PZM als Trainingslager für ein spitzes Zünglein

18/19 muss ich zu lange im Trainingslager für spitze Zungen ausgebildet worden sein:

Das beste Resultat raubt einem den Atem.

Damalige Situation: Ich, ohne medizinische Grundlage, als manisch eingestuft, was ich natürlich weiss. Manisch bedeutet ganz praktisch, das ich so frech sein kann, wie ich will, ich bin ja schliesslich manisch. Einzige Grenze ist, dass ich peinlichst genau darauf achte, dass meine Medikamente NICHT erhöht werden können, weil ich manisch sei.

Meine ersten Trainigsversuche waren schüchtern und zögerlich. Das tägliche Ritual den Oberarzt Kessler, so hiessen beide, mit frechen Sprüchen eindecken. Mein heimliches Ziel hatte ich jeweils erreicht, wenn Pflege und PatientInnen vor Schreck den Atem anhielten.

Nach über 7 Monaten Intensivtraining erreichte ich mein Ziel fast täglich.

Mir in die Quere kommen, würde ich heute NICHT wollen. Vereinzelte Restfähigkeiten sind vorhanden.


Männer eignen sich besser als Zielscheibchen.

Im 21 war eine Frau Oberärztin. Die habe ich in Ruhe gelassen. Gut, sie hat mich fast ins Jenseits befördert. DARAUF hatte ich nicht nochmals Lust.

Ich habe zugeschaut, wie Menschen im PZM gestorben wurden. Ein Psychiatrietoter ist IMMER selbst schuld. DAS habe ich auf die harte Tour gelernt.



16 Uhr, ich habe gegessen und gehe SCHLAFEN. 3-4 Tage habe ich frei. Hoffentlich hilft das meinem Körper. Geduld, nur etwas Geduld, es wird schon werden.

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