Goldrichtig

Auf meinen Körper ist immer Verlass. Er funktioniert goldrichtig. Er wehrt sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, Tricks, Schlaf, Schlaflosigkeit, was weiss ich alles.

Das habe ich gelernt und traue mich nun dieses Wissen zu meinen Gunsten einzusetzen.

Nie spricht er zu mir live, d. h. mit Null Zeitverschiebung. So erwartet die Schulmedizin, dass ich sämtliche diffusen Körpersymptome in verständliche, schulmedizinisch korrekte Patientinnenangaben verbal höflich erfasse.

Damit ist mein Körper heillos überfordert.

Gestern hat er mir klar signalisiert, dass er in der Krise steckt, pfarramtliches Geheimnis wie. Mit meiner IV-Assistentin habe ich mich unterhalten über meine Nahrungsaufnahme, die Fehlerquelle war mir danach Gewissheit, vorher zweifelhaft, einem Arzt hätte ich nie meine Zweifel zugestanden, das hätte nur eins, einen ZS abgesetzt.

Optische Wahrnehmungsstörung lässt sich nicht durch x-beliebige ZS heilen. Wäre das möglich gewesen, wäre ich lange vor 1960 mehr als geheilt gewesen, auch bewegungsmässig.

Die Schulmedizin will nicht zuhören, sondern FRAGEN stellen. Da haben wir, ich und mein Körper NULL Chancen. Erstens sind die schulmedizinischen Fragen immer irrelevant, da am Ziel vorbei, weil NIE mitbedacht wird, dass ich eine CP habe. Ich werde schulmedizinisch völlig falsch als Normala wahrgenommen und falsch behandelt. IMMER.

Sagte ich am Mittwoch voraus, dass BLUT UND CT unauffällig sein werden, dass ich Therapietipps brauche, dann leistet leider, leider eine schulmedizinische Notaufnahme genau das nicht. Echt, geht es noch ineffizienter und saublöder?

Zurück in meiner Wohnung bin ich logisch mir selbst überlassen. NEIN, ICH HABE KEINE HILFE, NIE, eher sterbe ich, als dass ich die mir zustehende gesetzliche Hilfe bekomme: Sämtliche Fachleute spielen Karrusell, es ist gerade NICHT in IHREM PFLICHTENHEFT.

Nun, in dem meines KÖRPERS AUCH NICHT.

Egal, Pech gehabt.

Dafür wurden zwei, ich schätze über 80 jährige Frauen, mit riesengrosser Entourage neben mir auf dem Notfall verarztet.

Je grösser die Entourage, desto besser die schulmedizinische Behandlung.

Echt, Glück gehabt.

Analogieschluss auf meine beiden Schwestern und ihre 87 jährige, demente Mutter, erwünscht.


Dagegen wägt die evang.-ref. Theologie die Güter ab: Ein 61 jähriges Leben ist immer mehr zu schützen als ein 87 jähriges, das den Rank zu sterben nicht finden kann, theologisch voll logisch, bei all den Untaten, die diese Frau begangen hat. Ihr Unterbewusstsein, ihr Körper wissen davon und möchten in FRIEDEN diese Erde verlassen können. Solange sie das nicht können, zögern sie den Tod nach all ihren Möglichkeiten hinaus.*

*Mein CPT-Kurs, anfangs 80er, Tucson Arizona, USA…… Da habe ich genau dieses Phänomen im Akutspital mehrfach miterleben können.

Sterben können, loslassen können, erfordert sehr viel vom betroffenen Menschen, ist, im Unterschied zu seiner Geburt, ein bewusster Vorgang. Ausnahme: Unfälle und medizin. Sekundentode, natürlich auch Waffentote im Krieg, soweit der Tod unerwartet kommt. Sämtliche SoldatInnen, Armeen, sind sich ihrer permanenten Lebensgefahr mehr als bewusst. Die Oligarchie, die sie befehligt sitzt sicher z. B. in einem „Oval Office“. – Pech gehabt ihr Kleinen und weniger Grossen, früher nannte man euch „Kannonenfutter“.

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