Brand am anderen Ende der drei Hochhäuser

Viel weiter weg vom Brand hätte mein Fiat500 nicht stehen können, gerade habe ich meine wenigen Habseligkeiten von meinem total verrussten Parkblatz eingesammelt. Ich bringe nun als Kaminfegerin allen Menschen Glück, wenigsten bevor ich dusche.

Die Schuhsolen pechschwarz. Was für Menschen ohne Behinderungen, mit vollem Arbeitspensum, PartnerInnen, Familie, betagten Eltern, Haustieren und was es alles gibt, eine enorme Zusatzbelastung ist, den Kram zu bergen, zu reinigen, bzw. wegzuwerfen, wird für unsereins zur unüberwindbaren Hürde. Einfachste Lösung, warten, bis die Tiefgarage durch die Fachleute ausgeräumt wird von wegen Sanierungsarbeiten. Die Gegenstände sind damit unwiderrufflich verloren, unsere Hauhaltskassen kennen eher Ebbe als Flut.

Ich wüsste von keiner Katastrophenhilfe speziell für Menschen mit Behinderungen. Ich denke an meinen Ex-IV-Assi, diese Altersgruppe könnte an ihrem Zivifreitag mal einen guten Dienst tun, das würde uns und ihnen helfen. Sie müssen sich nicht ihren üblichen Tätigkeiten ergeben, was ihrer Gesundheit dient und manch einer von uns wäre wenigstens körperlich minimstens entlastet.

Mit Phantasie könnte viel, ganz einfach geholfen werden. Das haben mir jedenfalls meine Grosseltern von den letzten WK-Jahren erzählt.

Dr Russ geht nicht mit heissem Wasser weg, Rasierschaum wäre als Lösungsmittel geeignet. Also ich habe sowas nicht in meiner Mottenkiste.

Dafür ist jetzt mein weissgekacheltes Badezimmer schwarz. Welch ein Erfolg: Die Russschicht wurde zum Umzug bewogen. Ich wollte sie zum Auszug überreden!

Natürlich kann ich nicht rasch Profireiniger kaufen gehen, es geht um zwei an sich neue Klappstühle, die ich zum Camping aufstelle: Metallgestell und megaleichtes Plastikgewebe dazwischen. Den Rest führe ich dem Kehricht zu, Aufwand und Erfolg sind in keinem vernünftigen Verhältnis. Finden muss ich das Behindertenzubehör fürs umgebaute Trotti, einen grossen Stift, der bei der Bremse links einzusetzen ist….. Ich hasse Suchen und verliere ständig meinen Kopf, den ich umgehend suchen muss, solange mein Herz noch schlägt.

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