Suchtresistente DANY

Meine ersten Praxisübung bekam ich vermutlich vor dem zarten Alter von 10 Jahren.

Aetiologie: Instinktiv war ich wohl elementar überlastet, als meine Zeugerin nochmals zeugte. Ich undankbares Kindchen produzierte mit 6 Jahren, entspricht dem Altersunterschied zu meiner jüngeren Schwester, genau einen einzigen Epianfall.

Da wurde aus der Mücke einen Riesenelephant gemacht, ich sofort zu dem in meinem Kinderbuch ach so berüchtigten, sorry berühmten, Professoren der Neurologie geschleppt und wie alle meine Epileidensgespänchen mit Luminaletten, einem Barbiturat, abgefüllt.

Das waren noch Zeiten als die Schulmedizin Kleinstkindern und kleinen Kindern jeden Suchtmist in den Mund stopfen durfte, täglich zweimal.

Meine Eltern unzuverlässig wie immer, überliessen mir bald einmal die Barbiturateinnahme. Meistens schaltete ich auf off, bei Beobachtung sofort auf on. So habe ich ungezählte, kalte Suchtenzüge vor 12 Jahren erlebt, als ich endlich die Mens bekam. war meine offizielle Medikamenteneinnahme beendet.

So und nicht anders bin ich suchtresistent geworden. Ich konsumiere Süchte, wenn ich will und entziehe mich heute wesentlich sanfter, wenn ich will und höre auf meinen Körper.

Orfiril habe ich nach dem Fehler des zweitletzten Psychiater selbständig ausgeschlichen, meine irre hohe Litiofordosis auch. Rauchen kann ich, entziehe ich mit Nicorette, wenn ich von der Raucherei die Nase voll habe.

Instinktiv weiss ich, Barbiturat Luminaletten sei Dank, was ich körperlich als Entzugssymptome zu erwarten habe. Kinder werden nicht stark durch mangelnde Bewährungsmöglichkeiten, es müssen nicht unbedingt gleich Barbiturate sein. Aber nur bestandene Lebensprüfungen machen stark. Wies anders aussieht, siehe meine Kindergeneration, ist irgendein junger Mensch zum erfreuen, straht er wie ein Juwel. Bei allen andern halte ich in der Regel den Mund, mein Selbsterhaltungstrieb lässt grüssen.

Dagegen predigt Schulmedizin je nach Gusto Stuss bzw. Angstmacherei, weil sie chronische PatentInnen will und nichts anderes.

Pech gehabt ihr nicht GötterInnen in weiss, Dany hat genügend Erfahrung, um euch allesamt leichtfüssig zu überholen und die inaktive Polizei gähnt in der Ecke.

Niemand kann mich mehr auf der Schiene Psychiatrie vorführen, die CH-weiten Gesetze überrollen alle persönlichen Animositäten. Wechselt das Jahr, bin ich nur noch kreativ oder auf Reisen und mache allen meinen GegnerInnen die laaaaange Nase! 🙂

Suchtfreiheit heisst überhaupt nicht ohne Suchtmittel durch die Kinderstube* zu sausen. Suchtfreiheit bedeutet eine positive Entscheidung: DEN MIST WILL ICH NICHT!!!


Jahre später als die besoffenen Verbindungsstudenten meiner älteren Schwester den Hof machten und ich zwecks Vermarktung auch vorgeführt wurde, verstand ich innerlich geschüttelt vor Ekel nicht einmal mehr meinen Vater.

Einen Anwärter legte meine Schwester in ihr Bett, stellte den Kotzeimer davor. Sexy war das überhaupt nicht, nur zum fremdschämen.

Die Doppelzüngigkeit mit der wir Teenager in unser lebenslanges Unglück gestürzt werden sollten, war auch zum kotzen, Hauptsache die Abstammung, Bildung und Anwartschaft stimmte. Sauberer Charakter, Fehlanzeige.

Als mein Vater starb, haben seine drei Schwiegersöhne kläglich versagt, ich als zukünftige Pfarrerin habe ihm sein letztes Geleit gegeben und im Schweizerhof gefressen haben alle, ausser mir. Ich dachte über mich und meinen Vater nach, in Dankbarkeit für alles, was ich unter widrigsten Umständen von ihm in meiner Kindheit lernen durfte. Er hat sein Bestes gegeben, ich auch, gescheitert sind wir beide.

Moral der Geschichte: Unterschätze nie AutodidaktInnen mit IQ 140.

*In der CH werden, so spotten wir oft, Babys gleich mit Kopfhelm geboren. sicherheit wird gross geschriebe, das entspricht dem Bedürfnis der Erwachsenenwelt. Schon auf dem Spielplatz , Likeabike, dreiräderigen Kleinsttrottinett behelmt, frage ich mich, ob die Kleinsten eine faire Chance haben, ein vernünftiges Selbstkonzept von sch schützen können und wollen zu entwickeln. Die Elten haben Kindchen behelmt und Kindchen lernt genauso unsorgfältig mit seinem Körper umzugehen, wie der Helm schützt.

Wir spürten, wenn wir in kurzen Hosen irgendwo hinfielen. Wie schmerzhaft war ein Fall und wieviel schmerzhafter ein Fal mit Geschwindigkeit auf unterschiedlichsten Böden: Dem sanften Teppich, dem Holzboden, dem rau geknüpften Teppich im Kinderzimmer, der allein beim Hinknieen sein Muster in die Kinderhaut drückte. Gras, Erde, Baumwurueln, Teer, Kieselsteinchen, Schnee, Eis… es gab eine vielfältige Palette, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Brandwunden, die von Umfallen mit tempoabbremsungen kamen, waren mir bald einmal sehr lästig, die Heilung zog sich in die Länge.

Bei anderen Kratzern habe ich bald einmal nur noch ein flastr aplizieren lassen bzw. selbst appliziert, Kampferprobung wollte keine Medaille aber doch etwas inszenieerte Wichtigkeit und das damalige Desinfektionsmittel brannte, wenn das falsche zur Anwendung kam, bzw, war fast so rot, wie das Blut.

Sicherheit kann fehlende Lebenserfahrung und damit unkorrekte Selbsteinschätzung bedeuten.


Entgegen dem Befehl und Wunsch der Eltern, knackten wir z. B. Haselnüsse mit den Zähnen. So gestählt, haben meine Zähne bbisher alle Jahre überlebt, in denen ich keine, überhaupt keine Kraft mehr hatte und habe, sie zu pflegen, völlig abgelöst von sog. endogenen Dressionen. Die shulmedizin. Wahrheit heisst vermutlich korrekt, dass ich unmöglich soooooo lange vor dm Lavabo stehen kann und der Lerneffekt war, richtige Ernährung schützt gutes Zahnmaterial genügend, wenn ab und zu Zahnstocher, natürlich sitzend vor dem Läppi, zum Einsatz kommen. Ohne die Zähne zerstörenden Psychopharmakas noch viel mehr!!!

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