Meine mit Abstand schönste und längste Predigt

In die Gemeinde Oberbalm war ich als 40% Pfarrerin gewählt worden, es könnte der 1. Dez. 96 gewesen sein. Mit weitem Abstand das schönste Pfarrhaus, das ich je bewohnt habe. Allein der Garten innerhalb der Mauern ein kleines, okay etwas arbeitsaufwändiges Paradies, in dem ich mich körperlich austoben konnte, für meine optische Wahrnehmung gross genug, um an die Sonne zu kommen, klein genug, um den Heimweg locker zu finden.

Im Rosenbeet fehlten einige Rosenstöcke, die ich durch robuste Duftrosen ergänzen liess und ganz viel Lavendel von wegen Rosenkrankheiten.

Seit über 20 Jahren duften die Rosen nun, jährlich, monatelang, mit kräftig grünen Blättern, voll gesund, still vergnügt.

Mit Abstand meine schönste, lieblich duftende Predigt, die so lange währt, als niemand Hand an die Rosenstöcke legt, das Pfarrhaus, lerne ich, soll umgenutzt werden.

Gott muss sehr viel Humor haben, da schwitzen PfarrerInnen stunden-, tagelang an ihren Predigten und die Rosen duften lieblich im Pfarrhausgarten. Wer Humor hat, lächelt mit.

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