Nur vom Rechtsstaat geahndetes Unrecht wird als solches respektiert

Das ist der Zeitgeist: Alles wird geleugnet, verleugnet, als inexistent abgetan, solange nicht ein Strafprozess das Gegenteil beweist. Irre, diese Einstellung, irre gefährlich, sowohl als Mensch mit Behinderungen, der praktisch auf die Hilfe angwiesen wäre.

Also helfen, das kommt genau auf das Gegenüber an. Unverhofft helfen, das gibt es, genau, wenn ein Gegenüber will.

Unsereins muss sich immer, überall, stets aus eigener Kraft retten können.

Nach dem Erlebnis in der Kletterhalle würde ich NIE mehr von solchen jungen unbedarften LehrerInnen lernen wollen. Die behaupten irgendwas, geht es schief, ist es nicht ihr Leben und die Versicherung kann bezahlen. Eine Kaltschnäutzigkeit sondergleichen und voll logo: Behindertes Leben ist sowieso wertlos.

Habe ich lange nicht geschnallt, auch dort: Es geht allein ums Geld, Ethik Fehlanzeige.

Die Sicherheitsaufrüstung ist viel Brimborium, aber letzlich, vermute ich der falsche Hebel: Wer konsumiert welche bewusstseinsverändernden Irgendwas und wie bitte soll eine Kletterhalle solches kontrollieren dürfen?

Das wäre lustig, wenn plötzlich sichtbar wäre irgendwann, irgendwo in einem Haufen Menschen, wer was konsumiert. Z. B. verschiedene Farbtöne für verschiedene Substanzen. Das gäbe eine bunte Palette.

Und wenn es nicht die Chemie tut, dann die digitale Ablenkung und wenn die nicht reicht, dann Ablenkung durch Kinder bzw. Erwachsene.

Ich bin mir nicht sicher, ob Klettern in dem Sinn massentauglich ist. Als ich Tauchen lernte, war ich auch nicht mit 100en bzw. 1000en, die alle durcheinanderplapperten, Musikbeschallung dazu und so wie Klettern letzlich immer genauste Konzentration braucht, so auch Tauchen, partnerschaftliches Kontrollieren gegenseitig und auch dort, müsste ich sicher sein können, dass Verlass aufs Gegenüber wäre, nicht nur ich auf mich.

Wenn frau in einer Notsituation realisieren würde, dann wäre es schlicht zu spät. Die Auswahl, auf wenn Verlass ist, ist erschreckend klein. War schon immer so, die Menschen bleiben gleich, und wenn es sie dann verhofft bzw. unverhofft trifft, schreien sie wie Säuglinge und dann sollen wir Erfahrenen eilen und helfen.

Es ist die fehlende Selbstreflexion: Sie tun ihren Nächsten alles und noch ein bisschen mehr daz an, was sie für sich nie erleiden möchten. Und dann alles, was die Sinne vernebelt, Geld, Substanzen, Wettbewerb, unendliche Faulheit, Null Verantwortung. Wenn eine ganze WELT einer 16 Jährigen nachläuft, dann erinnert mich das an Lourdes und was ich davon halte. Es ist irgendwas grundfalsch, auch wenn ich es noch nicht in Worte fassen kann.

Mir scheint die Digitalisierung, welche blitzschnell ist, siehe www und die Staatsformen, die Art zu regieren nach guter alter Väter Sitte, da ist ein enormes Auseinanderklaffen. Nur der aus westlicher Sicht Unrechtsstaat, genau das NICHT-Vorbild ist schnell genug, diktiert, was erlaubt und nicht erlaubt ist, sinnvoll oder sinnfrei. Allerdings wird auch er von protestierenden Massen unterwandert, weil zu vieles zu sinnlos ist, was befohlen wird.

Irgendwann, irgendwie muss eine Neulösung, bzw. viele Neulösungen her.

Es kann auch ein neuer Selektionsmassstab entstanden sein, den die Fittesten für sich nutzen können und der Rest geht schnell oder langsam unter: In der Geologie sahen wir im Gymnasium, welche Tiere wie lang überlebt hatten und jeweils wann und warum ausgestorben waren.

Die Erde stört das nicht gross, sie dreht weiter bis sie ihr Ende findet.

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