Imaginieren mit dem Cornet

So langsam entwickelt mein von der Gehfähigkeit befreites Gehirn langsam seine Kreativität zurück.

Imaginieren nach PITT kann jedeR selbst googeln.

Ich denke in Bildern auch musikalisch. Ich sehe Bilder und dann höre ich sie. Gegenwärtig ist Winter. Also ist das Bild irgendein zugefrorener Fijord ins Skandinavien. Ich habe sofort gesagt mit einer Stabkirche und viel Wald. Soweit, so gut und irrelevant.

Mich interessierte, wie schlittschuhlaufen tönt. Ein Bild gibt das andere, Glissando ist auf der Trompete für mich schwierig, ich bin verspielt und will genau das lernen, was schwierig ist, aber in keinen Trockenübungen sondern spielerisch. Zwei Glissandis kann ich einbauen, wenn jmd. am Eisfischen ist, von einem grossen Fisch ins Wasser gezogen wird, einige Schwimmzüge macht, um Glissando nach oben, wie ein Geisir beim nächsten Eisloch aufzutauchen, auf dem Eis landet, friert, in einen warmen Badetuch eingemummelt wird, um sich dann an einem Feuerchen zu wärmen, voll wohlig.

Soweit vertont, je nach Laune immer anders. Ich wette, diese Person isst, typisch CH, demnächst eine gebratene Cervalat und trinkt passend zur Jahreszeit Glühwein. Wie tönt es, wenn Glühwein geschluckt und langsam in den Magen rinnt, diesen wohlig wärmt und langsam füllt? – Der Imagination sind keine Grenzen gesetzt. Durch Imagination, sicher auch musikalische, kann ich mein Gehirn von negativen Erinnerungen förmlich erlösen. Das fühlt sich genial an.

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