2020

  • Das gibt nochmals ein arbeitsintensives Jahr.
  • Die Offizialdelikte gegen mein Leben müssen irgendwann geahndet werden. Instinktiv gehe ich vom Bundesstrafgericht aus, weil der Kanton Bern als Hoheitsgebiet der Bernburgerei gesamthaft betroffen ist.
  • Für mich, privat, gucke ich in die Kriustallkugel und definiere, was mit meiner Restarbeitskraft realistisch zu erreichen ist. Veröffentlichen tue ich solche Arbeitsziele im www nicht.
  • Mit meiner Gesundheit werde ich viel Geduld haben müssen. Gemäss www muss ein Mensch OHNE CP monatelang Geduld haben. Mit CP ist es realistisch anzunehmen, dass ich doppelt so lange Geduld finden muss.
  • Irgendwann möchte ich mein Übergewicht in Angriff nehmen. Da ist jedes kg realistisch betrachtet doppelt so schwer.
  • Abstand nehme ich von Tätigkeiten, die mir neurologisch nicht bekommen. Zuvorderst: Gehen. Dieser aufrechte Gang bekommt mir ganz und gar nicht. Die medizinische Antwort darauf habe ich noch nicht. Die Pflege meiner Beine wird dadurch erschwert. Reiten kann ich GsD beibehalten als Sport. Wie ich sonst noch meinen Bewegungsdrang, ohne Gesundheitsschaden ausleben kann, muss ich im www zus.suchen. Der englische Sprachraum sollte gross genug sein. Dt. erachte ich als zu klein rein der Statistik wegen. Hemi links, welch idiotische Diagnose, schulmedizinisch völlig irrelevant.

Afrikanisches Palaver

Konflikte können auch gelöst werden in einem Afrikanischen Palaver. Man setzt sich im Kreis zusammen, auf trockenem Boden, im Schatten eines Baumes, und diskutiert so lange, bis ein Konsens gefunden ist.

Genau das mache ich in einem Fall. Das bedingt logischerweise, dass ich ernst genommen werde, was meiner Entpsychiatrisierung entspricht.

In dem einen Fall traue ich diese Leistung meinem Mitdiskutierer voll zu. Ich bin gespannt auf das Resultat, Bauchgefühl: Optimismus.

Jahresbilanz

In diesem Jahr war mein Entwicklungsweg sehr rasch und sehr weit:

  • Anfangs Jahr war ich noch voll unter der Obhut(!) durch SozialarbeiterIn, ob ich psychiatrisch versagen würde…..PZM bzw. eine analoge Institution war die aufgezogene Drohkulisse.
  • Ich habe mich um meine Traumaverarbeitung gekümmert, sehr rasch Fortschritte gemacht.
  • Die Traumaheilung musste von aussen kommen, ich selbst konnte mir alleine, trotz Sachkenntnis, nicht helfen. Ich gehe heute davon aus, dass EMDR, die rhythmische Anregung beider Gehirnhälften die Heilung angestossen hat.
  • Was ich erwartet hatte als Preis der Traumaheilung trat ein, meine Bewegungen verschlechterten sich laufend.
  • Mit DEM Ausmass der Verschlechterung hatte ich nicht gerechnet, von funktionalem Darmverschluss hatte ich bei Jahresbeginn null Ahnung.
  • Sämtliche Psychopharmakas habe ich OHNE Schulmedizin, GANZ LANGSAM abgesetzt. In den letzten Monaten des Vorjahres war es unter schulmedizin. Begleitung zu Entzugserscheinungen gekommen, die mich entsetzten, weil ich, wenn ich z.B. unansprechbar werde durch Entzugssymptome, wieder zum Psychiatrieopfer, einmal mehr würde.
  • Der Weg der Traumaverarbeitung war einerseits sehr erfreulich, andererseits enorm anstrengend: Ich fand mich nach 15 Jahren Wachkomma in einer Welt wieder, die ich in ihrer Entwicklung 15 Jahre lang verpasst hatte.
  • Der angetürmte Berg von Liegengebliebenen war überwältigend. Laufend taten sich neue Baustellen auf, immer auf dem Niveau OFFIZIALDELIKTE, Delikte an meinem Leben.
  • Irgendwann die ernüchternde Erkenntnis, dass selbst wohlwollende Menschen mir gegenüber versagen, weil alle früher oder später in die seit meiner Geburt aufgestellten, gleichen Fallen tappen: Meine CP-Defizite werden nicht für das genommen, was sie sind, eine lästige, irreversible Behinderung, mit der niemand anderes als ICH 24 Stunden pro Tag, seit nun 61 1/2 Jahren, leben muss. Das immer monierte, unerträgliche Leiden durch meine Behinderung betrifft nicht meine Mitmenschen, die können nämlich weglaufen oder -rollen, sondern genau eine Person, nämlich mich. – Ich danke Gott auf den Knieen, dass ich sehr oft an der Aufgabe scheitere, sie letztlich ohne Selbstmitleid hinnehme und gestalte gemäss dem Gelassenheitsspruch: „….hinzunehmen, was ich nicht ändern kann….“
  • Politisch ist zu fordern, dass Straftatbestände, bzw. berechtigte politische Forderungen ohne Tabus und themenorientiert anzuschauen und zu verfolgen sind. Gegenwärtig wird in der CH jedes einzelne Thema für sich genommen und einzeln abgehandelt. Bsp. Keine Eheschliessung möglich. Das trifft nicht nur die Menschen, die in diesem Jahr in den Medien waren. Das trifft auch Menschen mit BEHINDERUNGEN. Die finanziellen Gesetze sind so, dass ein Eheleben mit der finanziellen Strafe, gleichzeitig mit z.B. gezielter Verhinderung einer Hochschulausbildung, obwohl sie intelligenzmässig durchaus möglich gewesen wäre, Ehen unter Menschen mit Behinderungen faktisch unmöglich macht. Reine Einstellungssache der sog. normalen Menschen, unser Ausgeliefertsein, als Menschen seit Geburt behindert. Das Thema: Gesetzliches bzw. faktisches Eheverbot mit verminderten Rechten für eineN LebenspartnerIn sorgen zu können bis in den Tod. Kurz vor dem Tod wird es nochmals ganz schlimm in der CH. Wenn sie irgendwie kann, bringt sich die KESB ins Spiel und dann sind unbescholtene BürgerInnen faktisch entrechtet. Die KESB ist übereifrig, um sich selbst zu legitimieren. Die echten Probleme, z. B. Jugend und legale/illegale Drogen werden nur verteuert, gelöst überhaupt nicht. Das bräuchte Zivilcourage und das Durchsetzen des Gesetzes, dass vor dem Gesetz alle gleich sind. Drogen sind selbstverschuldet. Geburtsgebrechen sind für den Säugling, ohne jegliches Selbstverschulden, ihm in die Wiege gelegt worden!!! – Die gängige, verheerende Einstellung: Leben mit Behinderungen ist minder, hat deshalb mindere Menschenrechte, insbesondere nicht das Recht, seine durchaus vorhandenen Begabungen und Kompensationsbegabungen zu entfalten. Dagegen wird ein Schamkorsett aufgezogen, frei nach Ursula Egli: „Liebe im Korsett“. Die Liebe ist noch nicht befreit, etwas freier, aber nicht frei. – Schambeispiel gefällig? – Gerne: Ich konnte nie aufräumen, schon im Kinderzimmer war ich damit überfordert. Elterliche Reaktion, ich sei faul. 1. Heirat mit zwanzig, ich konnte meine Wohnung nicht putzen. Reaktion des 1. Ehemannes und der Gesellschaft: Ich sei eine schmutzige Hausfrau. Natürlich habe ich mich GESCHÄMT. Insbesondere Tochter Nr. 1 spielte dieses Schamlied für mich ekzessiv weiter. Um es kurz zu fassen: Ich hasse meine Unordnung, die daher rührt, dass ich alles, was ich brauche optisch vor Augen haben muss, um es verwenden zu können. Sehe ich etwas nicht, frage ich heute die IV-Assistenz bzw. Umzugsfirma, WO es sei. Ein Behinderungsdefizit wird, ohne alle Not, moralin-sauer mir um die Ohren geschlagen und das soll NORMAL sein. Kein Wunder möchte ich NIE NORMAL SEIN MÜSSEN! Das ist die grösste aller denkbaren Behinderungen, weil ohne den kleinsten Hauch von SELBSTREFLEXION. – Weil ich Situationskomik so liebe, stelle ich heute sehr belustigt fest: Vom Umweltschutz her betrachtet, bin ich seit Neustem eine vorbildliche Hausfrau! Mein Reinigungsmittelverbrauch hielt sich immer sehr in Grenzen. Der Umweltschutz entlarvt CH-Hausfrauen-Putzstandards als schädigend zu hoch. Längst ist bekannt, das übersaubere Kleinkinder dazu neigen Allergien zu entwickeln. – Späte Genugtuunug für elendlages Leiden. – Alles ist relativ, selbst das Selbstverständliche, der allgemeine Konsens unterliegt Modeströmungen.
  • 23. 10 19 Mit akutem Darmverschluss wurde ich nach Anweisung des neuen schulärztlichen Teams in den Notfall eingeliefert. Was ich theoretisch wusste, erlebte ich nochmals praktisch. Der schulmedizinische Notfall hat Null Ahnung von einer infantilen CP. Entsprechend wurden irrelevante Untersuchungen veranlasst, die teuer und nicht therapeutisch sind. Beim CT bin ich fast erstickt. Verkotzt per Taxi, ohne die geringste therapeutische Hilfe, sollte ich zurück in meine Wohnung. Ich bestand darauf, mich duschen und frisch anziehen zu dürfen.
  • Zurück auf Feld eins ging die Auseinandersetzung mit der Schulmeditzin und der IV wieder los um eine elektrische Gehhilfe. Die habe ich bis heute NICHT. Ich scheitere an Formularen und ich lasse mich nicht mehr verpsychiatrisieren, eine Herkulesaufgabe.
  • Irgendwann bekam ich durch Zufall meine erste IV-Assistenz, die diesen Namen verdient. Die Logistik ist mein grösstes Problemfeld. Vieles von dem, was mir unterschoben wird, sind reine Erfindungen der Mitmenschen. Ihre Einstellung ist um 180° Grad anders, ob ich amtierende Pfarrerin bin oder das, wozu mich meine Ex-Hausärztin gemacht hat.
  • Vor Gericht erster Erfolg. Sachlichkeit ist Trumpf, persönliche Beleidigungen sind irrelevant, Ausnutzerei, in dem Fall finanziell, wird beendigt. Per Gericht werde ich, auch den Rest meiner Anliegen durcharbeiten müssen, damit ich nicht zu Tode komme, sondern meine Existenzberechtigung Realität wird, auf die ich mich neu zu verlassen lerne. Lange dieses Jahr hatte ich nur Fluchtgedanken, wollte mich und mein Leben retten, nicht gestorben werden.
  • Erledigt: Neue Bankverbindung, klappt grossartig, erleichtert kann ich per E-Banking meine Rechnungen und Löhne auszahlen. Hätte ich Zeit für Freizeit und Hobbies, könnte ich per Bankverbindung sogar im Internet einkaufen. War bis vor einigen Jahren reine Selbstverständlichkeit. Durch die digitale Weiterentwicklung und mein Wachkomma war ich in der Entwicklung zurückgeblieben, ohne es zu realisieren. Ich begriff nur mein Versagen, hatte Null Ahnung an was es lag. Beim Einrichten brauchte ich x-mal HILFE. Selten bin ich mir intelligenzmässig so dumm vorgekommen. Nun benutze ich das System, das ich noch immer nicht be-griffen habe.
  • Erledigt: Zwei Neuoccasionen stehen mir als Autos zur Verfügung, meine beiden WoWas sind geborgen, beim Unterhalt bekomme ich die Hilfe, die ich brauche.
  • Erledigt: Kontakt zur Aussenwelt. Mein IV-Assistenzteam übernimmt, wenn wir alle wissen, dass ich nur scheitern werde. Welche Riesenerleichterung für mich: Man kann und darf mich NICHT MEHR VORFÜHREN. Damit wird auf lange Sicht sowas wie ein Normalalltag wieder möglich werden.
  • Erledigt: Neue hausärztliche Schulmedizin gefunden. Mein Team hilft mir auch da.

Summa summarum geht ein sehr arbeitsintensives Jahr zu Ende, wo ich doch nur meinen Ruhestand geniessen möchte. :-))))*

*ganz laut bitte.


Jona im Walfischbauch ist mir sehr vertraut geworden und nein, ich habe den Rechtsweg nicht gesucht, noch beschreite ihn freiwillig. Es muss ein grundsätzliches Bekenntnis der CH her, ob sie letztlich bereit ist, gut zu ihren BewohnerInnen zu schauen oder nur als Geldumschlagplatz dienen will:

  • Tabu Schulmedizin, diese Disziplin mit ihrer mehr als bedeutungsvollen Geschichte, kommend aus der Weisheit von AutodidaktInnen, schulmässig aus dem Orient. Dem Christentum wird sehr viel vorgeworfen zu Recht und Unrecht, dass das Christentum Krankheiten als Strafe Gottes angeschaut hat, völlig passiv war, wirkt bis heute nach. Es ist anders, aber nicht besser geworden. Das ist die Spitze des Eisberges, der Rest ist verschwiegene, logische Folge. Die Korrekturen sind kosmetisch, wie in den christlichen Kirchen laufen der Schulmedizin in grossen Scharen die „Gläubigen“ weg. Gross ändern tut sie nichts. Kenne ich bestens von meiner Kirche. Nicht der Mensch ist im Mittelpunkt, sondern die Ideologie auch bei der Schulmedizin, völlig veraltet, ebenso unbrauchbar. Beide bewirtschaften die menschliche Angst. Die war schon immer eine gute Geldmaschine.

5-8 Millionen Jahre

Gemäss derzeitigem Wissensstand gibt es Menschen ungenau so lange auf der Erde.

Atommüll, wen wundert es, bleibt laut SRF und das ist in dem Zusammenhang ein unverdächtiger Zeitzeuge, eine Million Jahre radioaktiv. Ein fünftel bis ein achtel der gesamten Menschheitsgeschichte.

In der CH wird seit Jahren z.B. der elektrische Busverkehr in der Stadt Bern als CO2 neutral angepriesen. Mich beruhigt das nicht die Bohne. Elektrizität wird ald der teilweise momentane Ausweg aus dem Dilemma Erderwärmung angepriesen.

Also sich-schämen-müssen für CO2 Ausstoss und dagegen die vermeintlich saubere Lösung.

Cool die EigenheimbesitzerInnen mit Solarenergie: Das Handy lädt sich ohne Schamgefühle auf. Es ist wie die Unruhe vor dem Sturm, die nächste, allenfalls übernächste Entwicklungsstufe wir technologisch alle unsere Probleme lösen……… und noch etwas später oder bereits jetzt bekannt, wird sich der wahre Preis dafür zeigen und dann wird technologisch wieder eine Erneuerung auf dem Programm stehen müssen.

Das soll aufgehen? Alte Kulturen sind untergegangen, fast immer sind irgendwelche Kriege gekommen, es gab eine technologische Überlegenheit in Kriegstechnik und eine Unterlegenheit in diveriviziertem Luxusgebaren und dann gings nicht ganz von vorne los.

Mich erstaunt es immer mal, dass alte, vergessene Künste, Handwerke, intellektuelle Leistungen nicht nachvollzogen werden können. Geschichtsrätsel gibt es, einige seit meiner Jugend, ungelöst.

Mein Lieblingsbeispiel das Blau in Kirchenfenstern. Scheint doch ganz einfach, es gibt doch Analyseapparate, die so ziemlich alles aufschlüsseln können, warum nicht Fensterblau?

Zur Echtzeit wissen können, was taugt und was nicht, was soll ich zu Hilfe nehmen?

  • Also mal das Wissen, den Verstand. Der zeigt auf, wo es nicht aufgehen kann.
  • Immer gut, scheinbar Selbstverständliches zu hinterfragen: Warum werden z. B. im Winter Räume geheizt und ziehen sich Menschen nicht warm an? Macht das irgendeinen Sinn? Natürlich sollten Leitungen nicht einfrieren, diese Temperatur ist wesentlich tiefer, als das Wärmeempfinden von Menschen. Das mit den Wasserleitungen scheint ein Riesenproblem zu sein. Weil ich nicht orthozyklisch schlafe und wach bin, habe ich eine ziemlich genaue Ahnung, wie gut isoliert Heisswasserleitungen sind. Im Tagverbrauch kein Problem, wenn alle heisses Wasser benutzen, fällt es nicht auf. Einige Stunden nur Klospülung und es dauert und dauert und trifft natürlich immer die, die zuerst den Hahn aufdrehen.
  • Technologie kennt viele verschiedene Textilien für Menschen, die Leichtgewicht brauchen. Die ach so verachteten Felle von Tieren wären sinnvoll zu nutzen. Warum solch kostbare Rohstoffe verachten? Warum sie gleichsetzen mit Modequälproduktionen? Es gibt in der cH x Felle, die nicht gebraucht werden, die früher sinnvoll verwendet wurden und wer nun irgendwas scheinbar Pelziges trägt, verbraucht welchen Rohstoff genau?
  • Wandere ich in meinem Kopf weg vom Bewusstsein, was nur einen Teil meiner menschlichen Fähigkeiten ausmacht, dann lande ich irgendwann bei anderen Funktionen, die ich aus menschlicher Urzeit mitbekommen habe. Da lache ich immer, wenn neben dem Überleben der Stärksten, auch dem Vorsichtigen, dem kleinen Angsthasen eine gute Prognose gestellt wird. Weil ängstlich, spannt es seine Sinne für drohende Gefahren auf. Die Geschichte lehrt, dass einige es schaffen durch instinktive Voraussage sich und andere z.B. in Kriegszeiten bzw. Katastrophen zu retten. DAS Geheimnis wüsste ich gern.Ob jmd. es hat oder nicht, zeigt sich erst, wen wundert es, hinterher. Frau prognostiziere etwas, was in seinen Anfängen liegt, eine logische Folge von Faktoren A bis Z erst sein wird. Da haben wir ein Glückslos gezogen. Das ist Instinkt und das Quentchen Glück, beeinflussbare Faktoren mal Unbekanntes und Glück gehabt, bzw. Pech gehabt ist das Resultat.
  • Das eigene Lebensalter spielt eine Rolle, jung und wesentlich fitter, habe ich mir mehr zugetraut als heute, immer mal kontrolliere ich mich auf Altersstarrsinn. Irgendwann, bloss wann, lässt die Gehirnflexibilität nach. GreisInnen verrennen sich manchmal in ihren Anschauungen, weil sich die Zeiten immer schneller geändert haben, als ein menschliches Gehirn über die Jahre und Jahrzehnte hinterherrennen kann. Ich denke das macht insofern Sinn, als alte Menschen irgendwann lebenssatt werden wollen bzw. müssen. Der Tod als Partner des Lebens, der Tod als natürlicher Faktor, der zwar hinausgezögert werden kann, der Preis, der dafür zu bezahlen ist, ist es nicht immer wert. Der Tod, der irgendwann kommt, was hiesige Menschen nicht mehr wahrhaben wollen und das nur seit neulich. Die Lebensverlängerung der Schulmedizin ist noch nicht sehr alt, über Sinn und Unsinn kann man sich getrost streiten. Die Generation vor den Boomern lebt noch und die Bommer sollten sich schleunigstens, gleich nach der Pensionierung ins Grab verkrümmeln von wegen AHV und so, wie wenn es das Neuste wäre, dass die FOLGENDE GENERATION AHV für ihre Eltern bezahlt. Heute total out, wir Eltern sind die SchmarotzerInnen auf Kosten unserer armen Kleinen, riesengrossen EgomanInnen, irgendwas in unseren Erziehungsbüchern war elementar FALSCH und wir sind darauf reingefallen, immer im Bemühen, es möglichst recht zu machen.

Was, was braucht der Mensch nicht nur an materiellen Gütern, damit er eine Gesellschaftsordnung erfinden kann, die taugt. Die demokratische erscheint auf dem Papier blütenweiss, zukunftstauglich sollte sie reformiert werden, damit Ekzesse zukünftig weniger werden und die Tauglichkeit zunimmt. Digital scheint das Ganze zu zerfallen in Interessengruppen, Regionen und Nationalstaaten überschreitende Probleme. Aktionismus, auch der politische ist nicht zukunftstauglich. Hübsches Beispiel die Sicherung der Weihnachtsmärkte durch Betonblocks, weil es zu Anschlägen gekommen ist. Wie wäre es, eine Ursachenforschung zu betreiben, die EIGENEN Hasstiraden runterzuschlucen und eine weltweite Politik zu betreiben, die möglichst zu friedlichem Neben- und Miteinander taugt?

Die Stadtmauern wurden vor der Neuzeit obsolet, sobald der Angriff aus der Luft kam. Betonblocks werden obsolet, weil z. B. Drohnen bereits erfunden sind. Kolonialismus ist obsolet, weil er nur VerliererInnen produziert hat und nun munter den früheren GewinnerInnen aufzeigt: „Du auch VerliererIn.“ Menschen vergessen das Leid nie, das ihre Kultur, ihr Land, Ihre Nation, ihr Kontinennt erleiden musste. Der Ärger macht sich Luft und wird sich weiterhin Luft machen.

https://www.srf.ch/play/tv/radio-srf-1/video/mani-matter—-dene-wos-guet-geit?id=8678d73b-5d40-437e-bb69-4aee001b092a

Wie können Kulturen denken und nie lernen wollen, dass ein Bumerang irgendwann zurückkommt? Unrecht vergeht nich, Unrecht schlummert, bis eine Möglichkeit erkannt und ergriffen wird, um Recht zu schaffen, sehr oft durch Unrecht. Wie Recht haben die Amis: „Two wrongs don`t make a right.“

Erstes“ wrong“ weg und der Unheilkreislauf bleibt aus. Zweites „wrong“ ahnden, immer von denen, die zufällig gerade noch an der Macht sind und das Unrecht pflanzt sich fort und fort.

Den Rachefeldzug möchte ich nicht erleben müssen, wenn unterjochte Kontinente irgendwann zum grossen Gegenschlag ausholen gegen die gegenwärtigen Unterdrücker wie z. B. Europa oder USA. Sie werden dann genauso unzimperlich vorgehen, wie die vormaligen Siegernationen vorgegangen sind.

Es sollte Europa und USA und Russland samt Satelitenstaaten sehr beunruhigen, dass China einen völlig anderen wirtschaftlichen Zugang zum Kontinent Afrika hat.

Wer hat die Globalisierung erfunden? Wer wendet sie global unheimlich geschickt an? Und wer kann es sich leisten gleichgültig zu sein, bzw. sich in zänkischer Nabelschau zu verlieren und wie lange noch?

Demokratie wäre dann ein zu vernachlässigendes Problem. Wollen wir nicht wissen oder? Und die CH wird dann zur wirtschaftlichen Rechenschaft gezogen, global, nicht nur als Heidi- Schoggi- und Uhrenland. Ab 1500 v. Chr. gibt es eine chinesische Kultur gemäss westlicher Lesart, in Google. Afrika gilt als die Wiege der Menschheit.

Die Demokratie beruft sich auf die alten Griechen 500 v. Chr., wobei da, nur die freien Männer ab 30 Jahren zum Zug kamen, 10% der Bevölkerung.

Welche Organisation der Menschheit, der Gesellschaften taugt für die Zukunft? Diese Frage wird immer wichtiger. „Die Demokratie“ ist nicht vom Himmel gefallen. Evtl. steht sie früher zur Diskussion, als sog. demokratischen Ländern, oft versteckte Oligarchien, lieb sein kann.

Auch ein Tabu: Demokratie gilt gemeinhin in der CH als die beste aller möglichen Staatsformen. Ich lache immer für mich, weil sämtliche Betriebe, wirtschaftliche natürlich, haben…….. seid bitte nicht so streng, eine flachere Hierarchie als z.B. in Deutschland, aber eben doch eine Hierarchie.

Technisch erstaunt mich, dass home-office nicht längst einen gewichtigeren Platz hat im Wirtschaftsleben, wie auch virtuelle, bildlich zugeschaltete Konferenzen. Rein von der Technik her, braucht sich niemand mehr weltweit an einen Ort x fliegen zu lassen. Gespräche, früher telephonisch, heute samt Bild, können technisch erzeugt werden. Was übersehe ich? Die sog. Gruppendynamik?

Wer es humoristisch mag

Der Vorteil von Nuhr ist, dass er z.B. dem populistischen Hype von Greta NICHT aufsitzt.

Die plötzliche Zusammenarbeit der Kleinen lässt vermuten, dass da mehr als Freund Zufall am Werk ist.

Die Botschaft, dass nur wenige, insbesondere 16 Jährige, also klassisches Konfirmandenalter, DIE Antworten wissen, selbst Greta hängt andauernd am Handy und ihre Schiffreise war in einem Rennboot(!) extra für sie und mit Crew(!), die……ähm….wer hat das Boot für den Rückweg gechartert und wenn ja mit welcher Crew?

Immer wieder sonntags…

… Kommen im SRF die relativ interessanteren Sendungen.

So auch heute z.B. Südostschweiz Standpunkte. Thema: „Wir schämen uns weiter….“

Jetzt fühlen sich viele sämtlichen Kirchen, Religionen sowas von überlegen …..und schämen sich weiter.

Warum hat die sog. aufgeklärte Menschheit nicht gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit?

Ein Zahn muss ich dieser Runde ziehen: Sie monieren, dass die Empathie im digitalen Mediengebrauch gefallen ist, im direkten Personenkontakt angeblich noch nicht.

Setzt euch in einen Rolli, seid so oder anders behindert und ihr werdet eines Bessern und Schlechtern belehrt. Es gibt sich die spontane, respektvolle Hilfe. Als Rollifahrerin stehe ich sehr viel häufiger im Schilf als als Fussgängerin.

Aber es gibt auch die totale Schamlosigkeit: Während ich zwischen Zwiebeln und Knoblauch Gemüse im Grossverteiler suchen, werde ich völlig unvorbereitet, völlig kontextlos belehrt, dass Rollifahren MÜSSEN das Schlimmste aller denkbaren Schicksale sei.

Meiner Meinung nach haben zu viele Menschen in der CH den Kontakt zu sich selbst verloren. Natürlich fehlt vordergründig nicht die fehlende Scham, aber das Diktat hat doch die überbordende Angst.

Ich muss keine Umwelt retten, zuerst ein Mensch sich kennen lernen, sich retten und dann wird sehr vieles, was angeboten wird, irrelevant und ist deshalb KEIN Verzicht. Ich habe noch nie auf das verzichtet, was ich nie wollte.

Mein Glück bin ich, das reicht. Ich muss nicht dieses und jenes und noch mehr dazu HABEN. Ich kann auswählen, ich kann mich auf das, was mir wichtig ist, beschränken. Alles, was ich dann nicht HABE, kann ich als Gewinn anschauen. Nichts ist in solch einem Ausmass in meiner Kompetenz wie meine Einstellung. Weg von all diesen Fachleuten. Wer sich bilden will, kann sehr einfach googeln. Das Wissen* ist da, all überall verfügbar.

Ich habe Menschen kennen gelernt, die aus sich selbst heraus wussten, die einen untrüglichen Instink hatten und haben. Wissen, pro und conta, hilft für eine Diskussion, die heute völlig irrelevant ist, weil fast jede Diskussion will nicht Fakten gegeneinander abwägen bzw. aufwiegen, sondern, dass sich das Gegenüber schlecht(er) FÜHLT.

Je fester ich verwurzelt bin in mir selbst, desto flexibler kann ich mich trotz Behinderung mit Steifheit, beugen wie das berühmte Schilfrohr, das sich beugt und genau deshalb NICHT bricht.

*Vielleicht ist gerade dieses Wissen so überfordernd: Als die Menschen nicht lesen noch schreiben konnten, waren diese Fähigkeiten das Ziel. Heute erscheint es relativ einfach, solche Fähigkeiten zu erlernen. Was aber, wenn die Aufgabe wäre Wissen zu ordnen, die dahinterstehenden Ideologien zu erkennen und dann ENTSCHEIDEN zu dürfen bzw. zu MÜSSEN? Was, wenn die Lektionen wäre mit VORLÄUFIGEN Wahrheiten leben zu lernen und ganz vielen, nicht zu beantwortenden FRAGEN?

Wenn Schamlosigkeit die Ursache wäre, dann wäre Knigge die Antwort. Ich denke, die Probleme liegen wesentlich tiefer: Der Mensch bzw. zu viele Menschen haben sich selbst nicht kennen gelernt.

Evakuationsplan Kletterhalle

Nachdenm ich anhand des Tiefgaragenbrandes Jupiterstr. Bern lernen musste, dass es Ereignisse gibt, die frau sich nie hätte vorstellen können, kommt unweigerlich die Frage auf, wohin kann ich mich retten, wenn es irgendwie, irgendwo brennt.

Mit Notadrenalin entwickelt ein Mensch erstaunliche Kräfte zur Selbsterhaltung, die er im Normalalltag so nicht im entferntesten abrufen kann.

Also, die Kletterhalle, seit 2015 im Betrieb wurde in den letzten Monaten verändert und das wird wohl seinw Gründe haben, die jedeR selbst googeln kann.

Es gibt jetzt Schranken, die den Einlass kontrollieren. Soweit, so klar, so logisch.

Es handelt sich um eine Holzkonstruktion. Als Rollifahrerin mit stets schwindenden körperlichen Kräften, Schaue ich mir Brandevakuation mit völlig neuen und anderen Augen an. So war ich erstaunt, dass sich die Schleusen, wenn frau von innen nach draussen will, nicht von selbst öffnen oder eine Rausgehkonstruktion dasteht.

Klar gibt es ein Scheunentor, das offen ist im Sommer, bei Warenanlieferung, bloss würde sich das im Brandfall automatisch öffnen? Und gleich dahinter ist dieser lästige Zaun, der auch noch zu überwinden wäre, der wiederum voll logisch die Aussenkletterwand gegen unbewilligte Kletterübungen abschirmt.

Alles in sich selbst logisch und nachvollziehbar. Mir unklar der blitzartige Evakuationsplan, wenn sowas wie Jupiterstr. 45, letzen Sommer eintreffen sollte. Im weitesten Sinne ist menschliches Versagen sehr oft sehr gefährlich.

Die Kletterhalle macht mir den Eindruck, als ob die Gesamtsicht fehle. Das letzte Problem scheint das vermeintlich Grösste zu sein. Was zwar traurig ist, dieser Todesfall, aber nicht so einmalig wie nun die Reaktionen der verschiedenen MitentscheiderInnen glauben machen wollen.

Und wie immer, wenn ein Kind spektakulär, im Lichte der Öffentlichkeit stirbt, bzw. sie zeitnah davon erfährt, wird unsere CH-Kultur völlig irrational, nur noch emotional. Wären diese Kinder nicht gestorben, hätten sie immer und ausschliesslich die glücklichsten Leben der Welt gehabt. Realistisch betrachtet umfasst ein menschliches Leben andere Dimensionen als reines Glück, das wird dann ausgeblendet, was ich nicht als sinnvoll betrachte in der Trauerverarbeitung. Da wäre es sinnvoll einen vernünftigen Umgang mit den Unveränderlichen zu erlernen und zu bekommen.

In den Massenmedien werden fast ausschliesslich Eltern als Vorbilder hingestellt, die nie über den Schmerz hinwegkommen, aber tapfer weiterleben. Sie haben eine sehr fragwürdige Funktion im Umgang mit dem Tabu „Tod“.

Mir kommt der unmündige Vollwaise in den Sinn, der alle die Erwachsenen, die ihn unterbuttern wollten, nach dem Tod des zweiten Elternteils, links liegen liess und sich im Machtvakuum, genau sein Leben nach seinen Begabungen organisierte und die „Trauerweiden“ sich selbst überliess. Kaum je schafft es wohl ein Mensch in dem Ausmass Klischees und Tabus sich selbst zu überlassen und sein Leben gezielt und gewollt zu gestalten.

Mir fehlt das vermeintlich Bessere, das nach den Religionen gekommen sein soll. Es ist genau umgekehrt: Fragen, die in den Religionen verschiedene Antworten fanden, werden völlig unbedarft, unberührt von Sachkenntnis, wo die menschliche Intelligenz straucheln wird, neu aufgerollt. Mit der massenweisen Überhöhung der Bedeutung von Kindern, sind wir aktuell bei z. B. der Bedeutung des Übergangs vom Kind zur Erwachsenen gelandet und ihrer vermeintlich unerreichten Höhe, Wunderglaube ist wohl der passende Begriff.

Das hatten wir alles schon und als evang.-ref- Pfarrerin will ich nicht nach Lourdes, einfach nicht. An die wundersame Einsicht einer 16 Jährigen glaube ich nicht ud noch ungläubiger werde ich, wenn ich die erstaunlichen Koinzidenzen gewisser Ereignisse anschaue. Das schreit förmlich nach durchorganisiert, überhauptr nicht von den lieben Kleinen.

Wer was Moralin-saures braucht, der soll sich sowas holen, hat die Kirche bzw. Religion immer in gewissen Kreisen angeboten, auch das „nichts Neues unter der Sonne“..

Nicht umsonst bewundere ich die Unabhängigkeit eines Diogenes im Fass.

Gerade das scheinbar Selbstverständliche, vordergründige Logische gilt es zu hinterfragen, abzutasten auf versteckte Ideologien.

Wem nützt es, wenn Menschen mit gleichenErlebnissen per Ideologie in genau den gleichen, belastenden, emotionalen Zustand versetzt werden?

Wie überleben Menschen in wirklich unzumutbaren Lebensumständen, woher schöpfen sie Kraft?

Gesunde Reaktionen sind mir Vorbild. Für alles andere Empathie, Ausgeliefert sein, sich-nicht-lösen-können. Der Ausdruck, das Ausleben der Emotionen ist immer zeitgeschichtlich geprägt, gemäss den Gesetzen, dem Erlaubten, bzw. ungeschriebenen oder Knigge Anstandsregeln.


Von dem, was ein Mensch evtl. selbst gestalten kann, bleibt mir mein Tod.

Vorbild: Sokrates

Unverständlich: Bonhoeffer

Unendliche Biographien gelesen und bedacht

Stachel im Fleisch; Die Menschen, die sich verabschieden und ihren natürlichen Tod sehr genau vorauswissen. Wie geht das?

Wer jetzt Jesus als Vorbild erwartet hätte, den muss ich enttäuschen. Die Kreuzigungen Jesu im NT sind literarische Werke, keine historischen Schilderungen. Ziel: Dieser Mensch IST Gottes Sohn aufzuzeigen, biologisch verstanden, was klar zeigt, der Titel „huios thou theou“ wird nicht mehr verstanden.

Zielgerade: Sinn des Lebens

Es ist spannend mit Menschen in meinem Alter zu diskutieren, welchen Sinn sie ihrem Leben geben wollen und geben.

Was ist wichtig? Was wird mich hoffentlich ruhig sterben lassen, weil ein Mensch es zumindest versucht hat?

So verschieden Menschen sind, so unterschiedlich fallen die Antworten aus.

Mich haben immer Menschen fasziniert, zum Nachdenken angeregt, ich habe mir Vorbilder selbst gesucht, gefunden, verworfen, mich verändert – vermutlich geht das so weiter bis zu meinem letzten Atemzug.

Interessant wäre die Neurologie zu kennen, was Menschen systemimmanent letzlich ein Geheimnis bleibt. Ein Organismus kann sich selbst nicht bis ins Letzte und Kleinste analysieren, ich möchte mir ab und zu Flügel anziehen können, meine zeitgeschichtliche Eingebundenheit überschweben können, um zu lernen, was vergänglich ist und was auf längere Sicht Bestand haben wird.

In der Literatur ist das sehr klar zu erkennen, aber natrlich nur mit gewaltigem zeitlichem Abstand. Es gibt immer mal hochgelobte AutorInnen, die eine zeitlang sich beklatschen lassen können und mit etwas Abstand verlieren sie sich im Dunkel der Geschichte. Warum hat man zu deren Lebzeiten nicht schon realisiert, dass es sich letztlich um Eintagsfliegen handelt.

Warum laufen Menschen irgendwas hinterher, was sich nicht bewähren wird. Mir kommen immer die biblischen Geschichten in den Sinn, in denen meist Tierherden auf den Abgrund zu eilen und keine Rettung ist in Sicht. Warum ist solch eine Dummheit menschimmanent. Warum lernt er nie wirklich, zum langandauernd besseren aus der Geschichte?

Vorläufigkeiten wirken eine Weile: Nach dem II WK wollte Europa nie oder nicht mehr Krieg. Zu verheerend waren die Auswirkungen des Krieges gewesen. In Ansätzen ist das gelungen, allerdings hat Europa Kriege auf europäischem Boden längst wieder erlebt.

Welche Organisation müsste eine Gesellschaft haben, um friedlich leben zu können. Bleibt die friedliche Vorstellung eine Utopie, der Glaube an ein friedliches Jenseits bietet nicht mehr den Trost wie vor Jahrhunderten, zu unterschiedlich die Vorstellungen. Für mich wäre „nochmals von vorne“ ultimativ erschreckend.

Leicht spöttisch und halb ernsthaft rede ich von meiner Wolke mit der kleinsten Trompete. Bewegungsfreiheit als Korrektur zu meinem irdischen Dasein, mehr als einleuchtend.

Der Himmel, die Erlösung auch christliche, hat mir immer zu denken gegeben, das nur-Gute bleibt menschlicher Phantasie verschlossen. Wir können uns nur in Unterschieden was ausmalen und „die Hölle“ ist immer einfacher. „Das Gute“ oft beklemmend langweilig. Langeweile ist bereits ein Gegensatz. Also ein nicht langweiliger Himmel. Uff…..Themenwechsel bitte. Manchmal frage ich mich, ob das Gute, gleich sein wird, wie das, was wir erleben, nur das Leiden wird nicht mehr als Leiden erfahren. Aber das müsste dann automatisch Veränderung beinhalten: Wenn z. B. Schläge nicht mehr Leiden verursachen würde, würde dann der bzw. die Schlägerin nicht von selbst aufhören, sich etwas anderem zur Beschäftigung zuwenden?

Das wiederum wäre spannend, eine Neuselection menschlicher Tätigkeiten, die sinnstiftend sind: Was macht Sinn, welche gesellschaftlichen Strukturen, wie kann eine Gemeinschaft organisiert werden und möglichst viele Menschen finden darin ihr Glück und nicht nur einige wenige profitieren und der Rest dient mehr oder weniger bewusst zu?

Ich werde wohl noch eine geraume Weile denkeln müssen, bis mich meine Antworten im entferntesten befriedigen können. Oder ich mache es wie die meisten, ich lebe mit Vorläufigkeiten. Das hat mich im Studium beschäftigt, dass jeder menschliche Denkansatz, in sich selber Denkfehler scheinbar haben MUSS.

Jetzt mit der Digitalisierung könnten wir so einfach wie nie Gedanken vergleichen, vernetzen und ergänzen, noch glaube ich, dass alles Wissen Menschen verfügbar ist, die Auswahl scheint mir schwierig, was wählen, was taugt und was lassen, weil leidensvermehrend, untauglich.

Da ist mir was begegnet, Quelle: https://nachhaltig-sein.info/umdenken/das-paradoxon-unserer-zeit-dalai-lama

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien;

Mehr Annehmlichkeiten, aber weniger Zeit;

Wir haben mehr akademische Abschlüsse, aber weniger Verstand;

Wir haben mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen;

Mehr Experten, aber mehr Probleme;

Mehr Medikamente, aber weniger Gesundheit;

Wir sind alle schon bis zum Mond gereist und zurück,

aber wir haben Schwierigkeiten, die Straße zu überqueren und unseren neuen Nachbarn kennenzulernen.

Wir bauen mehr Computer, um mehr Informationen zu speichern und mehr Kopien zu generieren denn je,

aber wir kommunizieren weniger.

Wir haben eine hohe Quantität, aber niedrige Qualität.

Dies sind die Zeiten von Fast Food, aber langsamer Verdauung,

von großen Männern mit zwergenwüchsigem Charakter,

von steilen Profiten, aber flachen Beziehungen.

Es ist eine Zeit, in der viel im Fenster zur Schau gestellt wird,

aber der Raum dahinter ist leer.

nach: Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama

Selbstreflexion, ein Leben lang

Früh muss meine Selbstreflexion angefangen haben. Früh muss ich instinktiv, später teilbewusst begriffen haben, dass ich anders bin.

Vordergründig war das einfach mit der Medizin der 60er Jahre: Meine Bewegungen stimmten nicht, sie waren nicht ortho. Heute wird das geleugnet. Nicht nur ich, auch andere meiner Generation dachten, wenn wir fleissig üben, ganz tapfer sind und Orthobewegungen können, dann tun wir nicht nur ortho, sondern SIND ORTHO. Wir haben an dem Zieltag ORTHO unsere Behinderung abgelegt, bzw. überwunden.

Scheinbar ortho geworden war ich mit 9 Jahren. Auf den Skieern hatte ich den Silbertest bestanden im gleichen Alter wie meine Orthoschwester. Ähm…..der Jubel war kurz, der beschwerliche Alltag blieb.

Ortho war Gymnasium, ortho war das Geplänkel Mann-Frau, nicht ortho war die Auswahl des Ehemannes.

Karenzzeit, Studienexamen, Ausbildungen hüben und drüben, Nicht-Infragestellung des behaupteten Notwendigen.

Ich las theologischen Feminismus, ich begriff ihn, mit meinem Alltag hatte er nichts zu tun, ich lief völlig nach Plan.

Was kommen musste kam, ein Urknall. Etwas verschreckt und aufgewacht, begann ich mich selbst etwas ernster zu nehmen, Theorie und Praxis solltn besser übereinstimmen. Dunkel begriff ich, es geht um die Werte.

Meine älteren Pfarrkollegen brachen schon beim ersten Wort in eine Predigt aus, „Deformation professionell“ begriff ich. Ich hörte Gemeindeglieder bei schlechten, langweiligen Predigten Dank heucheln, noch sass ich meistens in der Kirchenbank.

Ich begriff, dass ich mir, einmal ins Amt gekommen zumindest einen Hofnarr bzw. ehrlichen Kritiker organisieren müsste, um Echtheit von Heuchelei unterscheiden zu können.

Nie wollte ich langweilig predigen, klar waren die Bedingungen längst veraltet, ich sah mich voll naiv anfänglich in einer Erneuerungsbewegung, die nie kam, die Kirchen werden leerer und leerer, irgendwann haben sie sich selbst überlebt.

Dann kam das Schicksalsjahr 2004 und ich geriet in die Fänge der falschen Schulmedizin, ich durchschaute nicht, ich habe über ein Jahrzehnt lang geglaubt. Dabei ist unter den MedizinerInnen genau das Gleiche wie unter der chritlichen Kirche: Die Dogmen sind längst überholt und grundsätzlich zu veraltet, als dass sie zukunftstauglich sind. Die Kirchen werden an die Wand gefahren, die Schulmedizin kann das auch, wesentlich teurer und wesentlich verheerender, die Kirchen reiben sich die Augen, als Waisenknaben.

Und jetzt ist Erntezeit dessen, was ich gesät habe. Es ist mein Leben, es ist mein Tempo, es ist meine Selbstreflexion.

Es wird nach meiner Einschätzung noch Jahrzehnte, falls nicht viel länger dauern, bis die Menschen ihre Endlichkeit begreifen und angstfrei davor werden. Solange Menschen sich nicht darin begreifen und akzeptieren können, treibt das Unwesen „Bewirtschaftung der menschlichen Angst“ immer abstrusere Finanzvernichtungsblüten. Wogegen die Reformation kirchlich aufgestanden sind und zwar erfolgreich, da treibt die Schulmedizin völlig ungehemmt Vernichtung von immensen Finanzen, nicht nur privat, Versicherungen und staatlich. Der Gewinn ist viel zu oft gar keiner für die PatientInnen. Die dummen menschlichen Versuchskanninchen bezahlen freiwillig, menschliche Angst sei Undank.

Sicherheitsstandards in Kletterhalle

Okay, das Thema beschäftigt mich:

Ich habe in zwei Kletterhallen klettern gelernt mit dem völlig verfehlten Versprechen, Klettern sei sehr, sehr wertvoll neurologisch für meinesgleichen.

DAS IST EIN KLASSISCHER SCHULMEDIZINISCHER FEHLER, DER IN DER CH VOLL LÄUFT UND WENN ANDERNORTS NICHT BESONNERERE NEUROLOGISCH GESCHULTE KRÄFTE AM WERK SIND, DANN SIND WIR BEHINDIS EINMAL MEHR DIE NEUROLOGISCHEN OPFER.

Natürlich nur, sofern wir im neurologischen Überforderungsmodus laufen, was früher oder später alle trifft, weil der Alterungsprozess keineN auslässt.

Zwei Kletterhallen habe ich von innen gesehen, zuerst mit dem versprochenen Erfolg besucht. Lange dachte ich, die Versprechungen würden stimmen, meine Bewegungsvielfalt erreichte nie dagewesene Höhenspitzwerte.

Interessant, was ich als meine erste Kletterausrüstung selbst kaufte, was ich als MEINE Sicherheitsstandards definierte. Sichern hatte ich mit Karabiner und Halbmast gelernt, ich selbst kaufte mir ein Grigri und einen Karabiner dazu, der Schraubverschluss hat, optisch voll klar mit einem Bild eines geschlossenen Schlosses signalisiert: Alles in Ordnung.

Die Jahre, die ich mit Partnerinnen kletterte, waren privat, da hatten wir unsere jeweilige Ausrüstung, jeder die Seine, wir waren verantwortlich im Zweierteam, meine war sowieso neu.

Als ich wieder in die Behindiskurse ging, war ich erstaunt, über die neuen Sicherheitsstandards, mein Grigri ersetzte nun von Anfang an den Halbmast. X verschiedene Karabiner waren neu der Hit, etliche davon sind für meine Optik völlig unbrauchbar.

Sicherheitsstandards ändern sich nur, wenn dahinter irgendwelche Opfer sind, dann kommt ein Aktionismus auf, POLITISCH WIRD WAS GETAN, UM ERHÖHTE SICHERHEIT BEHAUPTEN ZU KÖNNEN.

Lange taugt das nie, wenn Hektik ausbricht, die neuste Technik ist beim Kauf schon lange überholt.

Kein Ahnung, was so entsetzlich Schlimmes POLITISCH zu lösen ist. Klar ist, Klettern ist eine Modesportart, breite Massen wälzen sich sowohl in Hallen und auch in die Berge.

In den Bergen verursacht Wandern die meisten Unfälle. Dann klar auch alle Variantensportarten im Winter und alle Kletterei mit Topausrüstungen und deshalb ach so einladend noch dieses bzw. jenes auszuprobieren, was ausrüstungsmässig früher NICHT möglich war.

Im Berneroberland gehört der Bergtod als natürliches Lebensende dazu, das war schon immer so und in der Stadt Bern, bei den Unterländern ist 100% Sicherheit Trumpf. Was völlig unrealistisch ist, alles ist risikobehaftet, unabhängig davon, ob es als natürlich dazu gehört, Autounfälle im CH-Mittelland oder eben nicht, Sportunfälle in der Kletterhalle.

ABER GANZ KLAR GILT, WO HEKTIK AUSGEBROCHEN IST, RENNE WEG. DAS IST NUR NOCH GEFÄHRLICH, WEIL VERSAGEN TUN NICHT SICHERHEITSSTANDARDS, SONDERN NUR MENSCHEN.

Und wer problematisches Verhalten unter den Teppich kehrt, der lernt nichts dazu, also erhöht sich die immanente gesundheitsschädigende Gefahr.

DAS wiederum gefällt der Profiteurin davon, der Schulmedizin!!!

Gelegentlich muss ich googeln, wie hoch der finanzielle Umsatz der Schulmedizin nur in der CH ist. Wenn ich diese Zahlen lesen kann, kriege ich wohl weisse Haare!

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/kosten-finanzierung/kosten.html#1988012765

Spannend finde ich die Tabelle, die die Gesamtkosten seit 1960 auflistet: Vermutlich sind wir nur eins gesamtheitlich kränker geworden. Die hilflosen Versuche, die Entwicklung mit grösserer Bevölkerungszahlen und höherem Alter zu begründen, glaube wer da wolle.

Im Gesundheitsbereich ist Angst ein guter Motor und die nie ausgemolkene Milchkuh, seit die KK obligatorisch geworden ist. Die PatientInnen und vermutlich ursp. die Politik wollten eine faire Grundversorgung für alle, nicht nur die Vermögenden.

Bekommen haben wir, was wir nun alle bezahlen und wir haben viel, viel mehr als eine Grundversorgung, wir haben geschickte ProfiteurInnen, bis, vermutlich wiederum die Politik oder der zivile Ungehorsam den Stecker ziehen.

Nicht alles, was geschäftige Fachleute einen aufschwatzen ist im entferntesten gesundheitsfördernd, aber ihr Portemonnaie schwillt an, schön voll und voller und nie ist es voll genug. Da gibt es nur eins, die Verantwortung verantwortungsvollen Menschen übertragen und den Kindergarten Schulmedizin behandeln als was sie sind, ein bunter Mix von allem und viel zu raffgierig als Ganzes betrachtet.

Verantwortungsvolles Medizinpersonal wird sich wohl über ihre eigene Profession nur fremdschämen und es handelt sich um Systemfehler, nicht einige, wenige schwarze Schafe.

Privat ziehe ich meiner KK insofern den Stecker, als dass ich meine sog. Erstklassversicherung – es darf GANZ LAUT GELACHT WERDEN – ab 2021 zurückfahre auf eine Minimalversicherung. Diesen Wahn-, bzw. Irrsinn finanziere ich nur noch nach Gesetz mit, nie und nimmer freiwillig zusätzlich.