Dogmen der NTs

Nicht nur die Kirche kennt Dogmen.

NTs in der CH, Die CH-Gesellschaft, insbesondere die BernburgerInnen kennen unumstössliche Dogmen, die leider nicht über den Wahrheitsgehalt einer Aussage entscheiden.

  1. Contenance müssen die Kleinen bewahren, ab irgeneinem Millionenbetrag ist jedes menschliche Verhalten erlaubt. – Für meine Mutter muss ich mich mein Leben lang fremdschämen. Irgendwann, wenn ich wieder auf sie angesprochen werde, behaupte ich nicht ihr Kind zu sein. Das Burgerbuch ist zwar in jeder Buchhandlung zu kaufen, innig studiert wird es im Der Burgerspittel. Alle andern haben noch weniger Ahnung als ich.
  2. Immer Haltung bewahren, insbesondere bei 6 Jahrzehnten Leidensgeschichte, weil frau zu den Kleinen, den Psychiatriefällen, gehört. Zumindest in den Augen der BernburgerInnen, die mich so diskriminierend behandeln, was aktuellem CH-Gesetz nicht enspricht, ist dieses Verhalten sinnvoll.
  3. Oft habe ich mich gefragt, ob ich wie Bonhoeffer in einer ungerechten Todesstunde auch Haltung bewahren würde. Würde ich mein irdisches Leben hergeben, ich, die Ewigalleinkämpferin, beten und denken können „Gott befohlen“?

Ich habe bernburgerliches Verhalten im Blut, nicht die Goldlöffeligeburtsüberheblichkeit, aber ich kippe in Arroganz und Ironie, wenn ich gefoltert und in die Enge getieben werde. Sicher fühle ich mich im Umgang mit vorpubertären Kindern. Ich verstehe mich mit ihrer Ehrlichkeit, ihrer Geradlinigkeit und ihren Fragen zu meinem Anderssein.

Die Reaktionen der Erwachsenen sind mir von unverständlich bis zu zuwider und je älter ich werde, desto schneller flüchte ich, bleibe nicht mehr an einem ungemütlichen Ort, wie angewurzelt, kleben. In meinem Alter habe ich vermutlich sämtliche Versionen menschlichen Versagens erlebt, bin ab und zu überrascht, über neue Höhepunkte, wie heute über meine jüngere Schwester, aber die Erklärung ihres unerklärlichen Verhaltens ist für mich mit Leichtigkeit zu finden. Ihr Kopf denkt seit Jahrzehnten so falsch, also denkt er weiter falsch, vielleicht bis zu ihrem oder meinem Lebensende. Ihre Gedanken sind ihre Verantwortung, darum werde ich heute Nacht gut schlafen. Meinen Appetit hat es mir allerdings verschlagen, meinem Körper muss ich noch lange gut zureden, bis er sich von solchen Schrecken rascher erholen kann.

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