habe den Rechtsweg nicht gesucht, noch beschreite ihn freiwillig. Es muss ein grundsätzliches Bekenntnis der CH her, ob sie letztlich bereit ist, gut zu ihren BewohnerInnen zu schauen oder nur als Geldumschlagplatz dienen will:

  • Tabu Schulmedizin, diese Disziplin mit ihrer mehr als bedeutungsvollen Geschichte, kommend aus der Weisheit von AutodidaktInnen, schulmässig aus dem Orient. Dem Christentum wird sehr viel vorgeworfen zu Recht und Unrecht, dass das Christentum Krankheiten als Strafe Gottes angeschaut hat, völlig passiv war, wirkt bis heute nach. Es ist anders, aber nicht besser geworden. Das ist die Spitze des Eisberges, der Rest ist verschwiegene, logische Folge. Die Korrekturen sind kosmetisch, wie in den christlichen Kirchen laufen der Schulmedizin in grossen Scharen die „Gläubigen“ weg. Gross ändern tut sie nichts. Kenne ich bestens von meiner Kirche. Nicht der Mensch ist im Mittelpunkt, sondern die Ideologie auch bei der Schulmedizin, völlig veraltet, ebenso unbrauchbar. Beide bewirtschaften die menschliche Angst. Die war schon immer eine gute Geldmaschine.