Neu ist…

…, dass ich ohne freiwillige Beistandschaft lebe. Es ging einfach nicht, sämtliche meiner Bedürfnisse wurden nicht umgesetzt. Meine Fragen punkto Buchhaltung und Lebensqualität wurden nicht beantwortet. Ich habe dutzende Mails verfasst, die ohne Antwort blieben. Ich habe Ideen gewälzt, wie ich möglichst depressionsfrei mein Leben geschickt aufgleisen könnte, Resonanz Null.

Ganz einfach, Mann musste nur warten, bis ich in der nächsten Depression war, dann habe ich keine Bedürfnisse mehr, bin antriebslos. So kam es mir vor. Dazu dieser vom Zaun gebrochene Streit, ob ich fahrtüchtig sei oder nicht. Der hat mir mein Leben vermiest und ein freiwilliger Beistand hat keine Kompetenz über Fahrtüchtigkeit zu entscheiden. Zudem hat mich das PZM nach dem frühst möglichen Termin entlassen, auch von der Seite keine Einschränkungen, wo das PZM den Ruf hat, Fahrausweise abzuerkennen, ob zu Recht oder Unrecht, beides ist in meiner Wahrnehmung möglich.

Natürlich ist der Ausbruch aus diesem Käfig angstbesetzt. Meine Betreuung hier, im begleitenden Wohnen hat eine Kanzlei ausfindig gemacht, die sich um meine Steuern kümmert. Damit ist ein grosser Brocken erledigt. Der ehemalige, freiwillige Beistand muss nun dieser Kanzelei die Akten zur Verfügung stellen, seine Geschichten über mich stossen auf kein Interesse.

Ich werde noch weitere Hilfe benötigen, kann die mir einkaufen, ohne meine Selbstbestimmung aufgeben zu müssen. Meine direkte Bezugsperson ist sehr erfinderisch, was Hilfspersonal anbelangt, sie weiss Menschen vorzuschlagen, die zuverlässig und kompetent sind. Das brauche ich, um meine Not zu wenden, genau solche Personen sind not-wendig für mich.


Was mir aufällt an unserem Rechtssystem ist, dass es systematisch Menschen schützt, die Fehler machen bzw. Unrecht tun:

Keine Namen in der Öffentlichkeit.

Nur umschreiben, was bedrückt, möglichst harmlos.

Recht bekomme ich nie. Das Unrecht grassiert ungehindert in meinen Augen. Nicht einmal einen Schuss vor den Bug ist machbar. Bsp.: Im PZM musste ich am Boden rumkriechen, weil ich nicht gehen konnte. Daraus einen Straffall machen, ist in der CH unmöglich. Das ist für die betroffene Person bedauerlich, die Ärzteschaft schaut diese Kriecherei als Psychose an, wie auch den CP-Schub.

Was sich der freiwillige Beistand geleistet hat, Arbeitsverweigerung, Bevormundung, schlecht über mich reden, ist zwar bedauerlich, aber nicht zu korrigieren. Seine unerledigte Arbeit, die teilweise 1 1/2 Jahre alt ist, muss ich gegen Bezahlung neu aufgleisen und hoffentlich diesmal erledigen lassen.

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