Sonntagslust

Heute bin ich hier in Frienisberg alleine mindestens eine Stunde lang an der frischen Luft gewesen und um die Häuser gezogen. Was ich suchte, habe ich nicht gefunden, aber ich habe die Sonne genossen und elementare Erfahrungen z.B. über die Kieswegtauglichkeit meines Dreirades gesammelt. Nicht sehr fähig dieses Dreirad, wenn das Kies zu dick aufgeschüttet ist. Ich habe es geschafft, aber mit einem mulmigen Gefühl.

Die Frühlingsblumen blühen, ich lerne mehr Menschen kennen und geniesse das voll. Unter den BewohnerInnen sprechen wir, unbeobachtet, offen über die Vor- bzw. Nachteile der Pflegenden hier. Nicht alle sind liebevoll und herzlich mit uns.

Klar ist, dass ich aus dem Weiherhaus, 2. Stock rausgemobbt wurde, mein Bett steht leer. DAS ist nun das Problem der Pflegeleitung, nicht Meines. So oder anders, ich bin ein liebevoller Mensch zum Gernhaben und wenn frau mich nicht überfordert auch in den Aufwachphasen aus der tiefsten Depression.

Auch diese unangenehmen Phasen halte ich heroisch aus, aber wenn ein Umfeld da ist, dreht DAS durch, nicht ich. Nach 17 Jahren Erfahrung mit diesem Kippen Depri-Nichtdepri-Deppri-Nichtdepri, weiss ich, dass einige Menschen es mögen, wenn ich nur depressiv wäre und frau mich rumschubbsen kann. Diese Menschen reagieren allergisch, wenn ich plötzlich nicht mehr wie ein schlampendes Gemüse nur pflegeleicht bin und schon fast tot.

Schönstes Wort: „Erledigt“

Mein Leben kommt zu einem Totalstop, wenn ich meine Depressionen habe. Dieses Mal mit einem Jahr Depri und fast nahtlos 6 Wochen PZM, sage ich jeweils, ich sei von den Toten auferstanden.

Schön ist es, bereits vermelden zu können, dass ich mit meiner Umzugsfirma in Kontakt bin, aufgegleist ist, dass ich nebst Spitalbett in meinen Möbeln, mit meinen Bildern und Hobbies wohnen werde.

Mit diesem Kontakt kommt eine Frau, die mir früher geholfen hat in guten und schlechten Zeiten, wir schätzen uns gegenseitig. Diese Hilfe ist mir hochwillkommen! Erledigt, meine langsame Menschwerdung auf diesem Gebiet.

Pläne habe ich zuhauf und ich bin neugierig, was ich alles realisieren kann. Kein Mensch weiss, ob ich nun keine Depressionen mehr haben werde, weil meine Situation als Familienoberhaupt mir nun ganz viel ermöglicht, was früher ganz anders war. Ich war sehr ängstlich und vorsichtig. Das kannich nun ablegen.

Mit einer eigenen Eigentumswohnung als mein Hauptwohnsitz kann mich KEINE/R mehr aus meiner Wohnung mobben, wie es in den letzten Jahren häufig vorkam.

Gott hat mich so geschaffen, wie ich bin und auf die Verurteilung durch Menschen und PZM gebe ich keinen Deut. Die können mich alle mal: Dumm geboren, nie was dazu gelernt… So kommt nie was Gescheites raus. Auch das betrachte ich als erledigt.

1. Ausflug mit Wahlbruder

Mein Wahlbruder, der mich beim ersten PZM-Aufenthalt vor ungezählten Schlägen bewahrt hat, ein grosser, starker Mann mit wunderschönen blauen Augen, mit ihm, in seiner Obhut binich heute von Frienisberg nach Lysss ausgeflogen. Ich war wie in Abrahams Schoss, total gut aufgehoben und er schaute, dass ich im RICHTIGEN Postauto zurück nach Frienisberg fuhr.

Solche Menschen wähle ich als meine Freunde, ehrlich besorgte, aufrichtige, geradlinige Menschen, die mir nicht ständig an den Karren fahren!

Neuer Wohnort

Da sitze ich nun in einem Zimmer, das schon erstaunlich gut eingerichtet ist. Kleidung, Strickarbeiten, Wlan, alles steht mir zur Verfügung. Das Erste, was ich sah, war ein Arbeitstisch mit Bodmer Ton, eine Luxusvariante des Töpfertons. Noch habe ich keine Ahnung, wie hoch er gebrannt wird, aber um die 30 Min. habe ich mein Dasein als Töpferin aufleben lassen, still vergnügt für mich. Niemand, der mich korrigiert und rumschubst. DAS macht Spass.

Daneben ist mein erstes Paar Ringelsocken fertig, noch Fäden vernähen und ab an die Füsse! Zurück bleiben zwei Erstsocken, die auf die passende zweite Ausführung warten und dann ist Fremdstricken angesagt für die Liebe meines Lebens. Ich geniesse es, mir liebevollen Menschen Kontakt zu pflegen und die andern finden ihre Kreise. Meine Aufgabe ist das nicht mehr. z. B.:

  1. Liebe meines Lebens
  2. Wahltochter mit zwei kleinen Mädchen
  3. Wahlbruder
  4. junger schüchterner Mann hat mir seine Tel.nr. gegeben. Also mit Bedacht, gelegentlich ein SMS schreiben
  5. Eigentlich hätte ich ein Wahlmami. Hoffentlich begegnet es mir gelegentlich, die Behörden haben den Kontakt momentan vermasselt.
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Ich bin gesegnet mit vielen guten Menschen. Mit Leichtigkeit knüpfe ich Kontakt.

Fremdbestimmt

Meine Lebensumständesind völlig fremdbestimmt. In ca. 30 Stunden soll es Erleichterung geben, ich in eine andere INSTITUTION gebracht werden. Nur weil mich Geld langweilt, kann ich alles andere selbständig mit IV-Assistenz, die ich beliebig ausbauen kann, nun, da meine Mutter endlich für immer tot ist. Kein Bedauern meinerseits, ich erwarte diesen Tag seit 33 Jahren. Wäre dieser Tag vor 20 Jahren eingetreten, hätte ich im Pfarramt bleiben können. Ihr Geiz war meine Überforderung. Ihr Schweigen über ZAHLEN mein gesundheitlicher Untergang. Sogar die politischen Behörden haben vor ihr gekuscht.


Es wird langsam Morgen, ist kurz nach 7 Uhr. Die Sonne ist aufgegangen hinter einem der Gebäude. Später am Tag, kann ich wieder sonnenbaden, die Wärme steigt und noch in dieser Woche fällt wieder Schnee, typisch April.

Magersucht Esther v. Graffenried

Meine verstorbene Mutter war magersüchtig. Das wurde als grösstes Familiengeheimnis nie zur Kenntnis genommen. sie hatte nur Suchteigenschaften:

Nur ihre Meinung zählte

  • Sie und Essenszubereitung, ein Ding der Unmöglichkeit!
  • Manipulativ und intrigant, ungezählte bösartigste Intrigen hat sie erfunden und überall Streit gesät, siehe meine beiden Schwestern und Kinder.
  • Charmant: Die Teufelin im Schafspelz.
  • Ihr Perfektionismus, siehe ihre Fotoalben als Beispiel. Es gibt manch grausameres Beispiel
  • Aufbrausend
  • Schlägerin
  • setzte mit all den erwähnten Mitteln gnadenlos ihre Meinung durch!
  • .
  • .
  • .

Nochmals zur Erinnerung ihre Todesanzeige:

https://www.sich-erinnern.ch/traueranzeige/esther-v-graffenried-v%C3%A9ron

Die Danksagung erwähnt nicht einmal meinen Namen!!! Ich bin nicht existent für meine beiden Schwestern!

So lügen sich BernburgerInnen einen in die Tüte. Mit dem Tod meiner Mutter übernahm meine älteste Schwester das Kommando: Meine mutte ist aus der Kirche ausgetreten und wollte eine Urnenbeisetzung. Was sie erhalten hat, steht in der Danksagung. Meine Generation kommt mit einem Riesenknall an die Macht. Wer das nötig hat, bitte, nur zu.

Vorgeburtliche Hirnschädigung

Meine Mutter hat mich durch ihre Magersucht vorgeburtlich geschädigt. Sie hat mir gegenüber betont, wie normal meine Geburt war. Damit hat sie mich mein ganzes Leben lang drangsaliert. ICH WAR OFFENBAR SCHULD AN MEINER BEHINDERUNG. Instinktiv habe ich IMMER geschwiegen zu dieser ewigen Leier. Dass EG magersüchtig ist, habe ich vor wenigen Jahren zu erzählen gelernt. Ein langsamer, mühseliger Weg meiner Befreiung aus der Opferhaltung.

Ich bin nur schuld für das was ich tue, NIE UND NIMMER FÜR MEINE TRAUMATA.

DIESE SCHULD GEHÖRT ZURÜCK AN DEN URSPRUNGSORT GEGEBEN. So lasse ich los und los….

….los….los….los…….

Ich werde frei, mit jedem Atemzug freier.

Karfreitag 2021

Humorlos wie sie sind, werde ich dieses Jahr erst am Osterdienstag entlassen aus dem PZM. Mein sog. Vergehen: Sexuelle psychische Nötigung über ca. 28 Std. erduldet vom 23. 2. bis am 24. 2. 2021 und dann ging mir das Verständnis für meine Ex-Freundin und ihren Lebenspartner VERLOREN und ich war nicht mehr brav, sondern mutierte zu einem unangenehmen Gast.

Dann kam GsD die Polizei. Ich ging zurück an meinen Wohnort in einem Heim und reinigte mich von Kopf bis Fuss inklusive Haare waschen.

Am nächsten Morgen stand die Sanität und später auch die Polizei vor der Tür. KeinE BewohnerInnen dachten an mich. Ich rauchte mit einer Kollegin total entspannt vor dem Haus.

Frau kann sich gewaltig täuschen!

Jetzt wohne ich schon sechs Wochen in der Hölle, PZM genannt. DAS kenne ich schon zur Genüge und mich mit Medikamenten vollpumpen ändert nichts an den sexuellen Straftaten. Es kommt einfach noch Freiheitsberaubung dazu. Auch das strafbar. Wenn jmd. die Polizei so anlügt, dass jmd.Unschuldiges weggesperrt wird, dann ist das strafrechtlich relevant. Wo kämen wir hin, wenn jederman den RECHTSSTAATSO AUSHEBELN KÖNNTE?

Ethische Grenzen

Wer als spätere Generation weiss, wie die Geschichte ausgegangen ist, der kann gut sagen, so oder anders, das ist Recht und das hat sich geschichtlich als Unrecht entpuppt. Die Sieger haben immer Recht. Das ist einfach.

Gerade wird 75 Jahre II WK bedacht, die Befreiung von Auschwitz gefeiert.

Die Kriegsverlierer werden nach heutigen Vorstellungen einzeln natürlich verurteilt. Sie hätten zivilen, bzw. unter Kriegsrecht Ubgehorsam bzw. Befehlsverweigerung leisten sollen. Das ist eine bequeme Lösung und schon die ist nicht selbstverständlich.

Ich möchte die Menschen heute kennen lernen, die ungehorsam sind, bzw. gegen Kriegsrecht Befehle verweigern und logisch den heutigen Preis dafür bezahlen müssen, zukünfige evtl. Rehabilitation nicht eingeschlossen, die Rehabilitation ist nicht was sie vorgibt zu sein, sie ist ein Schuldeingeständnis folgender Generationen.

Welche Einstellung, welches Denken und Fühlen taugt schon heute für später. Wie gross sind die Entscheidungsfreiheiten überhaupt.

Nie im Blickfeld, bzw. kaum je, die grossen hinter der Entwicklung der Geschichte. Sie bleiben von Rechenschaftsforderungen in aller Regel verschont.

Aber, wenn es im Krieg dazu gehört, anderes Leben vernichten zu müssen, dann ist die Grenze überstiegen, die im Auge des zukünftigen BetrachterIn liegt.

Die öffentliche Meinung folgt der Mehrheit, will sich nicht ändern müssen, auch wenn sie sich verrannt hat und das gründlichst. Warum sonst ist das politische Problem rechts-links nicht gelöst, während längst klar ist, dass die Wirtschaft und die Lebensgewohnheiten der wirtschaftsstarken Nationen die Welt bedrohen. Diesmal kein politischer Feind, sondern Ende der Resourcen.

Das wäre also ein Gegenwartsproblem. Wer kennt 1. das Ausmass der grossen bzw. bewältigbaren Katastrophe und 2. wie lauten die tauglichen Lösungen?

Viele sind froh, wenn sie irgendwie ihren Alltag stemmen können, in der CH eine Mio. arme Menschen oder fast arme.

Und ceterum censeo: Im II WK war die Gesamtzahl der Opfer 60 bis 70 Mio. Menschen. wer will welche Todesarten gegen welche andere aufrechnen? Warum muss von einen zehntel bzw. elftel nur gesprochen werden? Ich vermute, die Gesamtzahl kann noch immer nicht getragen werden und gesellschaftliche Wertungen, die sich noch immer nicht geändert haben, spielen eine riesengrosse Rolle.

Punkto Umweltschutz und Greta mit ihrer Frage: „How dare you…“ Die Antwort: Die Menscheit stolpert von einer Entwicklung zur nächsten. – Das tönt sehr realistisch: Stolper, stolper eher wie Marionetten an beliebig vielen Fäden festgezurrt und als Belohnung viel oder zu wenig Geld, das nie essbar sein wird. – Uralte Weisheit, die nicht gehört werden wollte.

Die Antwort müsste lauten: Jede Generation hat eine unlebbare Welt angetreten und ist irgendwie weitergestolpert nachdem sie gross oder klein aufbegehrt hatte. Die Wirtschaft hat schon in den 60er Jahren behauptet, DIE Antworten zu liefern. Je nach Vorliebe kann der Optimismus lauten, es seien viele Fragestellungen kleiner geworden, der Wohlstand für viele Menschen grösser, die absolute Armut kleiner oder der Optimismus kann getrübt ausfallen.

Ruhe, wenig Bewegung

Nebst dem bekannten Witz, dass wer Sport treibt, der lebt genauso viel Zeit länger, wie er für Fitness verbracht hat, lehrt mich meine Körperreaktion eins, die Ruhe zu pflegen, mich STILL zu halten.

Das Gewicht reduziert sich vermutlich direkt porpotional zur Ruhe und dem Schlaf im Wohnwagen. Wenn ich von Waagenausreissern nach oben absehe, hatte ich konstante 80 kg. Irgendwann war ich nur noch froh, wenn die Waage nicht noch weiter steigen würde.

Während ich beraten wurde, mir grössere und grössere Kleider zu kaufen, dachte ich nur an meine CP: genügend Gewicht auf dem Tacho, nie wieder einen CP-Schub wegen Mangelernährung und wie runter mit dem Gewicht?

Ich war überzeugt, dass mein Körper noch immer Zeit braucht, sich zu normalisieren, seine Funktionen durch entsprechende Entlastung wieder vollumfänglich aufzunehmen.

Da ich geschlagene 6 Monate auf meinen Elektroscooter warten musste, war das Befinden miserabel, spätestens seit dem 23. 10. 19 hatte ich erlebt, wie das Ganze für mich tödlich enden könne. Die Schulmedizin bleibt sich selbst treu, behandelt nicht meine CP, aber misshandelt meinen Körper.

Also höre ich nicht einmal mehr mit einem halben Ohr hin. Wer nichts wissen will, weiss nichts, kann deshalb nichts lehren. Ich verlasse mich auf meine Ohren, dass sie aufschnappen würden, wenn rein zufällig, das kommt jahrelang nicht vor, eine echte Weisheit des Weges kollern würde.

Mir bleibt dann die Entschlüsselung vorbehalten.

Also habe ich keinen Stress auf meine Ernährung angesetzt, aber meine Ruhe erhöht; Weg aus der Wohnug, in den WoWa Triton, meine beiden Jungkatzen als Vergnügen und Ruhe, nur Ruhe, wenig Abwechslung, still sitzen.

So sind jetzt 2 kg weg. Ein guter Anfang für mein Alter, hoffentlich verdünnisieren sich noch ein oder zwei und dann kommt irgendwann ein Plateau, Gleichstand. Dann braucht es noch mehr ruhig bleiben, sich nicht stressen lassen, in meinem Alter ist Gemächlichkeit angesagt, das glaube ich der Schulmedizin, dass sich der Stoffwechsel verlangsamt.

Was ich nicht mehr glaube, dass ich durch Sport was Dauerhaftes erreiche. Nur Mehrgewicht, weil ein funktionaler Darmverschluss bedeutet 2 kg Gewichtszunahme erfahrungsgemäss. Die Erfahrung hab ich schon und irgendwann im Internet nachgelesen.

Auch ein Tabubruch mit der Schulmedizin, die will es nicht wahrhaben, dass sich Menschen mit Körperbehinderungen körperlich überforden können. Wenn das eine menschliche Möglichkeit ist, dann lernt es alle ganz rasch: Menschen mit Körperbehinderungen gehören zur Gattung „Mensch“, erfahren menschliche Körperfehlfunktionen und oh Schreck, menschliche körperliche Überforderungen. Wer hätte dadrauf kommen können: Menschen reagieren und funktionieren wie Menschen! – Eine überraschende Neuigkeit. Ideologie weglassen und die Wahrheit wird sogar begreifbar!