Vor dem Gesetz nicht haltbar

Okay, der Hilfsabwart wurde mir gegenüber handgreiflich, was das CH-Gesetz verbietet: Jeder handgreifliche Angriff ist verboten, nicht einmal Tiere dürfen geschlagen werden, Kinder übrigens auch nicht.

Sein Chef spielt Richter: Es stünde Aussage gegen Aussage…..Ähm wie nun?….Gibt es Gründe, mich körperlich anzugreifen, gibt es irgendeine männliche Rechtfertigungslogik? – Das Mittelalter ist vorbei, die Gesetze sind längst anders geworden, die Patriarchatszeit ist passe. So steht es im CH-Gesetz.

Ich solle zur Polizei, hat der Chef gehöhnt. Klar doch, zwei Männer gegen eine Frau. Die beiden wissen offensichtlich nicht, dass ich mit meinem Geschrei Ohrenzeugen erarbeitet habe, mein Abschlussstz war folgender: Herr xyz, das Gesetz gilt nicht nur für alle andern, sondern auch für SIE! – Genau das steht im CH-Gesetz: Vor dem Gesetz sind alle gleich.

Sicher unterwerfe ich mich als Frau und Akademikerin und Bernburgerin und Tochter meines Vaters einem mehr als gewaltbereiten Hilfshauabwart und seinem Chef nicht, sicher nicht.

Der Geschäftsführer der Vermietungsfirma hat diese Unrechtsordnung legitimiert, er kann aufräumen, nicht meine Aufgabe. Anderer Leute Probleme löse ich nicht, mein Name ist nicht Strassenreiniger.

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