Ferien?

Gut gemeint ist nie halb gewonnen. Ich bin rumgereist, habe sehr viel gelernt meistens unfreiwillig, habe das Erlernen einen Elektrorolli zu steuern aufgegeben, weil ich zu alt bin, um elementare Reflexe, die beim Autofahren, Velo fahren und Trottinett fahren elementar richtig und wichtig sind, ausblenden und übersteuern zu können. Zudem müsste ich mit Elektrorolli das Gelände mit meinen Augen, die bekanntlich behindert sehen, genau mit den Eigenschaften erfassen können, die sie gerade nicht haben. Beim Autofahren erledigt diese Vorarbeit der Strassenbauer, reite ich, benutze ich genau dazu die Augen des Pferdes, das sieht hundert mal besser und genauer als ich und stellt mir seine Augen bereitwilligstens zur Verfügung, wenn ich bereitwilligstens seine Körpersprache lese. Das wiederum kann ich locker, weil diese Lektion „Pferd lesen Können“ begann in meinem Leben mit 6 Jahren, als Kind wurde ich angeleitet, die Ohren eines Pferdes lesen zu lernen und daran seine Laune und sein „Hören-auf“ abzulesen, wie auch seine Zufriedenheit, wenn es mit den Ohren spielt.

Ich ziehe Westernreiten allen anderen Reitarten vor, weil ich bei dieser Reitkunst mich als Mensch mit dem Willen des Pferdes synchronisiere. Hätte ich ein eigenes Pferd, möchte ich es ohne Zaumzeug reiten können, nur mit dem Halfter, was immer moderner wird. Frau kann auch ein hübsches Lederzäumchen wählen ohne Trense, also ohne Mundstück, was noch deutlicher zeigt, ob Reiterin und Pferd im Gleichklang sind. Tiere sind offen, gerade und ehrlich, wenn ich als Mensch fair bin. Da lohnt sich eine Zeitinverstition.

Ansonsten habe ich die Deutschschweiz als Wohnort schon auf Null abgeschrieben, weil viel zu verwöhnt und gesellschaftlich völlig unbrauchbar. Mit Null weltlichen Verpflichtungen muss ich mir eine solche Wohnsituation schlicht nicht antun.

Die Babyboomergeneration wird die CH noch das Fürchten lernen, wenn sie mit ihren Ersparnissen auswandern und ihr Geld in Gegenden der Welt ausgeben, wo sie mit Respekt und Anstand behandelt werden, ihre letzten Jahre lang die Leichtigkeit des Seins geniessen wollen und insbesondere Dienstleistungen zu einem fairen und angemessenen Preis einkaufen können.

Was nun zum Klappen kommt, ist die neue Bankverbindung. Die neue Bank ist willig, meine neue IV-Assistentin ist Kauffrau, hat also das Fachwissen und ich habe eine gewisse Bauernschläue, halte mein Fingerchen genau auf die Punkte, die systemrelevant sind. Damit habe ich mein Bankenteam komplett, der irrwitzige Berg von Arbeit ist noch zu bewältigen, wir schauckeln gerade 7(!) Konten für eine einzige Person. CH halt, total bankenverliebt und völlig ohne Erkenntnis, dass www in wenigen Jahren vermutlich fast alle CH-Bankgebäude auf den Immobilienmarkt werfen wird.

Ich stelle mir vor, dass „Schlafen im Tresor“ nach „Schlafen im Eis“ ein Renner werden könnnte.

So, genug gespottet über das Heidiländchen mit violett-weisser Schockolade. Ich finde es nur noch zum fremdschämen und als Witznummer brauchbar. Ernst nehmen kann ich solch verlogene und verfiltzte Systeme längst nicht mehr. Ändern tut die CH kaum je etwas, sie schliesst zu publik gewordene Dossiers und eröffnet mit neuem Namen aber gleicher Intention die Nächsten, auf dass die StimmbürgerInnen es lange nicht durchschauen.

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