Schnelllesen – Speedreading

Mit solch einem Programm bin ich in meinen 20er Jahren in Kontakt gekommen, habe in den USA einen Kurs besucht.

Das mag im Widerspruch erscheinen zu meiner Wahrnehmungsbehinderung, optische Reize sehe ich, allein das In-Ordnung-bringen fällt mir schwer.

Hat logischerweise dazu geführt, dass ich instinktiv via Intelligenz mich selbst trainiert habe, das für mich Wichtige rauszufiltern, um so Tempo zu gewinnen. Das wiederum kommt dem Schnelllesen entgegen. Solange Menschen so langsam lesen, dass ihre Gedanken andauernd abschweifen, reicht einmal lesen nicht, weil nach kürzester Zeit die Augen zwar noch lesen, während die Gedanken irgendwo rumwandern, weit weg vom Text.

Dann kann man von vorne beginnen.

Zeitungen lese ich fast ausschliesslich nur noch in Titeln. Journalismus ist in aller Regel extrem repetitiv. Was vor 40 Jahren auf eine Art beschrieben wurde, wird noch heute ähnlich geschildert, die menschlichen Themen wiederholen sich in den gängigen Klisches. Kaum je wird wirklich Neues transportiert.

Steht in der Bibel: „Nichts Neues unter der Sonne“, trifft das den Nagel auf den Kopf. Die Begleitumstände, die Zeitgeschichte, die Technik verändert sich, da muss ich entscheiden, was ich mir aneignen will, was sich so schnell überlebt, dass ich gut einige Entwicklungsschritte auslassen kann und was ich nie begreifen werde, weil es meinen Begabungen widerspricht, meinen Behinderungen und meinem Alterungsprozess.

So kann ich Bewegungen, die ich definitiv mal konnte nicht mehr und Aufwand und Ertrag sind solchermassen weit auseinander, dass es schlicht unzumutbar ist.

Über die Festtage, seit es Glatteis hat auf der Strasse, sind die CH Gratis-online-Medien voll von Autounfällen. Davor waren wöchentlich Raserunfälle, ein typisches CH-Thema.

Vor Weihnachten auch die modernen, herzerweichenden Einzelschicksale in den Medien: An Weihnachten wird geholfen, auch von Menschen, die mit Glauben nichts anfangen können. Ob aus dem Geschilderten dann politische Aktionen folgen, wird die Zeit zeigen.

Die IV, ein Dauerbrenner seit den 90 Jahren, wird endlich wahrgenommen zumindest teilweise, in erschütternden Einzelschicksalen, als was sie ist: Eine Nein-Sagerversicherung, die durch ihr stereotypes „Nein“ Kosten nicht verkleinert, sonden nur vergrössert. Sie tut mir echt leid, weil sie ausgerechnet auf vertrauenswürdige Arbeit von Schulmedizin angewiesen wäre.

Nach meiner politischen Einschätzung fliegt der schulmedizinische Mythos irgendwann, das mag Monate oder Jahre dauern, demnächst entgültig vom Sockel und dann muss ein Land z. B. die CH neu formulieren, welche Medizin es wirklich will. Die ethisch-finanzielle Frage brennt schon lange unter den Nägeln. Kirchen kann man abschaffen, austreten, fernbleiben. Aus dem Menschsein selbst kann niemand aussteigen. Das bleibt mit einem Körper ein Leben lang erhalten. Da wird eine andere Lösung folgen müssen.

Der Gretahype scheint langsam am Abflauen: Die protestierende Jugend protestiert zwar, aber soll scheints, laut Medien, z. B. ihr Flugverhalten überhaupt nicht geändert haben. Tja, Worte bzw. Taten sind zwei völlig verschiedene Dinge. Welche Jugend hat nicht pubertiert, nicht gemotzt? Dazu braucht sie nicht dieses riesengrosse Medienecho, weil neu sind die Inhalte nicht und der Blickwinkel ist viel zu eng, um mehr zu tun, als etwas Verkrustung aufzubrechen. Die grüne Welle, was soll das? Solange ich im Amt war seit 89, war die Bewahrung der Schöpfung immer ein Riesenthema, nebst vielen anderen auch.

Meine Flugbewegungen lassen sich sehr einfach messen, weil kaum vorhanden und nur behinderungsbedingt. Wobei mit dem Auto will ich mir wieder mehr Freiheiten erkämpfen. Und lasst es euch lernen: Nur weil ich nicht ÖV kann, wegen meinen Behinderungen, heisst das überhaupt nicht, das Menschen OHNE Behinderungen nicht ÖVs können.

Niemals sind wir alle behindert, wenn es um Erleichterungen geht, die Menschen mit Behinderungen brauchen. Normal sind 85% der Bevölkerung und wenn sie z.B. im öffentlichen Raum überfordert sind, dann bitte den politischen Weg beschreiten und seid vorgewarnt, die CH-Mühlen mahlen unendlich langsam.

Wobei, wenn all das Flimmern und Flattern von all den Bildschirmen abgestellt würde, was die Reizüberflutungswelle gerade zu bieten hat, dann profitiere auch ich. Aber das erwarte ich nicht mehr zu meinen Lebzeiten. Mit erneuerbaren Energien lässt sich dieser neurologische Irrsinn ganz bestimmt fortsetzen. Wir Menschen mit Behinderung wären wie Seismographen, ein Frühwarnsystem. Bloss wer will irgendeine Warnung hören in dieser leicht protestierenden Spassgesellschaft und wer würde was ändern wollen, wenn er sie gehört hätte?………… Eben.

Steht übrigens auch schon in der Bibel, allerdings im Neuen Testament.

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