Sämi schnurrt schon

Sämi ist der Grössere der beiden Katzenbabies. Er schnurrt schon, wie ein kleines, feines Motörchen und schickt mich in die Geschwindigkeitsschule.

Voll Stolz sass ich mit BEIDEN Kätzchen auf meinen Armen und Sämi erinnert mich blitzschnell mit seiner einen Pfote daran, warum ich meine Augen bei Katzen immer mit meiner Brille schützte, früher, als ich noch pflichtbewusst und vernünftig war.

Blitzschnell greift er mit seiner einen Pfote in mein Gesicht, Bodenlandung auf meiner Riesennase.

Kann mir egal sein, mein Immunsystem ist perfekt. Bevor ich meine Wohnung das nächste Mal verlasse, muss ich mein kleines Näschen pudern.

Wer will weg von meinen beiden süssen Kleinen? – Ich nicht!


Gestern habe ich mir nochmals den Schlüssel des Viano vorgenommen, um zu lernen, mir bewusst zu werden, welche Kombination von Drücken die HINTERE VIANOSEITENTÜR automatisch öffnet.

Ich konnte sie NICHT von ferne auslösen. Pech ist Pech und bedarf keiner Logik.

Meine beiden Kleinen können sich gegenseitig warm geben und ich lass mir nie mehr ein schlechtes Gewissen von selbsternannten ExpertInnen aufdrücken, wenn ich reisen will und sie fremdhüten lasse. Mir selbst überlassen, bin ich die Ruhe selbst, weil nicht unter Druck stehe, noch fremdgestresst bin.

Sicherheit, eigene Selbstverwurzelung, viel Lob und Freundlichkeit, die ich von Menschen NIE bekomme, kann ich mit meinen beiden Kleinen nur für uns drei geniessen. Resultat: Wir sind keine 24h zusammen und wenn ich ihr Kinderzimmer betrete, kommt Sämi gross zuerst und Dina klamm heimlich hinterher und von mir bekommen sie die gleiche Aufmerksamkeit und Liebe, egal ob Anführerin bzw. Fussvolk.

Zuneigung braucht jedes Lebewesen, völlig unabhängig, was es ist und wie es sich in seine Lebensbedingungen einfügt.

Schon heute hätte ich weniger Angst Dina freizulassen. Bei Sämi verordne ich ihm sanfte Lektionen, dass er lernt zu unterscheiden, was er bewegungsmässig schon kann und was gerade noch nicht. Das geht still über die Bühne und Sämi rutscht aus mit seinen Pfötchen. Dina bisher nie.

Mein Traum wäre, das jedes eine eigene Katzenpersönlichkeit wird und sie sich gegenseitig im Lernen etc. unterstützen und stärken.

Wenn ich mit 6 Jahren lernte, Pferde genau zu beobachten, wie ich Menschen seit Geburt beobachte, auf dem Bauernhof schon als Bebe mit allen gängigen CH-Haustieren in Kontakt kam, die gängigen Vorsichtsregeln lernte, was sollte ich nicht können?

Sämtliche TierflüstererInnen machen eins, sie beobachten.

Im Zirkus Knie sind die Elefanten durch bunte Vögel ersetzt worden, Tierschutz sei Undank. Also die Elefantendomteure können nun eine völlig andere Tierart, nämlich fliegende Vögel vorführen. Dreimal dürfen wir raten, warum sie das innert kürzester Zeit perfekt können: Echte Tierliebe und BEOBACHTEN. Der Lernprozess ist nicht eine Einbahnstrasse, Einbahbnstrasse nenne ich Tiere abrichten. Kann man einfach, abrichten, auch mit Menschen, ganz, ganz einfach.


Meine Katzenlernlektion gestern:

  • Wie gross sind Katzenbabies, wenn sie gross genug sind, um weggegeben zu werden?
  • Wo wirft eine Bauernhofkatze ihre Jungen und warum ist der Kuhstall nur eins, tabu?!
  • Welche Augenfarbe haben meine Kleinen, Zufall oder mendelsches Gesetz?
  • Wie ähnlich, wie anders sieht Glückskatze Dina gegenüber Glückskatze Spix aus?
  • Wo überall ist Sämi, schwarz als Hauptfarbe und hat Spuren von weiss? Welche Vorderpfote ist wie weit hoch weiss. – Das betrifft die Worte „links und rechts“, absolut nicht meine Lieblingsbegriffe. GsD hat er mondsichelförmig einen feinen, weissen Kragen. Das Gesichtchen ist durch weiss unterbrochen von der Stirn übers Näschen verbreiternd bis zum Kinn. Mehr Details lerne ich in den kommenden Tagen.

Demnächst mache ich Bilder. Ein Bild ist objektiv, meine Wahrnehmung subjektiv.


Sämi habe ich schon fressen gesehen. Einfach dass wir uns richtig verstehen, Katzenerwachsenenfood, schliesslich ist er der Grösste und Katzenbabyfood eine Majestätsbeleidigung!

Sämi signalisiert klar, dass er seine ganze neue Umgebung erkunden will. Kleiner Mann, bitte warten, bis Dina auch will.

Natürlich sind die beiden bereits in meiner Wohnstube. Sämi erkundet und Dina guckt versteckt unter dem Abwaschmaschinenkleinstsims zu. Sie hat sehr gerne ein „Dach“ über dem Kopf. – Noch finde ich beide Katzen optisch…

Ich übe Cornet und wer hüpft auf meinen Chefsessel?! – Klar, genau DER, ganz ohne Küchenpsychologie!

Küchenpsychologie ist eh eine teuflische Erfindung. Zu meiner Gymerzeit wurden wir im Fach Biologie angeleitet zu BEOBACHTEN. – Ist heute total uncool: Selbst die Schulmedizin schüttet nicht Beobachtungsgabe über ihre Medizinopfer, sondern Unwissenheit, elementare Ignoranz. Die hat in meinem Fall Millionen SFr. gekostet und mir 61 Jahre MEINER Lebenszeit gestohlen.

Mässigung gegenüber der Umwelt aber auch gegenüber den Mitmenschen ist unendlich dringend!!!

Quelle: 61 Jahre elittene sog. moderne CH- und USA- SCHULMEDIZIN.

Die wenigen Ausnahmen sind mir sehr präsent, ihnen verdanke ich u. a. mein ÜBERLEBEN. Frl. Dr. Köng gehört definitiv NICHT dazu. Die Kinderbobathphysiotherapeutin, Miss Quinton, ebenso wenig, weder meine Mutter noch meine spätere Physiotherapeutin, die mich bis elf Jahre alt, wochentags immer gleich nach dem Erwachen bzw. weckend für genau 1/2 Std. schulmedizinisch folterte. Meine ältere Schwester schon gar nicht, die mich nur abschlug, ohne nennenswerte Intervention unserer Eltern.

Vater dachte, seine Vaterpflichten seinen erfüllt, wenn er seine Rolle als Familienernäher erfüllte. Die Glanzlichter unserer viel zu seltenen, echten Begegnungen, unterliegen meinem Pfarramstgeheimnis, er hat sie Jan. 1989 mit ins Grab genommen. Er wusste mich damals in guten Händen, wesentlich mutiger als er es je war. Mein Scheitern war Jan. 89 NICHT vorhersehbar.

Die drei Frauen, meine Mutter und meine beiden Schwestern haben bald EIN Bild meines Vaters geprägt. Wie dumm von ihnen. In der Öffentlichkeit Berns ist er so oft OHNE sie in Erscheinung getreten. Genau da hat er wesentliche Spuren hinterlassen, durch seine Arbeit, seinen Charakter und sein So-Sein, Einsatz für sehr viele sozial Benachteiligten.

Die Verdrehungen seines Privatlebens sind mit dem Tod der Protagonistinnen irgendwann Vergangenheit. Schon ist meine Mutter in Demenz verstummt.

Genau das wird meiner Ursprungsfamilie, meinen beiden Kindern, den BernburgerInnen und ihren Institutionen, samt beliebig vielenTrittbrettfahrerInnen nun langsam, rein JURISTISCH(!) ZUM VERHÄNGNIS. 🙂

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