Nicht Auto fahren

Jonathan hat mich Skepsis gegenüber sog. nicht Auto fahrenden Jungen gelehrt. Er ist offen bekennender Kiffer. Das führt meine Gedanken zu folgenden Schlüssen: Wer kifft, gibt sich umweltschützerisch und versteckt seine Unfähigkeit ein Auto zu fahren hinter sog. Umweltschutzgedanken. Die Erwachsenen, die Alten, die es nicht besser wissen, sind beeindruckt vom „Verzicht“ der Jungen.

Ich bin das nicht mehr. Sagt einE JungeR er fahre nicht Auto, denke ich an die Blutkontrolle, die Haaranalyse und ich denke an KifferInnen, nix Umweltschutz, sondern so und soweit gediehene Suchterkrankung.

Die Ausfälle Jonathans waren in den wenigen Monaten enorm, seit der erfolgreichen Unianmeldung exponentionell. Ein suchtkranker Mensch ist nicht per Definitionem ein Künsler, manchmal geht es den umgekehrten Weg, der bzw. die KünstlerIn sind suchtkrank. Suchtkrankheit allein macht keine KünstlerIn.

Für meinen Elektrorolli bin ich noch immer am einen Mercedes interessiert, der wäre eine sehr gute Occasion. Allerdings haben sich die Spielregeln massiv verrändert. Die IV MUSS den Umbau bezahlen d. h. einen vollautomatischen Lift. Mit meiner hemi kann ich nichts heben, stemmen, murksen, die Zeiten sind Vergangenheit.

as icch mich für diese Occasion izu interessierren begann, wusste ich nocht nichts von meiner Zukunft als Rollifahrerin, instinktiv suchte ich minimalst not-wendende Erleichterung für mich.

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