Entscheidungsfreudigkeit gesucht

Soll ich lachen oder weinen? Irgendwelche ganz massive Entscheidungen stehen an:

In der CH versagt in meinem Umfeld die Gesellschaft. Was ist meine Antwort?

Die IV mit Schulmedizin, ich weiss nicht so genau, wer die Täterin und wer das Opfer ist, versagen ab Gründungsjahr der IV, 1960. Die Frage, ob die IV das Opfer der Schulmedizin oder umgekehrt ist, die kann ich nicht beantworten, ich kenne nur die Tatsache, dass ich schulmedizin. drei Diagnosen angeklebt bekam. Soviel schon damals zur UNEXAKTEN WISSENSCHAFT Schulmedizin, hat in meiner Erfahrung viel mehr mit Ideologie, Selbstherrlichkeit und was auch immer zu tun.

In den 60er Jahren unterstelle ich der Schulmedizin, dass sie das Beste wollte für ihre Klienten, weil keine obligatorische KK vorhanden war. Diese freundliche Bemerkung schränke ich sofort ein, weil schon damals ein IV-Fall bezahlt wurde, eben durch die IV-Versicherung.

Bezahlt in der CH eine Versicherung, dann steigen die Kosten der sog. Leistungserbringer, die Versicherung MUSS bezahlen.

Meine Bewegungen waren nicht korrekt. Das war die Sachlage. Von Anfang an war ich das zweite Kind in meiner Familie, das erste war NICHT behindert, ich hatte ein Vorbild, was Orthobewegungen anbelangt, wie alle der drei Mädchen war ich bewegungsfreudig, die Intelligenteste mit Abstand.

Wäre die Schulmedizin 1960 klug gewesen, hätte sie mich NIE der Physiotherapie unterworfen. Ich hätte aus Eigenantrieb gelernt, ich hätte auf meinen Körper und SEINE GRENZEN GEHÖRT, ich hätte umgebaute HILFSMITTEL GEBRAUCHT, ABER NUR AM RANDE KLEINE ORTHOBEWEGUNGSKORREKTUREN.

Anders liegt der Fall, wenn ein Kleinkind bewegungsfaul ist, wie z. B. meine zweite Tochter. Sie hat sich nicht bewegungsmässig an ihrer sechs Jahre älteren Schwester orientiert, wie sich die ältere Schwester nie intellektuell an der sechs Jahre Jüngeren orientiert hat. Beide Mädchen haben sich verweigert, ihre jeweiligen Defizite durch das Geschwister verkleinern zu lassen.

In solch einem Fall bräuchte es Bewegungsanleitungen, ein Minimum von Bewegungen, die es für den Alltag brauchen wird. Aber nicht bei mir, einem kleinen Bewegungsmenschen, einem „Gummpibälleli“ wie wir auf Mundart sagen. Wir nennen es „Zwaschpu“, was in Hochdeutsch ungefähr Zwirbel entspricht.

Die permanente Missachtung meiner körperlichen Grenzen von allem Anfrang an, hat den Grundstein aller Verheerung meiner 61 Jahre gelegt.

2004 hat NIEMAND meine Ex-Haúsärztin gezwungen, es ist allein IHRE Verantwortung, mich NICHT als CP wahrzunehmen, die Diagnose „endogene Depression“ zu erfinden, diese Erfindung durch mein IV-Berentungsverfahren zu schleusen mit dem von ihr vorgeschlagenen Juristen.

Ein Prof. der Neurologie hat behauptet, ich sei im Pfarramt unzumutbar gewesen, bezog sich auf unkontrollierbare Bewegungen meiner Hände, als dafür war die CP gut genug. Niemals gab es Klagen über diese Bewegungen, selbst im Gottesdienst, wenn ich auf meine typische Art vor der Gemeinde am Abendmahlstisch stand, meine Füsse zu sehen waren, bekam ich nie eine einzige abfällige Bemerkung zu hören. Ich war immer proaktiv gewesen, was meine Behinderung betraf, deshalb authentisch, Vorbild und akzeptiert. – Es gibt AkademikerInnen mit Tourette und sie sind fähig alle Arbeiten zu erledigen. AutistInnen sind in ihren Inselbegabungen, betrifft u. a. AkademikerInnen, unübertroffen. Menschen mit Behinderungen sind in der regel wesentlich bessere Berufsleute gewesen zu meiner Zeit, weil wir wollten, wir wollten Leistung erbringen und ordneten alle anderen Lebensbereiche der Abeit unter, pflichtbewusst, wie wir waren. – Manchmal, selten, aber manchmal möchte ich für Augenblicke, Pausen, mein Pflichtbewusstsein abstreifen können.

Damit war besiegelt, IV-Berentung statt Elektrorollstuhl und angepasste, berufliche Tätigkeit, z. B. Spitalseelsorge, die Zusatzausbildung hatte ich in Tucson, Arizona, USA, absolviert.

So wurden mir Defizite eingeschwatzt, die ich glaubte, die ich dachte, akzeptieren zu müssen, die meine körperlichen Erschöpfungszustände missachteten, sie umdeuteten als…. s.o..

Ein so diagnostizierter Mensch verursacht immense Kosten. Könnte der Schulmedizin nicht egaler sein. Die involvierte Ärzteschaft hat nie damit gerechnet, dass ich ihr je auf die Schliche kommen würde, die wenigen Monate Traumaverarbeitung haben die Fakten vermutlich noch nicht vollständig offen gelegt, aber mich von meinen unbehandelbaren, wiederkehrenden, suizidalen Depressionen innerhalb dreier Monate(!) völlig geheilt.

Da sitzen sie nun alle meine UnglücksprophezeierInnen und warten, dass ich endlich wieder in eine schwere Depression falle. Sorry, verarbeitet ist verarbeit, ist erledigt. Die Chance, dass ich gestählt unter 61 Jahren nur Druck in eine Depression falle, ist minimal. Meine Reszilienz ist maximal.

Die Chance, dass ich mich körperlich überfordere, ist meine tägliche Herausforderung, Schlafqualität und Darmtätigkeit signalisieren mir nonstopp, wie genau es um mich KÖRPERLICH steht. Immer noch nicht stabilisiert. Ein Auf und Ab, Rückschläge inklusive.

Heute brauche ich dringend RUHE.

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