Schlechte Nachricht – gute Nachricht

Die Erkenntnis, dass mein Darm seine Tätigkeit einstellt, wenn ich körperlich überanstrengt bin, hat mich selbst in dem Ausmassm wie es nun täglich abläuft, überrumpelt. Vorläufig ist ein point of no return überschritten und die Erholung, wenn sie den kommen sollte, lässt auf sich warten.

Klar war mir aufgefallen, dass ich körperlich total überfordet bin. Klar wusste ich, dass das Aufrichten meines Körpers in seine gesamte Längsachse mir zunehmend zuviel ist.

Fühle ich mich wohl beim Reiten, wo ich sitzen kann, ebenso beim Auto fahren, bin ich dagegen bei wenigen Schritten schon überfordert, mit kleinsten Lasten ist ganz Schluss: Schmutzwäsche, eine Trommel voll, 20 Meter schleppen und ich könnte vor Erschöpfung nur noch schreien.

Da mir Schreien in meiner frühsten Kindheit abgewöhnt wurde, mache ich die Arbeit zwar, bin aber völlig überrumpelt, warum mein Körper so heftig reagiert und habe keine zielbringende, sichere Ahnung, wie ich reagieren sollte und könnte.

Ich habe KEINEN VERGLEICH. Ich kann nicht auf die Erfahrung anderer Menschen mit ähnlichen Bewegungseinschränkungen zurückgreifen und mir ein Bild machen, was ich tun bzw. lassen muss. Was ich weiss, ist mir zu unpräzise:

Mich schonen, völlig klar, bloss wo ist die Grenze: Soll ich z. B. auf dem Bett liegen und mit meinen Beinen in der Luft Bewegungen machen, wäre es klug im Wasser, weil das Wasser mein Körpergewicht trägt? Null Bewegung ist nie gut, weil die Muskeln sich auf Null abbbauen, das macht alles nur noch schwieriger.

Nach einem Tag, nach der Nachtruhe erst, habe ich ein Feedback, das mir richtungsweisend ist.

Ganz klar ein Ziel ist es, einen Tag so einzuteilen, dass ich nicht vor 21 Uhr in den Nachtschlaf falle. Das Gedönse der gesamten Schulmedizin von wegen Powernap, über den Tag nicht in Tiefschlaf zu verfallen, kann ich getrost vergessen.

Gestern begann mein Programm sehr früh morgens, nach seiner Erledigung war ich um 11 Uhr erledigt, ich habe Vorgekochtes gewärmt und gegessen und dann war Feierabend, ich habe um die 2 Std. geschlafen. Noch bin ich nach Erschöpfungsschlaf desorientiert, brauche Anlaufszeit, der Tag war zw. 21 Unr und 22 Uhr definitiv zu Ende und oh Wunder, ich habe bis gegen 5 Uhr fast durchgeschlafen.

Das ist, wieder einmal, das GEGENTEIL von dem, was die Schulmedizin mir 15 Jahre gepredigt hat, tagsüber nicht zu schlafen, um den Nachtschlaf zu fördern. Wenn ich so erledigt bin, tue ich gut daran, meinem Körper extrem viel Erholung unter tags zu schenken, dafür lässt er mich dann nachts wohltuend schlafen.

Sonst zeiht sich die körperliche Erschöpfung bis in den Nichtschlaf, weil körperlich zu erschöpft, findet mein Körper keinen erfrischenden, erholsamen Schlaf mehr. Das gibt KEINE Korrektur, dass sich mein Körper den Schlaf, den er braucht, schon holt. – Ganz früh in meinem Leben, bei der Fliegerei v. a. in die USA und zurück habe ich dieses Phänomen erstmals richtig bewusst erkannt: Mein Körper, aus dem Schlafrythmus geworfen, fand ihn ohne genau EINE mit Lexotanil damals, chemisch erzwungene Nachtruhe nicht. Nach genau einer Lexotanilnacht hängte er sich an den neuen Schlafrythmus. Ohne funktionierte ich zwar, aber mein Jetlag wurde von Tag zu Tag schlimmer. Hätte ich nicht chem. eingegriffen, wäre ich irgendwann körperlich zus.gebrochen.

Es ist nicht ein neues Phänomen, was mir mein Körper zeigt, aber das Ausmass, das ist mir unbekannt.

Was ich zw. 20 und 30 Jahre alt instinktiv in den Griff bekam, ist mit völlig entglitten. Die gute Nachricht: Wenn ich einen vernünftigen Leistungs- und Erholungsplan für meinen überanstrengten Körper finde, über WOCHEN, MONATE dann sollte eine Erholung einsetzen, zumindest teilweise reversibel sollte dieser körperliche Zustand sein.

Ich soll also nicht die Ärmel hochkrempeln, sondern in meiner Agenda gross anstreichen, wann ich Mittagschläfchen machen kann. – Das Leben ist eine Wundertüte, echt!

Übrigens der schulmedizinische Letztversuch, meinen Darm in Aktivität durch entsprechende Nahrungsaufnahme zu zwingen, ist, ein Schlag ins Wasser. Er rächt sich für mich völlig unvorhersehbar durch schmutzige Bettwäsche durch meine gesamte Tagesankleidung hindurch. Das bringt nur Mehrarbeit, sonst nichts: UNERWÜNSCHTES RESULTAT.

Instinktiv stelle ich fest, dass ich mich sehr klug ernährt habe, solange ich meinen Schrebergarten hatte und mein angestrebtes Körpergewicht um die 64 kg war. KEINE SCHULMEDIZIN KAPPIERT, warum mein CP-Körper mit 14 kg Mehrgewicht nicht umgehen kann. Nun, die entsprechende Mehrmuskulatur fehlt, schlicht und ergreifend. Irgend ein Gewichtsreduktionsmurks kann jederzeit zu einem nächsten CP-Schub führen, Ich tue also gut daran, mir Jahre vorzunehmen, um mein Gewicht genau nach meiner Ernährungsweisheit zu reduzieren, den Salat, Rohkost, muss ich durch gekochtes Gemüse ersetzen. Damit mein Muskelaufbau einstzen könnte, wenn der Körper soweit sein sollte, gucke ich, dass ich genügend Eiweiss zuführe. Ganz klar, wie immer, nur bei Naschereien leere Kohlenhydrate wie Zucker, Weissmehl, voll raffinierter Reis etc. Ich habe bereits Sauerteig selbst angesetzt, backe wieder das wenige Brot, das ich esse, Fondue ist eine meiner Leibspeisen, selbst. Irgendwann schwenke ich auf Gemüsefondue um: Gemüse statt Brot tunken, liest sich lecker.

Ich kann mich irre machen, Ernährungslehren gibt es wie Sand am Meer. Ich werde auf für mich Bewährtes zurückgreifen. Ich habe meinen CP-Körper 61 Jahre sehr genau beobachtet, kennen gelernt und weiss alleine, wie er funktioniert. Die Schulmedizin ist vermutlich gut für Menschen, die noch nicht einmal wissen, dass sie in einem Körper wohnen. Da tun Grundregeln gut und Not.

Ich aber habe meinen Erfahrungsschatz, den kann sich die Schulmedizin nicht auf die Schnelle aneignen, selbst wenn sie wollte. Die Ernährung eines CP-Körpers ähnelt der eines Orthomenschen, wir sind schliesslich Menschen und keine Tiere. Aber die Verfettung ist für unsereins ein viel grösseres ÜBEL, weil wir überflüssige Kilos nicht runterfitten können, schlicht nicht. Wir müssen anders damit zurechtkommen.

Mein Instinkt rät mir, meinem Körper tendenziell zu viele gesunde Nahrungsangebote zu machen. Sobald er sich vom Hungermodus zurück auf Normalmodus bewegt hat, wird als nächstes das Abstossen des Zuvielgewichts kommen, erwarte ich. Also erstes Ziel: Zurück zu für ich normaler Darmtätigkeit, so wie ich sie bis Spätsommer 2016 hatte. All das Institutionenessen* war für mich körperlich zu schlecht. Sog. Beilagen braucht mein Körper nicht, die machen mich dick.

Da ich samstags einfach auf einem kleinen Wochenmarkt einkaufen kann, esse ich mich durch leckeres Gemüse, in einigen Monaten, so hoffe ich, kommen wieder Salate und Rohkost dazu. Wie sagen die Amis: „Time will tell.“


Kein Witz des Tages: Ich wäre nicht ich, wenn ich meinem Körper nicht längst eine Einladung zugesandt hätte, mir mitzuteilen, falls er sich je wieder zumindest dem Muskelaufbau des Oberkörpers zuwenden kann: Ich habe mir ein Proficornette gekauft, ein Einladung zu lernen, dieses Instrumentengewicht links heben zu lernen. Ich spüre ganz genau, ob sich meine Rückenmuskulatur nur verhärtet, was der Überforderung bei einer normalen b Trompete entspricht oder sich irgendwann die Hebezeiten verlängern werden. In der Wartezeit behelfe ich mir mit PAUSEN und Armlehnen, auf die ich meinen linken Ellbogen setze.


*PZM und Der Burgerspittel: In ihrer Selbstherrlichkeit haben mich die Oberärzte PZM unter die Drogenkranken eingereiht, ich mit nur Psychopharmakakonsum und Null Erfahrung punkto aller illegalen Drogen!!! Macht sowas von UN-sinn.

Wer sich von Drogen zu ernähren sucht, für den mag eine Nahrung mit etwas Gemüse, Salat, billigstem Fleisch und viel Beilagen ein Ernährungsfortschritt sein. Für mich als Ernährungsexpertin meiner selbst war es die Totalzerstörung meiner Nahrungskette und damit meines Muskelaufbaus und meines Körpers. – Echt, die Schulmedizin soll mal in die Schule gehen, damit sie ihren Namen überhaupt verdient. Ihre Strahledisziplin, die Chirurgie, ist so alt wie der Mensch. Schon immer hat der Mensch mit Schienen und Desinfektionsversuchen sich zu helfen gesucht bei Verletzungen, die ihm in seinem Alltag widerfahren sind. So genial neu ist diese medizinische Disziplin nicht. Mit der extremen Maschinen, die heute eingesetzt werden, um das Unmögichste möglich zu machen, ist, so vermute ich, auch in der Chirurgie der Zenit längst überschritten. – Oft hätte ich gern einen Orthokopf, weil ich Ferien möchte von meinem. NIE werde ich die Schulmedizin an mein Gehirn ranlassen, nie werde ich irgendwelchen chirurgischen Eingriffen in dem sensiblen Bereich zustimmen. Die können mich alle mal und sowas von!

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