Endlosschlaufe, nur mühsam

Also wer das Offensichtliche verleugnet, der ist nur mühsam:

Ich bin die Tochter einer magersüchtigen Mutter, deshalb usprünglich coabhängig und habe eine vorgeburtliche Hirnverletzung.

Genau diese Realität leugnen wir jetzt:

Meine Mutter hatte nach ihren Aussagen Magenprobleme und meine Behinderung hat sie mir wegtherapiert.

Glaub der Teufel wohl ist mein Leben so schwierig, wie es ist: Als weitherum Einzige schaue ich offen hin, nicht weil ich so grossartig wäre, sondern weil mich meine BEHINDERUNG dazu zwingt. Alle können leugnen, mich holen meine mittlerweilen drei Behinderungen ein.

Ich würde auch leugnen wollen, wenn ich könnte: Von aussen betrachtet sozial kompatibel und denkbar einfach, schlicht praktisch problemlos.

Es gibt ein Bonmot: „Wir leben in einer Suchtgesellschaft.“ Genau und es wird ganz laut aufgeschrien, wenn ich z.B. zu sagen wage: „Es handelt sich hier um Sucht bzw. Coabhängigkeit. “ In einer Suchtgesellschaft sind genau diese beiden Verhaltensweisen als die Gängigen benannt.

Ich nenne sie durch und durch KRANK. Gesund sind sie bestimmt NICHT.

„Da cha dr Tüüfel uf Stälze cho….“ pflegen wir zu sagen, um auszudrücken, dass unsere Überzeugung fest ist.

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