Weitverbreitete Idiotie

Wer versteht Hirnverletzte wirklich?

Zuerst einmal sie selbst. Sie verstehen schon in frühster Kindheit, dass sie anders sind. Zu der Zeit behauptet die IV in der Regel, dass alles integrierbar ist.

Je nach Ursprungsfamilie, wird dieses Versprechen geglaubt, obwohl die Entwicklung des kleinen Kindes, Kindergarten, Sonderschule, offensichtlich dagegen spricht.

Der Druck, der dadurch entsteht, spielt Karusell: Von der IV zum Betroffenen zum Umfeld, ein unfröhliches Ringelreihen entsteht.

Hat das Kind bis hierher überlebt, muss es Menschen geben, die es echt und ehrlich lieben.

Nach der Schulzeit wird alles schlimmer: Der Kinderarzt ist weg, er, der im besten Fall Erfahrungen mit mehreren solchen Kindern hat.

Mit der Wahrscheinlichkeit von 1er Geburt auf 1000 Geburten nimmt die Wahrscheinlichkeit auf einen vernünftigen Erwachsenenarzt rapide ab.

In der Zwischenzeit entlassen gute Eltern ihr nun erwachsenes Kind in die grösstmögliche Selbständigkeit.

Neue Themen: Beruf, Wohnen, Freunde, die eine, einzigartige Beziehung. Es gibt zu vieles, was der Beantwortung harrt, die IV wird zum Formularmonster und stellt gemäss CH-Gesetzen Bedingungen.

Jetzt ist es eine Leistung, wenn der betroffene Erwachsene in diesem Dschungel nicht untergeht.

Gott sei Dank geht jedes Leben irgendwann zu Ende, die immense Arbeit ist erledigt.

Im Sterben sind wir alle gleich, oder?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s