Mein Trauergottesdienst OHNE!

An meinem offenen Sarg, wenn ich tot bin, in der Kirche, am Trauergottesdienst, werden nicht teilnehmen mein Viano und mein BMW. Nach menschlichem Ermessen, stehen mir beide zum Fahren kurzum zur Verfügung und ich kann sie zu meinen Lebzeiten geniessen.

Für meinen Elektrorolli habe ich nocht nicht einmal das Arztzeugnis, da sind Punkte abzuarbeiten, die an meinem Körper zu prüfen sind. Was ich von meiner Ex-Hausärztin vorliegen habe, ist das Produkt ihres Nichtwissens, ersetzt nicht durch Aktenstudium, sondern Fantasie.

Solches hat nun ein rapides Ende gefunden. Meine eingeschränkten Bewegungen sind seit 61 Jahren bekannt. In frühster Kindheit wurde mir, so ist aus meinen Bewegungen zu schliessen, der linke Ellbogen zusätzlich beschädigt. Es gibt typische CP-Bewegungseinschränkungen und mein linker Ellbogen passt nicht rein. Meine jetzt demente Mutter hat mir ihr schreckliches Geheimnis immer angedeutet und vorenthalten. Es könnte sein, dass mein linker Ellbogen die Wahrheit körperlich gespeichert hat. – Strafrechtlich in der CH irrelevant, weil so weit ich informiert bin, ab nächstem Jahr die höchste, strafrechtlich relevante Zeit 20 Jahre betragen wird.

Eigenartigerweise sehe ich immer an meinem offenen Sarg den neu eingetroffenen Elektrorolli, den ich nie fahren konnte, weil ich zu früh tot bin. – Ich bete zu Gott, dass meine Fantasie mich an dem Punkt veräppelt, ich irgendwann meinen Elektrorolli bekomme und mich viel später in ihm so wohl fühle wie meine Gspänli, denen ihre vier Räder eine zweite Haut zu sein scheinen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s