Keine Ahnung…

… wo ich meine Haupzigarettenpackung vor mir selbst versteckt habe.

Rein logisch ist es beinahe ein Ding der Unmöglichkeit, in einem Zimmer eine knallrote Schachtel mit Zigaretten drin vor sich selbst zu verstecken.

Die Technik, wie ich mich zu verhalten habe, habe ich längst intus:

  • Ruhig bleiben
  • Nicht aufregen
  • Warten
  • Keinen Druck aufbauen
  • Tief ausatmen
  • Eine andere Packung rauchen
  • Suchen nie zur Hauptbeschäftigung machen. Im Vorbeigang findet sich fast alles.

Aber die Gefühle, die lassen sich nicht so leicht bändigen: Ich bin verunsichert, weil ich mir solche Mühe gab, einen logischen, leicht zu findenden Ort für meine Zigaretten auszuwählen. Im Bett liegend, habe ich sie in die oberste Schblade des Nachttischchens gelegt, so meine Erinnerung. Real: Pustekuchen, auch unter dem Bett liegt nichts. Ich bin und bleibe verunsichert.

Natürlich habe ich ein System, wo meine jeweiligen Sachen sind, aber zu oft gibt es Ausnahmen, das Wetter ist anders, die Kleidung wechselt, die Strickarbeit, etwas fällt runter und ich realisiere es nicht.

Da ist es ein Leichtes mich von aussen zusätzlich zu verunsichern, weil ich es schon selbst bin. Ein Scheunentor ist weit offen und ich schaffe es nicht, das zu schliessen: Keiner ist perfekt.

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