Traumatherapie zum Zweiten

Die Traumatherapie habe ich genau gestern wieder aufgenommen beim gleichen Therapeuten. Damit ist klar der Traumaturbo kommt in die Gänge. Intensiv wird es werden, ich habe schon jetzt als Hausaufgabe meine PITT-Insel zu reaktivieren, insbesondere die Seelenmama, die allumfassende Liebe, die ich mir selbst imaginieren kann und will.

Wenn ich es als Gegenüber betrachte und das tue ich, habe ich mich von der Landpsychiatrie, PZM verabschiedet, mich zurückgezogen in die Stadt Bern, UPD Psychiatrie. Der Traumatherapeut des PZMs wollte mich nicht als Patientin noch nannte er valable Namen. DAS finde ich eine Frechheit, wie die übrige Behandlung durch das PZM: 3-5 Tage totaler Filmriss. Irgendwann war ich kurz wach und dachte, sterben sei leicht, weil ich mich sterbend fühlte: Diese Spritze noch und Gott nimmt mich in Empfang. Es sollte verboten sein, seit Jahrzehnten, die Medikamentencoktails, die das PZM abgibt.

Wenn das irgendwann in ferner Zukunft allenfalls aufgearbeitet wird, dann hilft mir und allen andern heute Betroffenen das nichts mehr.

Meine Medis waren u.a. Haldol, Valium, Zyprexa, Dekapine… Kein Wunder war ich weggetreten.

Nun also der Neustart mit einer anderen Einstellung und anderer Medizin. Ich bin stolz auf mich, habe ich mir das selbständig organisiert und die Lage richtig eingeschätzt. Ich war nie ausfallend zum Therapeuten, unsere Differenzen haben mich über ein normales Ausmass beschäftigt, weil ich sehr ängstlich bin. Vielleicht habe ich auch was falsch verstanden, das ist bei mir immer möglich. Ich bin und bleibe eine Angsthäsin.

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