14. 2. 18

Eingabe nennt die Staatsawaltschaft das, was ich ihr damals geschrieben habe auf dem Bett liegend im PZM. Spastisch war ich, damals noch rechtsstaatgläubig, nicht zum erstenmal im PZM sondern zum zweiten.

Kluge Staatsanwaltschaft hat sie mir dieses Datum geben müssen. Damit hat sie mich erinnerungstechnisch mit einem wichtigen Eckstein versehen:

Im Mai 17, als ich vor Hunger Essen nicht mehr essen konnte, als ich noch in der Band Altstadtmusikanten war, war an einem Tag das Konzert der Band. Spielen konnte ich längst nicht mehr, ich wollte hören gehen, brauchte in der Pause dringendstens Nahrung, ein Konsimitarbeiter wollte mich nicht mitnehmen, meine körperliche Not überrolte mich. So kam ich zu Essen und konnte es kaum beissen, ich schlang es herunter.

Danach liess ich mich mit dem Taxi nach Hause fahren, die Lust am Konzert war mir vergangen, meine KollegInnen nur behindert, ich in allergrösster Not. Irgendwie hatte mir im Treppenhaus mein einer Nachbar geholfen, war beunruhigt, ich hatte ihm versprochen, ihm zu melden, wenn meine Not noch grösser werden würde.

Wurde sie, ich ging klingeln und fiel im Türrahmen zusammen. Einfach so konnte ich mich körperlich nicht halten ud rutschte wie ein Brett runter.

Als die Polizei kam, muss wegen der Zeit die KaPo gewesen sein, lag ich auf meinem Bett. Einem brachte ich schwankend, damals noch polizeigläubig meinen Laptop, meine Faktensammlung, die interessierte ihn keinen Deut, was ich nicht einordnen konnte. U. a. habe ich KEINE Polizeischule besucht, noch Polizei studiert.

Dann ratterte die Schulmedizin, wer sonst. Stundenlang lag ich und es war Nacht auf einer viel zu kalten Notfallpritsche, schlotterte mich durch die Nacht, wollte rauchen, was ein Affentheater war, die Pflege machte sich lustig, dass ich in „meinen Zustand“ noch rauche.

Ich erinnere mich an keinen Maschineneinsatz. Abzuklären wäre meine Somatik gewesen, hirnorganische Veränderungen wie Tumor, Schlaganfall. Der entsprechende Spitalnotfallbericht müsste belegen, was gemacht, bzw. nicht gemacht wurde, muss eine Nullrunde gewesen sein.

Landung PZM, NICHT Psychosehaus, NICHT die Antwort auf meinen CP-Schub, rechtlich konnte ich mich entlassen, was ich nach wenigen, verlangweilten Tagen tat.

Dann gings von vorne los, ich noch verärgerter, die KaPo noch immer ohne Begreifen und das PZM strafrechtlich relevant straffällig.

Nie wurde ich Ernst genommen, nicht ein einziges Mal, und keiner der Involvierten nahm je Ernst dass ich eine CP habe. Ich dagegen schon, ich muss mich mit meiner CP auseinandersetzen, ich muss mit all meinen Körpergrenzen umgehen:

Verhungern müssen, ein grässlicher Zustand, den kann und will ich nicht aushalten. Alle involvierten Fremdpersonen hatten und haben Null Ahnung von einer CP und hoffentlich vom Verhungern noch viel weniger.

Wenn ich angesichts dieser somatischen Notlage Radau mache, dann zeigt sich darin, dass die Gesellschaft mir gegenüber bereits Straftaten begangen haben muss. Es ist eine politische Aktion, das genaue Gegenteil von Hungerstreik: lauter Essenswille.

Genau, das war Mai 17.

Also am 14. 2. 18 war ich psychopharmakaverladen, aber mein Denken war noch nicht total vernebelt und noch war ich handlungsaktiv, nicht in den Zustand der körperlichen Totalerschöpfung gefallen trotz „stabilisierender Pillen“ oder wie heissen all diese ins Wachkommakatapultierer hochoffiziell?

Bei so einem bescheuerten Staat, CH, könnte frau depressiv werden: Schulmedizin unterirdisch schlecht, die Anwälte versagen auch, soweit sie involviert waren und die KESB, in meinen Fall die bKESB, die ist polizeilich schon in Erscheinung getreten.

Eine Institution, von der man sich viel erhoffte, die nichts von dem brachte, dafür sehr viel Leid über viel zu viele unbescholtene BürgerInnen. DAS dauert, bis ein solcher Kapitalfehler in der CH neu aufgegleist ist, das Volk über die zu ändernden, neu zu schreibenden Gesetze abgestimmt hat.

In der Zwischenzeit, toben sich irgendwelche PZM-Oberärzte und der Direktor voll sadistisch aus. Sehr geehrte Herren, die PZM-PatientInnen sind nicht dumm, sitzen definitiv am kürzeren Hebel.

Ein CH-internes Radikalisierungslager heisst PZM, liegt vor den Toren Berns. Ein anderes Radikalisierungslager heisst Waldau, für die Kinder Neuhaus, die liegen auch vor den Toren Berns.

Hochbegabung wird noch heutzutage psychiatrieriert. Einstein war hochbegabt und Deutscher. Bern soll sich genau eins, schämen. Die eigene Hochintelligenz wird mit Füssen getreten und Einstein mit der lächerlichsten Foto post mortem vermarktet. Wer das nicht sehen kann und sehen will, der outet sich selbst, z. B. histor. Museum Bern.

Die Deutschen, die ich gesprochen habe, haben definitiv ihre Meinung dazu.


Erfreuliches Gegenbeispiel, aussgerechnet der Kanton Aargau: Die Psychiatrie Königsfelden will allfällige Verfehlungen nach dem WK II eigeninitiativ mit den Archiven aufarbeiten. Die Fragestellung: „Wurden PatientInnen mit Chemie verarztet, die sie salopp geschrieben zu Versuchskanninchen ohne Einwilligung machte?

Im Thurgau, in Münsterlingen, ist solches aufgeflogen in den letzten Wochen. Der Analogieschluss legt nahe, dass wenn in einer CH-Psychiatrie so verfahren wurde, alle andern CH-Psychiatrien gucken müssen, ob sie auch mit den Psychopharmakaindustrie kooperierten und PatientInnen ohne deren Wissen als Versuchsmaterial zur Verfügung stellten. Die Wirkung der verabreichten Drogen wurde dann wissenschaftlich genaustens beobachtet und aufgeschrieben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s