14 Jahre!

Völlig überlastet, mit nicht wegzubekommendem Schmerz im linken Mittelfuss, war ich plumps auf dem Patientinnenstuhl einer wunderbaren Hausärztin gelandet, die oh Wunder, mich ernst nahm und mir haargenau, bis ins kleinste Detail genaustens zuhörte und meine Infos zu einem vernüftigen, sinnvollen Gesamtbild verband.

Natürlich hatte ich alles falsch gemacht, was richtig begonnen hatte: Mein Vikariatsvatter, Gott beschütze ihn, er hat mir u.a. das Leben gerettet, hatte mir in meiner Vikariatszeit, zu orthopädischen Einlagen verholfen, im 2. Halbjahr 89. Die sahen gut, toll und stabil aus, meine kleinen, verborgenen Helfeshelferchen.

Nur war etwas Zeit ins Land gegangen und ich musste lernen zu begreifen, dass meine in meinen Augen für mein irdisches Restleben gedachten, hübsch stabilen Schuheinlagen, nicht mehr so toll waren, wie ich annahm, im Gegenteil, sie waren der Auslöser meines chronischen Schmerzes.

Ich suchte das Mauseloch im Arztzimmer, um darin zu entwischen. Stattdessen wurde ich in den Prozess eingeschleust, der mir neue Einlagen verschaffte, auffällig weiche und ich lernte, dass diese regelmässig, so alle drei Jahre auszuwechseln seien, auch wenn meine Füsse ausgewachsen seien und leider nicht gleich blieben. Die anatomische Lehre blieb mir erspart, ich hatte meine Dreijahres-Daumenregel und habe mich daran gehalten, was mich bis neulich von weiterem Füsschenärgerschmerz verschont hat.

Diese Ärztin machte mich später darauf aufmerksam, dass ich, wenn ich mich unbeobachtet fühlen würde, mühsam gehe. Voll logisch ging ich damals sehr konzentriert, wenn ich am Sonntag mit Gummisohlen den langen Gang der Kirche absolvierte, die Stufen zum Altartisch scheinbar mühelos überwand, die kleine, meist windschiefe Treppe zur Kanzel hochkletterte und auch da plumps auf mein Klappsitzchen fiel, den mühseligsten Teil des Gottesdienstes war erledigt, den Rest tat ich gerne, beim Ausgangsspiel der Orgel war mein Schritt völlig egal, die Gemeinde strömte mit zum Ausgang, um den Sonntagsbraten möglichst rasch in den Ofen zu schieben.

2003 bekam ich neue Einlagen und der Schmerz im linken Mittelfuss verschwand termingerecht.

Nur ein Jahr später, 2004, kam ich nach Bern und fällte mit diesem Umzug mehrmals fast mein Todesurteil. Hätte ich diese unheilvolle Entwicklung im entferntesten vorausgesehen, hätte ich sie mir definitiv erspart: rechtliche Güterabwägung Leben des Kindes, versus Leben der Mutter. – Damals habe ich mich für ersteres entschieden, müsste ich heute, nochmals die gleiche Entscheidung fällen, fiele sie zu meinen Gunsten aus.

Heute würde ich dem betroffenen Kind kaltlächeld sagen: „Dein Leben ist in Gefahr, du gehst weg von hier, in eine Internatsschule, was mir als Mutter nicht als strafrechtlich relevant ausgelegt werden kann, im übrigen ist das für mich finanziell die günstigste Lösung und meine behinderte Körperenergie wird durch deine Ortsabwesenheit maximal geschont. Die Wiederwahl als Pfarrerin habe ich geschafft und meinem geliebten Hund Aisha widme ich genau soviel Zeit, dass sie nicht mehr das ganze Dorf zusammenbellen muss, wenn ich das Pfarrhaus verlasse.“

War es schon zu dem Zeitpunkt nur ein Lügengebäude gewesen, was später immer mal von Beteiligten behauptet wurde, ich nicht wissen konnte, gefangen war in einer Schuldspirale, dann, konfrontiert mit der Wahrheit, in sich zusammengekracht wäre, wäre dieses grausame Spiel aus gewesen.

Statt dessen wurde Lüge auf Lüge getürmt, was ich rasch durchschaute, weil die mich betreffende Lüge, hatte ich sofort durchschaut, fädelte geschickt den Kontakt zum Kindsvater ein und fragte ihn zu seiner Meinung zu dem, was das Kind von ihm behauptet hatte. Seine Antwort war glaubwürdig, weil konform zu meiner 5-jährigen Eheerfahrung, die Behörden und alle andern glaubten nur dem u. 15-jährigen Kind, ohne die geringste Kontrolle über den Wahrheitsgehalt. Wenn das Kind schon unter denm Gesetz steht, weil über 10 Jahre alt, dann erst recht alle Erwachsenen, die diese Wort nicht prüfen, sondern aus Eigennutz kolportieren.

Diese Lügen wurde mir als Kindswohl verkauft und mir drehte es den Magen um, weil ich sogar den Eigenntutz der Kolportierenden genaustens kannte, und zum Schweigen verdammt war. – Die unheilschwangere Saat war gesät, danach folgten 15 lange Jahre Wachstum und jetzt bin ich zumindest bereit zur Ernte.

Sämtliche damals involvierten Juristen hätten den Teenager auf den Wahrheitsgehalt seiner Worte präfen müssen, weil strafrechtlich relevant. Mir gegenüber wardas kindliche Schuldeingeständnis sein körperliches Signal, es konnte mir nicht meh in meine Augen schauen. Das hat es höchstwahrscheinlich vergessen, weil zu traumatisierend waren diese letzten gemeinsamen Tage.

Kein Wunder ist das heute ein totaler IV-Fall. Wer solche Schuld auf sich lädt, der MUSS Symptome machen und tout Bern häschelt die sadistisch-fröhlich. Ein hochbegabter Mensch nach üblicher Taktik entsorgt, weil im falschen Stall geboren.

Dieser Mensch soll möglich rasch weggehen müssen, dorthin, wo ihm seine Lügen nicht mehr geglaubt werden, er sich der realistischen Wahrheit stellen muss und seine somatischen Signale genauso missachtet werden, wie die Meinigen hier, heute, jetzt. Wenn er sich seinen Unarten gestellt hat, dann erst hat er eine lebenswerte Zukunft, vorher ist er höchstwahrscheinlich schon jetzt in der Hölle, hat fast keine Lebensqualität und schmort noch tapfer. Ein Suizid, den die Behörden seit über einem Jahrzehnt gekonnt und gezielt fördern ist NIE ausgeschlossen, die landesüblichen Lügen inklusive. Bsp.? nun, wie mancher Mensch, gemäss Todesanzeige an Krebs gestorben, hatt in Wahrheit ein Suchtproblem? Meine Mutter wird nie an Magersucht sterben, noch ist sie dement wegen Schlafmittelmissbrauch, die leider dement machen können. Wer sich anlügen will, gibt sich keine Chance auf ein glückliches, erfülltes Leben.

All die Menschen, die danach, angeblich gesetzeskonform, unser beider Leben kaputt gemacht haben, will ich vor dem Strafgerich wiedersehen und möglichst nirgendwo sonst. Weil Bern ein kleines Nest ist, muss zuerst neu geklärt werden, wer neutral für mich zuständig sein soll, wenn ich überhaupt nicht wegziehe, sicher erst nachdem all diese Rechtsfragen von einem irdischen Strafgericht beantwortet sind.

Über göttliches Recht bzw. Unrecht entscheidet Gott, wie er früher entschieden hat, kann ich objektiv in der Bibel nachlesen, subjektiv im Gebet um Antwort bitten.

Im Untzerschied zur Schulmedizin, die gierig das kleinste Krankheitssymptom maximal vergrössert, um es danach finanziell gewinnbringend auszuschlachten, sucht die Traumatherapie das Gesunde im Menschen, macht das von Woche zu Woche grösser und stärker und rettet so Menschenleben, in dem sie enttraumatisiert werden, selbst die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen und fröhlich, frisch und frei ihrer Wege ziehen. – Genau das war DIE Antwort auf meine wiederkehrenden, berechtigten Fragen.

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