Ein Zwaschpu oder manisch-depressiv?

Als Kind war ich sehr fröhlich, sehr intensiv, ein Zwaschpu. Habe ich als mich ein Anrecht auf mein mir von Gott gegebenes Temperament?

Das PZM hat eine klare Antwort, überlaut und überdeutlich: „NEIN!!!“

Dagegen mein Standpunkt: Ich habe ein Menschenrecht, grundsätzlich und spätestens mit der UNO-Konvention für Menschen mit Behinderungen, mich selbst sein zu dürfen, in jeder Lebenslage und -phase.

Ich gucke hin und missachte Tabus, bringe sie offen auf den Tisch. Das bin ich, das ist meine Art zu leben.

Ich vertraue Gott allein, habe Theologie studiert, siehe meine Lebensgeschichte. Gott ist ewig und Menschen entgegen ihrem Selbstverständnis nur endlich. In 100 Jahren sind wir alle vergessen, einige wenige von uns haben früher papierern in Geschichtsbüchern überlebt, zum Leidwesen bzw. der Freude von SchülerInnen, die insbesondere die Europäische Geschichte der Frauen auswendig lernen mussten (8-tung Ironie).

Was rennen viel zu viele irdischem Ruhm nach, es lohnt sich nicht, oft ist er vergangen oder noch gar nicht entstanden, wenn das Menschenleben schon geendet hat. Ein Haschen im Wind.

Alle Menschen sind Geschöpfe Gottes, allein darin liegt ihr Wunder, ihre Einzigartigkeit und ihre Lebensberechtigung. Ihre Lebensgestaltung ist ihre Entscheidung, soweit es ihr Lebensschicksal zulässt, ansonsten sind sie der Pflege der Mitmenschen empfohlen und anvertraut.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s