Alles wird zu einer Schale

Ich gucke meinen Ton liebevoll an, ich ignoriere ihn, ich sende Augenblitze in seine Richtung.

Was soll ich schreiben? Alles, jede Aktion meinerseits, endet in einer Unikatsschale seinerseits.

Wir streiten uns: Wer läuft wem nach? Der Ton moniert: Du mir seit 43 Jahren. Ich schweige, Recht hat er. Trotzdem regt sich mein Widerstand: Früher war der Ton mir gegenüber unwillig, widerspenstig, jahrzehntelang. Er soll mir jetzt nicht so harmlos kommen.

Wir prusten beide und lachen uns an. JedeR völlig autonom und, ach Gott sei es geklagt, nur etwas, ein winzig kleines bisschen, eigenwillig.

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