Ich klage Bernhard v. Graffenried, gestorben 89, an

Immer habe ich dich verteidigt B.v.G.. Immer habe ich gesagt, mein Vater hat mich wenigstens in Ruhe gelassen, mir nicht wie Mutter und Schwestern willentlich und bösartig geschadet.

Wenn ich Vivienne sage, dass ich im Elektrorollstuhl sitze und die gesamte medizinische Behandlung falsch gelegen habe, dann mein Vater, antwortet sie mir heute, gerade eben, „Geh zu deinem Psychiater!“

Vater, du warst das Familienoberhaupt von all deinen vier Frauen, eine Ehefrau und drei geborene Mädchen, zwei gesund und ich behindert, weil deine Frau nicht nur schlank, sondern magersüchtig ist und war.

Erinnerst du dich an die Zeit, da sie nur noch 39kg wog, sie ins Spital nach Basel kam, leider in die somatische Abteilung.

Wir schmissen und rissen zuhause am Karren, irgendwie haben wir alle überlebt, während die 39kg langsam auf ein vernüftiges Körpergewicht aufgepäppelt wurden.

2017 war ich am Verhungern, weil mich meine Gehfähigkeit verlassen hat. Ungefähr in meinem jetzigen Alter bist du gestorben. Ich bin die Närrin der Familie, ich bin nicht so, wie sie es sich vorstellen, die drei Frauen, die lange in deiner Haushaltung gelebt haben, für die du mitverantworlich bist.

Sie wollen mich entsorgen in der Psychiatrie, meinen Anteil Burgistein haben sie mir schon entrissen und sie haben es auf meinen Erbteil abgesehen, sie wollen mich finanziell mit einem dummdreisten Plan ausbluten lassen und denken, ich überlasse ihnen kampflos all die wunderschönen Liegenschaften, die du hinterlassen hast.

Wenn die drei Frauen meiner Ursprungsfamilie finden, ich sei Mann, dann schaffen sie auch das, sie schaffen alles in ihre Weltsicht reinzupressen, nur mich nicht. Ermorden lassen dürfen sie mich in der CH bisher nicht. Es gibt allerdings Momente, in denen ich mir darüber nicht so sicher bin. Geldgier kennt keine Grenzen.

Vater, ich bin Pfarrerin, ich bin feministische Theologin, und hasse irdisches, weltliches CH-Recht und den Rechtsweg zu beschreiten. Jetzt ist es so offensichtlich, ich muss ihn beschreiten, um mich medizinisch zu rehabilitieren und zu meinen Finanzen zu schauen.

Ich denke noch immer, das hättest du so nicht gewollt. Zu schmerzhaft wäre es für mich, einzusehen, dass du auch einer von ihnen wärst, wie ich es meine Kindheit lang, immer erlebt habe.

Allerdings Vater stoppt mich das heute nicht mehr, ich bin der medizinische Gegenbeweis. Irren ist menschlich, auch in der Medizin, das hast du uns schon am Familientisch aus deinem Berufsalltag erklärt. Offensichtlich habe ich dir als Einzige genau zugehört.

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