Sicherheitsstandards in Kletterhalle

Okay, das Thema beschäftigt mich:

Ich habe in zwei Kletterhallen klettern gelernt mit dem völlig verfehlten Versprechen, Klettern sei sehr, sehr wertvoll neurologisch für meinesgleichen.

DAS IST EIN KLASSISCHER SCHULMEDIZINISCHER FEHLER, DER IN DER CH VOLL LÄUFT UND WENN ANDERNORTS NICHT BESONNERERE NEUROLOGISCH GESCHULTE KRÄFTE AM WERK SIND, DANN SIND WIR BEHINDIS EINMAL MEHR DIE NEUROLOGISCHEN OPFER.

Natürlich nur, sofern wir im neurologischen Überforderungsmodus laufen, was früher oder später alle trifft, weil der Alterungsprozess keineN auslässt.

Zwei Kletterhallen habe ich von innen gesehen, zuerst mit dem versprochenen Erfolg besucht. Lange dachte ich, die Versprechungen würden stimmen, meine Bewegungsvielfalt erreichte nie dagewesene Höhenspitzwerte.

Interessant, was ich als meine erste Kletterausrüstung selbst kaufte, was ich als MEINE Sicherheitsstandards definierte. Sichern hatte ich mit Karabiner und Halbmast gelernt, ich selbst kaufte mir ein Grigri und einen Karabiner dazu, der Schraubverschluss hat, optisch voll klar mit einem Bild eines geschlossenen Schlosses signalisiert: Alles in Ordnung.

Die Jahre, die ich mit Partnerinnen kletterte, waren privat, da hatten wir unsere jeweilige Ausrüstung, jeder die Seine, wir waren verantwortlich im Zweierteam, meine war sowieso neu.

Als ich wieder in die Behindiskurse ging, war ich erstaunt, über die neuen Sicherheitsstandards, mein Grigri ersetzte nun von Anfang an den Halbmast. X verschiedene Karabiner waren neu der Hit, etliche davon sind für meine Optik völlig unbrauchbar.

Sicherheitsstandards ändern sich nur, wenn dahinter irgendwelche Opfer sind, dann kommt ein Aktionismus auf, POLITISCH WIRD WAS GETAN, UM ERHÖHTE SICHERHEIT BEHAUPTEN ZU KÖNNEN.

Lange taugt das nie, wenn Hektik ausbricht, die neuste Technik ist beim Kauf schon lange überholt.

Kein Ahnung, was so entsetzlich Schlimmes POLITISCH zu lösen ist. Klar ist, Klettern ist eine Modesportart, breite Massen wälzen sich sowohl in Hallen und auch in die Berge.

In den Bergen verursacht Wandern die meisten Unfälle. Dann klar auch alle Variantensportarten im Winter und alle Kletterei mit Topausrüstungen und deshalb ach so einladend noch dieses bzw. jenes auszuprobieren, was ausrüstungsmässig früher NICHT möglich war.

Im Berneroberland gehört der Bergtod als natürliches Lebensende dazu, das war schon immer so und in der Stadt Bern, bei den Unterländern ist 100% Sicherheit Trumpf. Was völlig unrealistisch ist, alles ist risikobehaftet, unabhängig davon, ob es als natürlich dazu gehört, Autounfälle im CH-Mittelland oder eben nicht, Sportunfälle in der Kletterhalle.

ABER GANZ KLAR GILT, WO HEKTIK AUSGEBROCHEN IST, RENNE WEG. DAS IST NUR NOCH GEFÄHRLICH, WEIL VERSAGEN TUN NICHT SICHERHEITSSTANDARDS, SONDERN NUR MENSCHEN.

Und wer problematisches Verhalten unter den Teppich kehrt, der lernt nichts dazu, also erhöht sich die immanente gesundheitsschädigende Gefahr.

DAS wiederum gefällt der Profiteurin davon, der Schulmedizin!!!

Gelegentlich muss ich googeln, wie hoch der finanzielle Umsatz der Schulmedizin nur in der CH ist. Wenn ich diese Zahlen lesen kann, kriege ich wohl weisse Haare!

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/kosten-finanzierung/kosten.html#1988012765

Spannend finde ich die Tabelle, die die Gesamtkosten seit 1960 auflistet: Vermutlich sind wir nur eins gesamtheitlich kränker geworden. Die hilflosen Versuche, die Entwicklung mit grösserer Bevölkerungszahlen und höherem Alter zu begründen, glaube wer da wolle.

Im Gesundheitsbereich ist Angst ein guter Motor und die nie ausgemolkene Milchkuh, seit die KK obligatorisch geworden ist. Die PatientInnen und vermutlich ursp. die Politik wollten eine faire Grundversorgung für alle, nicht nur die Vermögenden.

Bekommen haben wir, was wir nun alle bezahlen und wir haben viel, viel mehr als eine Grundversorgung, wir haben geschickte ProfiteurInnen, bis, vermutlich wiederum die Politik oder der zivile Ungehorsam den Stecker ziehen.

Nicht alles, was geschäftige Fachleute einen aufschwatzen ist im entferntesten gesundheitsfördernd, aber ihr Portemonnaie schwillt an, schön voll und voller und nie ist es voll genug. Da gibt es nur eins, die Verantwortung verantwortungsvollen Menschen übertragen und den Kindergarten Schulmedizin behandeln als was sie sind, ein bunter Mix von allem und viel zu raffgierig als Ganzes betrachtet.

Verantwortungsvolles Medizinpersonal wird sich wohl über ihre eigene Profession nur fremdschämen und es handelt sich um Systemfehler, nicht einige, wenige schwarze Schafe.

Privat ziehe ich meiner KK insofern den Stecker, als dass ich meine sog. Erstklassversicherung – es darf GANZ LAUT GELACHT WERDEN – ab 2021 zurückfahre auf eine Minimalversicherung. Diesen Wahn-, bzw. Irrsinn finanziere ich nur noch nach Gesetz mit, nie und nimmer freiwillig zusätzlich.

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