Nothilfe, theoretisch und praktisch

Die CH versteht sich als Rechtsstaat. Rein theoretisch sind die BürgerInnen verpflichtet, unverzüglich Nothilfe zu leisten, wenn ein Mitmensch an Leib und Leben bedroht ist.

Nicht so in meinem Fall. Der CP-Schub im Mai 2017 kam ohne Ankündigung, für mich völlig überraschend, erstmalig in meiner damaligen 58 jährigen CP Karriere und ich Deppin war völlig unvorbereitet in einer Wohnung im ersten Stock ohne Lift.

Die Spitex war ebenso überfordert, ich solle doch einfach GEHEN, meinte sie, war ich nicht jahrzehntelang gegangen und sie hatte es selbst gesehen.

Ein Notarzt war involviert und überfordert, Diagnose, die Patientin ist völlig verärgert, psychiatrisch unauffällig.

Nur Stunden später behauptete das PZM das Gegenteil und fand es amüsant, mich am Boden rumkriechen zu sehen. Die Stationen P 46 und P 47 sind völlig ungepflegt, ich bekam weder einen Rollstuhl noch Handschuhe an meine Hände, Schmutzschleusen, die ich kriechend entfernte, wurden umgehend wieder installiert.

Der WC war mit schwabbeligem Platik bekleidet, was dazu führte, dass ich abrutschte und gegen die Wand knallte. Da ich gebrochene Knochen verhindern wollte, demontierte ich das Plastik, mit der leeren Porzellanschüssel kam ich definitiv körperlich besser zurecht.

Der Oberarzt informierte die bKESB, die seiner psychiatrischen Diagnose Glauben schenkte, wie später auch meine Hausärztin.

Anfangs war ich völlig überrumpelt und dachte, ich werde umgehend in eine Neurorehabilitation verlegt. Irgendwann gab ich diesen – in den Augen des Oberarztes – unsinnigen Gedanken auf. Ich wurde hier im PZM auf eine nicht vorhandene psychiatrische Diagnose behandelt, auch der Rechtsweg blieb mir verschlossen, der Oberrichter lachte mich aus.

Nun lernte ich das ABC der zwangspsychiatrischen Folter in einem körperlich miserablen Zustand, in dem ich dringendstens einen Rollstuhl gebraucht hätte, was das PZM bis heute NICHT einsieht.

Die CH behauptet von sich immer, sie pflege Spitzenmedizin. Da ich keine Spitze brauche, nur einen mir angepassten Rollstuhl, bin ich bis heute nicht überzeugt. Früher hätte frau flüstern dürfen, Drittweltland. Heute ist diese Formulierung politisch unkorrekt.

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