Davonrennen statt Nothilfe der Ehefrau

Nach meinem Gesetzesverständnis beinhaltet eine Ehe Rechte und PFLICHTEN.

Wer als Frau mit 53 Jahren davonrennt, seinen 75 multiple behinderten und schmerzmedikamentensüchtigen Mann Tage- und nächtelang seinem Schicksal überlässt, genau weiss, was sie tut, die kann vor dem Gesetz nicht einmal mehr auf Fahrlässigkeit plädieren. Die betroffenen SchulmedizinerInnen, irgendwer hat die unseligen Rezepte geschrieben, die Apotheke muckt kaum auf, die geflohene Ehefrau versteckt sich hinter beidem.

Regelt die CH-Gesetzgebung nicht, wer für was verantwortlich ist, echt nun?

Gut, das kann bis zum Schliessen des Sargdeckels gut und glimplich abgehen, muss aber nicht.

Irgendwann, weil der 75 jährige, alte, demente MS-Mann nicht in der geschlossenen Abteilung eines Altesheimes ist und die Pflege bekommt, die er benötigt und finanziell NICHT tragen kann, SteuerzahlerInnen her mit dem Geld, er hat, logisch weit über seinen Verhältnissen gelebt, irgendwann könnte es zu einer Explosion dieses hochexplosiven Gemischs kommen.

Ich kenne die gängigen Ausreden und das vorgängige geheuchelte Erstaunen. Ich mache da nicht mit. Zuerst habe ich es über Tage und Wochen wie viele vor mir, mit Motivation versucht. Den Nichterfolg habe ich beim Mann stehen lassen.

Die Frau wollte so wie ich, aber ohne mit der geringsten Veränderung zu beginnen. Zu dem Nichtpreis ist ein Nichtpreis zu bekommen. Was ich mir in langen Jahrzehnten erarbeitet habe an Selbsterkenntnis, lässt sich weder auf die Schnelle imitieren noch nachäffen.

Eine weitere schulmedizinische Fehlleistungen der Psychiatrie, die sich so wiel kompetenter dünkt, als gute Seelsorge, als GOTT. Die Umstände sind schuld, alle andern nur nicht die selbstgefährdende und fremdgefährdernde Ehefrau mit 53 Jahren. Ihre Umstände entschuldigen in ihren Augen ihr Verhalten. Ob Gott sie darin bestätigen würde? Ich wage es zu bezweifeln.

Ich habe keine Verpflichtung, ich kann meine Wohnung rasch ins Lager bringen lassen und habe zwei WoWas zum wohnen und übernachten, sobald ich diesen Kasettenlift an meinem Viano endlich bedienen kann, schliesslich ist ein Elektrorolli kein Plüschtierchen fürs Auto, der sollte einfach rein und raus! Letzteres hat er begriffen, liegt und blinkt und macht keinen Wank. Soll er sich über Nacht blinkend erholen, ich bin auch MÜDE!

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