Was ich wissen möchte…

… und voll logisch vermutlich nie wissen werde.

Wissen heisst rational zu verstehen, pro und contra mit dem eigenen Wissen, das hoffentlich genug umfassend ist, beurteilen zu können, um es schwarz-weiss zu formulieren: Richtig oder falsch, eine präzise Einschätzung, sicher auch mit Genügend Zwisschenabstufungen wie halb, ein zehntel etc.

Angefangen hat dieser Faden in meinen Teensjahren: Ich sah damals zu viele Bücher die andere scheinbar spielend gelesen hatten und sachkundig einordnen kinnte, die allg. Literatur stand zur Verfügung, hauptsächlich dt. aber auch andere, interessanterweise durfte auch hiner dem eisernen Vorhang gegrast werden.

Von Bluff hatte ich damals wenig Ahnung, gescheit tönen und gescheit sein, kannte ich von mir kaum. Elementare Sicherheit auf dem Gebiet habe ich in Lichtgeschwindigkeit erst durch die Traumaverarbeitung erlangt.

  • Warum gucken heute Menschen, Wissenschaften 100 oder mehr Jahre zurück und distanzieren sich, um gleichzeitig zu glauben, sie hätten Wissenschaftsresultate, die nur verfeinert würden, nie aber wieder elementar umgestossen? – Die nicht exakten Wissenschaften sind oft Reflexion der momentanen Zeitgeschichte, gängigen Ideologien und weissen Flecken. Das taugt für heute, in 100 Jahren gilt was völlig anderes, kaum vorstellbares. Ein Leonardo da Vinci hat noch heute Forschungsresultate, die verblüffen, weil seiner Zeit um Erstaunliches voraus.
  • Warum vergessen Kulturen, was sie früher konnten? Ein klassisches Beispiel Farben mischen, blau in alten Glasfenstern.
  • Warum versteht sich der Westen als aufgeklärt und ist so irrational wie immer, ich vermute die Neurologie als Grund. Die Themen, mit denen die Irrationalität ausgelebt werden, sind zeitgeschichtlich angepasst, aber das Prinzip überlebt in neuen Gewändchen desto ungehinderter, je aufgeklärter sich die Gesellschaft dünkt.
  • Warum setzen sich so einfache Prinzipien wie tu andern nich ta, was du selbst nicht erleiden möchtest, nicht durch, im Kleinen wie im Grossen? So pflanzen sich Altlasten von Generation zu Generation fort, kein Ende in Sicht. Mir fehlt der Glaube an eine subere kleine Schweiz, die zu grosse Umwelt- und Gesellschaftssünden im Ausland macht ud ihre kleine ach so saubere CH touristisch vermarktet.
  • Warum darf das Wort Wachstum nicht nur für die Kleinen verwendet werden, die gross werden sollen.
  • Konsumreduktion kann durch und durch lustvoll sein, die menschliche Einstellung macht den alles entscheidenden Unterschied: Warum sollte es nicht lustvoll sein, seine eigenen windschief geschnittenen Teigwaren zu konsumieren, zu kleinstem Preis und genau mit den Gechmacksnoten, die mich erfreuen.
  • Warum sollte ich auf Nachbars schauen? Diogenes im Fass war lustbetont und ist noch heute lustvoll in seiner kolportierten Eigenständigkeit, völlig sich auf sich selbst verlassend.
  • Warum verstehen Menschen nicht, dass wenn sie andere klein machen, gilt für einzelne, Gruppen, Völker und Weltmächte, so oder anders vernichten, sie selbst nicht eine 1000stel mm grösser werden. Im Gegenteil sie beschmutzen sich selbst am meisten. Wie dumm nur können Menschen sein, 20 Jahre, 40, 70 oder 110 Jahre. Fehlgeleitetes Denken korrigiert sich nicht von selbst. Der verschiedenen Grundsatzfehler sind nicht viele. Ihr regelmässiges Wiederkehren ist erschreckend.*

*Bsp.: Schulmedizin versus Homöopathie. Die Schulmedizin ist, soweit sie nicht exakt ist, z. B. Cirurgie, nur Bluff und Ideologie, ganz schlimm seit Freud Menschen erheben sich über Menschen mit Annahmen und selbsterfüllenden Prophezeiungen, siehe Metastudie zur Wirkung der Antidepressiva. Dieselbe Schulmedizin macht sich höhnisch lustig über den placeboeffekt der Homöopathie. Sie wigert sich die Systemkritik an ihren Schulmed. Ansatz zur Kenntnis zu nehmen. Gute Intuition ist allen anderen Methoden haushoch überlegen, weil einnMensch ist nicht zuerst Knochen, Blut, Organe und Zellen, sondern im Idealfall ein selbstreflexieerendes Wesen. Fehlt der Sinn, fehlt die Gesamtsicht, fehlt zu viel.

Globuli esse ich keine, aber ein Ansatz mit Paradigmenwechsel ist mehr als dringend für den Patienten Schulmedizin.

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