Ethische Grenzen

Wer als spätere Generation weiss, wie die Geschichte ausgegangen ist, der kann gut sagen, so oder anders, das ist Recht und das hat sich geschichtlich als Unrecht entpuppt. Die Sieger haben immer Recht. Das ist einfach.

Gerade wird 75 Jahre II WK bedacht, die Befreiung von Auschwitz gefeiert.

Die Kriegsverlierer werden nach heutigen Vorstellungen einzeln natürlich verurteilt. Sie hätten zivilen, bzw. unter Kriegsrecht Ubgehorsam bzw. Befehlsverweigerung leisten sollen. Das ist eine bequeme Lösung und schon die ist nicht selbstverständlich.

Ich möchte die Menschen heute kennen lernen, die ungehorsam sind, bzw. gegen Kriegsrecht Befehle verweigern und logisch den heutigen Preis dafür bezahlen müssen, zukünfige evtl. Rehabilitation nicht eingeschlossen, die Rehabilitation ist nicht was sie vorgibt zu sein, sie ist ein Schuldeingeständnis folgender Generationen.

Welche Einstellung, welches Denken und Fühlen taugt schon heute für später. Wie gross sind die Entscheidungsfreiheiten überhaupt.

Nie im Blickfeld, bzw. kaum je, die grossen hinter der Entwicklung der Geschichte. Sie bleiben von Rechenschaftsforderungen in aller Regel verschont.

Aber, wenn es im Krieg dazu gehört, anderes Leben vernichten zu müssen, dann ist die Grenze überstiegen, die im Auge des zukünftigen BetrachterIn liegt.

Die öffentliche Meinung folgt der Mehrheit, will sich nicht ändern müssen, auch wenn sie sich verrannt hat und das gründlichst. Warum sonst ist das politische Problem rechts-links nicht gelöst, während längst klar ist, dass die Wirtschaft und die Lebensgewohnheiten der wirtschaftsstarken Nationen die Welt bedrohen. Diesmal kein politischer Feind, sondern Ende der Resourcen.

Das wäre also ein Gegenwartsproblem. Wer kennt 1. das Ausmass der grossen bzw. bewältigbaren Katastrophe und 2. wie lauten die tauglichen Lösungen?

Viele sind froh, wenn sie irgendwie ihren Alltag stemmen können, in der CH eine Mio. arme Menschen oder fast arme.

Und ceterum censeo: Im II WK war die Gesamtzahl der Opfer 60 bis 70 Mio. Menschen. wer will welche Todesarten gegen welche andere aufrechnen? Warum muss von einen zehntel bzw. elftel nur gesprochen werden? Ich vermute, die Gesamtzahl kann noch immer nicht getragen werden und gesellschaftliche Wertungen, die sich noch immer nicht geändert haben, spielen eine riesengrosse Rolle.

Punkto Umweltschutz und Greta mit ihrer Frage: „How dare you…“ Die Antwort: Die Menscheit stolpert von einer Entwicklung zur nächsten. – Das tönt sehr realistisch: Stolper, stolper eher wie Marionetten an beliebig vielen Fäden festgezurrt und als Belohnung viel oder zu wenig Geld, das nie essbar sein wird. – Uralte Weisheit, die nicht gehört werden wollte.

Die Antwort müsste lauten: Jede Generation hat eine unlebbare Welt angetreten und ist irgendwie weitergestolpert nachdem sie gross oder klein aufbegehrt hatte. Die Wirtschaft hat schon in den 60er Jahren behauptet, DIE Antworten zu liefern. Je nach Vorliebe kann der Optimismus lauten, es seien viele Fragestellungen kleiner geworden, der Wohlstand für viele Menschen grösser, die absolute Armut kleiner oder der Optimismus kann getrübt ausfallen.

Ruhe, wenig Bewegung

Nebst dem bekannten Witz, dass wer Sport treibt, der lebt genauso viel Zeit länger, wie er für Fitness verbracht hat, lehrt mich meine Körperreaktion eins, die Ruhe zu pflegen, mich STILL zu halten.

Das Gewicht reduziert sich vermutlich direkt porpotional zur Ruhe und dem Schlaf im Wohnwagen. Wenn ich von Waagenausreissern nach oben absehe, hatte ich konstante 80 kg. Irgendwann war ich nur noch froh, wenn die Waage nicht noch weiter steigen würde.

Während ich beraten wurde, mir grössere und grössere Kleider zu kaufen, dachte ich nur an meine CP: genügend Gewicht auf dem Tacho, nie wieder einen CP-Schub wegen Mangelernährung und wie runter mit dem Gewicht?

Ich war überzeugt, dass mein Körper noch immer Zeit braucht, sich zu normalisieren, seine Funktionen durch entsprechende Entlastung wieder vollumfänglich aufzunehmen.

Da ich geschlagene 6 Monate auf meinen Elektroscooter warten musste, war das Befinden miserabel, spätestens seit dem 23. 10. 19 hatte ich erlebt, wie das Ganze für mich tödlich enden könne. Die Schulmedizin bleibt sich selbst treu, behandelt nicht meine CP, aber misshandelt meinen Körper.

Also höre ich nicht einmal mehr mit einem halben Ohr hin. Wer nichts wissen will, weiss nichts, kann deshalb nichts lehren. Ich verlasse mich auf meine Ohren, dass sie aufschnappen würden, wenn rein zufällig, das kommt jahrelang nicht vor, eine echte Weisheit des Weges kollern würde.

Mir bleibt dann die Entschlüsselung vorbehalten.

Also habe ich keinen Stress auf meine Ernährung angesetzt, aber meine Ruhe erhöht; Weg aus der Wohnug, in den WoWa Triton, meine beiden Jungkatzen als Vergnügen und Ruhe, nur Ruhe, wenig Abwechslung, still sitzen.

So sind jetzt 2 kg weg. Ein guter Anfang für mein Alter, hoffentlich verdünnisieren sich noch ein oder zwei und dann kommt irgendwann ein Plateau, Gleichstand. Dann braucht es noch mehr ruhig bleiben, sich nicht stressen lassen, in meinem Alter ist Gemächlichkeit angesagt, das glaube ich der Schulmedizin, dass sich der Stoffwechsel verlangsamt.

Was ich nicht mehr glaube, dass ich durch Sport was Dauerhaftes erreiche. Nur Mehrgewicht, weil ein funktionaler Darmverschluss bedeutet 2 kg Gewichtszunahme erfahrungsgemäss. Die Erfahrung hab ich schon und irgendwann im Internet nachgelesen.

Auch ein Tabubruch mit der Schulmedizin, die will es nicht wahrhaben, dass sich Menschen mit Körperbehinderungen körperlich überforden können. Wenn das eine menschliche Möglichkeit ist, dann lernt es alle ganz rasch: Menschen mit Körperbehinderungen gehören zur Gattung „Mensch“, erfahren menschliche Körperfehlfunktionen und oh Schreck, menschliche körperliche Überforderungen. Wer hätte dadrauf kommen können: Menschen reagieren und funktionieren wie Menschen! – Eine überraschende Neuigkeit. Ideologie weglassen und die Wahrheit wird sogar begreifbar!

Kein Verlust

Wenn ich mich auf mein Dreirad setze, genieße ich das neue Gefühl, resp. das Wegbleiben des Alten, wenn ich gehen musste: Immer musste ich mich zu einer Anstrengung aufraffen, Gehen-zu-müssen. Alles Training der Welt hat daran nichts geändert. Mir ist aufgefallen, dass die Energie, die ich ins Training gesteckt hatte, für den Tag oder länger weg war, schon verbraucht.

Das fällt nun weg, weil ich Energie einspare. Welche Freude, welche neuen Möglichkeiten zu WÄHLEN. Das ist für mich neu. Statt Einschränkung Wahlmöglichkeiten. Langsam und hoffentlich noch lange verringert sich meine Anzahl des Totalerschöpfungsschlafes unter Tag. Ich legte mich hin und schlief jeweils wie ein Stein ohne Zeitgefühl. All die Lehre über den sog. Powernap lernte ich zu vergessen. Schulmedizin brachte mir bei genau einmal, mich zu lehren, einzuschlafen tagsüber.

All das Antidepressionsgerede über nur Nachtschlaf zementierte meine körperliche Totalerschöpfung, war genau eines, Kontraindikation. Das wurde ich überall mit nur einer Ausnahme gelehrt. Jahrelang habe ich mich gefragt, ob ich noch je in meinem Leben normalen Schlaf genießen könne oder als wandelnde Pillenschrank ins Grab sinken werde.

Nun die Antwort entfaltet sich langsam: Pillen Null, Schlaf wird langsam wie ich ihn aus viel früheren Zeiten kenne.

Nahrungsaufnahme

Nie habe ich Nahrung für meine Verhältnisse weggeworfen. Seit ich fremdernährt wurde, was nahtlos in meinen funktionalen Darum verschluss überging und natürlich im Schreckenswinter 2017, als ich noch kochen konnte und zur Nahrungsaufnahme zu erschöpft war, hat Spix Entrecote gefressen. Das erzählte ich meiner Ex-Hausärztin. Die hörte stoisch zu und fand, damit sei ihre Arbeit getan.

Nun erkämpfe ich mir meine Ernährung zurück: Sehr schwierig, Lust zu haben, Essen zuzubereiten und dann essen KÖNNEN. Unzählige Male habe ich mich vertan.

Normalerweise habe ich einen guten Draht zu meinem Körper. Der ist zu meinen Nahrungsorganen durchgeschnitten. Was schwer verdaulich ist, wie z. B. Pilze, ist vorsorglich gestrichen. Es ist ein Kampf, um die nötige Geduld und Selbstliebe, wenn ich meine Werte ersatzlos über Bord werfen muss. Ich muss mich beschränken auf das momentan machbare.

Logisch ist die dringlichste Aufgabe, meine körperliche Hausarbeit(!) soweit runterzuschrau en, dass mein Körper wieder tagsüber verdauen kann.

Nun ich sollte Übung darin haben, verwahrlost zu leben. Eigene Meinung dazu irrelevant. Im Triton komme ich so richtig zur Ruhe. Die Wege sind kurz und ich lerne mich in meine Müdigkeit zu ergeben. Das Resultat finde ich interessant. Das Cornet spielen hüpft vorwärts. Ich schreibe am PC Töne, die ich höre und dann auf dem Cornet spiele. Geräusche des Alltags bzw. der Phantasie vertonen. Diese Geräusche-Cornet-Auszeit führt dazu, dass ich v. a. die b-Tonleitern wieder spielen kann, ohne Tempo, aber eindeutig ein Gewinn verglichen mit Vorweihnachten. Ich muss meine Gegenwart nicht akzeptieren als Endresultat, aber ich muss Prioritäten setzen.

Sitzend mit Gebrauch meiner Hände ist mein Ziel. Das reicht als Beschäftigungsmöglichkeiten.

Radikale Fragestellung

Wie soll ein Gesundheitssystem funktionieren, von dem sich kranke Menschen als Fachkräfte angezogen fühlen? Erinnert sehr an andere solche größere Fragestellungen.

Nicht zufällig ist die CH sich selbst überlassen hinterwäldlerisch langsam, klassisches Beispiel Frauengleichstellung.

Wir Menschen mit Behinderungen sind in einer noch prekäreren Lage. Wer schon bei der Geburt… Gnade Gott. Der bzw. die soll sich definitiv mit einem mindern Leben zufrieden geben. Unter den Behinderungen in sich wird auch süffisant abgewertet, wir CPs sind sehr weit unten, die Einstellung ist sehr schlecht. Also weg mit der Sichtbarkeit der Behinderung. Dann sieht man nichts und dann kommen all die herrschsüchtigen Kranken und ich sollte sie bedienen und mich mit Brosamen vom Tisch gefallen glücklich schätzen.

Eigenartigerweise wollte ich ein Berufsleben, wie es mein Vater hatte. Nur so schwach, einer Ehefrau so ausgeliefert sein wie er, das wollte ich nicht. Der Weg begann ganz unten und ist jahrzehntelang. Ob ich heute alle wichtigen Erkenntnisse habe, vielleicht.

Mich erschrecken sie noch. Insbesondere die unheilige Allianz verschiedener, unabhängiger, nur schädlicher Menschen in meinem Leben. Fast alle it dem Gutmenschnimbus. Der istnoch schlimmer s hädlich als die Sucht an sich. Sicher ist Sucht verschiedenster Ausprägung, Spielvarianten ein gemeinsamer Nenner. Klar zieht Sucht medizinisches Personal an, wenn selbst für all die bunten Pillen Rezepte geschrieben werden können. Habe ich praktizierenden Christinnen Respekt entgegengebracht, muss ich den per sofort abziehen. Respekt muss ich lernen für mich zu haben und alle andern, ihn verdienen lassen. Immer habe ich das Freundlichste von Mitmenschen gedacht bis zum Beweis des Gegenteils. Das bewährt sich nicht für mich. Immer habe ich gedacht, ein anderer Mensch kann nichts dafür, was ICH vorher erlebt habe. Das find ich noch heute an sich richtig, leider in der Praxis untauglich bis zu meinem vorzeitigen Tod.

Nach der Begrüssu g muss ich in meiner Wahrnehmung gründlich zu essen, meinen Platz defi ieren, dann läuft es, bekomme ich die Hilfe, die ich unbedingt brauche.

Keine Ahnung, ob ich mich in irgendeinem Nischenleben einrichte. Ich wollte immer hinsehen, verstehen und gemeinsam besser machen, verändern. Statt dessen heisst das Modell nicht Konsens, sondern Druck. Wer nicht Druck machen kann, kann niemanden bewegen, nur ein Staubkorn seiner Einstellung zu überdenken.

So will ich nicht wirklich funktionieren müssen, kann es sowieso nur im Notfall:Ich denke freundlich, weil ich Freundlichkeit zurückbekommen will. Ich bin hell entsetzt, wenn mir bösartigste Auslegungen meiner Worte entgegengebracht werden. Das nennt sich jeweils „normales Denken“. Gott möge mich vor der Phantasie bewahren. Die Will ich nie lernen. Meine Antwort: „Ich kann nicht gesagt haben, was ich nicht gedacht habe.“

Ich brauche Dienstleistungen, wenn ich dafür beißen muss, dann kann ich es nicht ändern. Aber die Denkart, die muss ich mir nicht aufzwingen lassen. Meine Welt ist grundsätzlich freundlich. Hätte ich sie nicht, wie hätte ich je überlebt?

Buch schreiben? – Nein danke

Das Wissen ist im Internet, zumindest in Ländern ohne zusätzliche Zensur längst verfügbar. Wir brauchen nicht wirklich noch mehr Forschung, wir sollten lernen das vorhandene Wissen zu verstehen.

Absolut entlarvend, dass die heute tonangebenden Nationen den sinnvollen Einsatz von kontrollierten Waldbrände vergessen haben. Ein Wissen, das die besiegten Völker schon hatten. Jetzt wird sog. wissenschaftlich neu gelernt, was die fehlende Wertschätzung durch Krieg vorgängig vergessen gemacht hat.

Auch der Umgang mit der eigenen europäischen Vergangenheit ist entlarvend. Nur der Juden wird gedacht, die im Holocaust umkamen. Alle andern Volksgruppen gucken wie immer in die Röhre und die JüdInnen erfüllen die christlich diktierte Rolle, während längst andern Orts das nächste, noch viel größere Unrecht geschieht, was voll logisch nicht im Mehrheitsbewusstsein Fuss fasst, weil dieses Wissen zwar verfügbar ist, aber nicht Mainstream.

Das Christentum müsste sich seiner Schuld nicht nur partiell stellen, sondern ehrlich. Während offiziell 6 Mio. Opfer gedacht wird, ist der Umgang mit allem, was als Islam begriffen wird, unsäglich grausam. Die Waffenverteilung lässt das noch zu.

Würden Nationen Geschichtsbücher lesen, könnten sie lernen, dass sich Macht und Ohnmacht zeitlich ablösen. Kaum eine Nation hatte eine Hochblüte, Niedergang, um dann wieder wie ein Phoenix aus der Asche zu auferstehen und nie ist es nach meinem Wissen eine Demokratie gewesen, der das gelang. Mir kommen nur China und Russland in den Sinn. Das tut richtig weh.

Lieber gesund

Mich hat verwirrt, dass verschiedene Menschengruppen mir geschadet haben.

Da war die Ursprungsfamilie, die bKESB. Soweit so ähnlich….

Aber warum waren da Juristen und Ärzteschaft über den Kanton Bern hinaus? Also die Psychiatrie hat zu Recht ihren passenden Ruf. Nicht jeder Mensch, der diesen Beruf ergreift, weist sich durch psychische Gesundheit aus. Dasselbe trifft auf die gesamte Schulmedizin. Wie bei meiner Schwester können unverarbeitete Kindheitstraumatas oder sehr beliebt Co-abhängigkeit den Ausschlag geben.

Ich umgekehrt nur umgeben von solch kranken Menschen, sehe nirgendwo mehr Gesunde.

Untragbar finde ich, dass wenn ich weit und breit als Einzige mich auf den Weg Richtung Gesundheit mache, ich als die einzig Kranke und Behinderte abgestempelt werde und nicht überleben darf. Mit allen legalen Mitteln und illegalen, sollte ich sterben. Der Schandfleck „gesundheit“ passte nicht in diesen Familienclan und passt andernorts ebensowenig.

Die CHs bezahlen monatlich Prämien für ein Gesundheitssystem, das weil teilweise selbst krank, nur eins krank macht. Soweit so schlecht, reicht noch lange nicht: Die Polizei, die gesamte Justiz stützt sich zu einem untragbaren Ausmaß auf diese kranke Ärzteschaft, insbesondere Psychiatrie und Strafvollzug.

Die Schulmedizin hinterlässt Generationen von Opfern, mit etwas Pech landen die in der Zwangspsychiatrie, wo gefoltert wird. Vom Strafvollzug erwarte ich nichts besseres, habe Gefängnisse nur im Rahmen meines Studiums von innen gesehen.

Daher dieser immense gesellschaftliche Druck, psychische KRANKHEIT als psychische GESUNDHEIT zu definieren und Nachdruck verschaffen Zwangspsychpharmakas, die jede Hirn Chemie beeinflussen. Dem ist dann jeder ausgeliefert, völlig wehrlos. Aber selbst Zwangschemiehat mich letztlich nicht brechen können.

Meine vorläufige Bilanz: Meine Ursprungsfamile samt frühkindlichen medizinischer Folter konnten mich nicht brechen und alle die es danach versuchten auch nicht. Alle können sie so leben, wie sie wollen, aber definitiv ohne mich.

Das iist der Unterschied, den ich zwischen meinen beiden Kindern sehe: Dieältere will so leben, wie sie lebt und ihr Kind geht drauf oder will auch so krank leben. Meine j<ngere Tochter könnte durch eine Jugendliche Dummheit in dieses Kranke System gestolpert sein. Wenn sie darin nicht wohl ist, dann weiss zufällig ich, was das heisst. Ohne je im ersten Arbeitsmarkt Fuss fassen zu können, wurde sie krankmachenden Personen zur Erziehung ausgeliefert. Nennt sich in der CH ohne staatlich gewollte Ironie: „Wohl des Kindes“. Genau daran messe ich den Staat. Das Kind ist IV, überhaupt nicht wohl. Dann heuchelt der Staat, solche Menschen seien halt krank. Das ist noch lange nicht bewiesen, aber mein Weg beweist: Gesundheit lässt sich nicht immer amtlich verhindern.

Wenn die Blinden, die Blinden führen und staatlich beglaubigt behaupten, sie seien sehend, dann ist die logische Konsequenz, was ich 61 Jahre lang in der CH erfahren habe: Der verbindende gesundheitliche Maßstab ist GLEICH ODER ÄHNLICH KRANK SEIN ZU MÜSSEN.

Danke fürs Angebot, nein danke. So will ich nie leben müssen, hat mir schon als Kleinstkind nicht gefallen. Ich fand es schon damals nicht überzeugend, feige und völlig unfrei, einer Tochter Tells unwürdig. Wenn sich die CH immer auf ihre Freiheit beruft, dann hat mich das überzeugt, aber dannwill ich FREI SEIN UND KEINE GESELLSCHAFTLICH VERORDNETE KRANKE. Schon als Kleinkind habe ich mir geschworen, nie in einem krankhaften Ausmaß dem Geld nachzulaufen. Statussymbol fand ich lächerlich, Gruppe Druck habe ich als Teenie und junge Erwachsene verspürt. Mein erstes normales Problem hatte ich, als ich in die Angehörigen-Selbsthilfegruppe ging. Vorher war ich mit meiner Behinderung isoliert.

Nächste Befreiungsstufe erreicht

Mit der Neulancierung der Traumaverarbeitung ist die nächste Befreiungsstufe erreicht. Diesmal ist es Insidertraumatherapie, ohne CP-gängige Tabus.

Wenn ich behindert bin ein Leben lang und alle andern nicht, weil ich isoliert wurde, gezielt, dann mache ich die üblichen Abstriche, weil alle andern von einer Behinderung a la CP Keinen blassen Schimmer haben.

  • Die neue Traumatherapie hat und wie.
  • Klar ist Bobaththerapie Folter.
  • Klar ist eine magersüchtige Mutter schädigend vorgeburtlich.
  • Klar spüre nur ich mich und wer das nicht berücksichtigen will, tschüss.
  • Rechtslage CH voll klar und logisch, nicht empfehlenswert.
  • Gängige Verleugnung der Diskriminierung von x Menschengruppen in der CH, klar.
  • Anwälte in der CH? Bitte einen zeigen, der anders ist.
  • Überforderung körperlich? Voll bekannt, allein ich spüre MEINEN Körper.
  • Psychiatrie in der CH, mehr als fragwürdig, klar.
  • Folterbegriff ist ziemlich identisch.
  • Traumatisierend, was traumatisiert und nicht nur die wenigen anerkannten Umstände.
  • Ziel: Nischendasein, Authentizität, Vernetzung mit Gleichen.

Das ist wohl das Gemeinste, was mit mir gemacht wurde: Isolation und neg. Rückmeldungen. In Wahrheit sind meine KritikerInnen und die Straffälligkeiten eigene psychyatrische Diagnosen, zuvorderst Co-Abhängigkeit. Wer nie an sich arbeitet, wiederholt das Ganze, reicht es an die nächste Generation als krankmachendes Verhalten weiter. Na dann Prosit.

Mein Ziel ist und war immer anders. Überhaupt nicht muss ich mich von mir irgendwann distanzieren. Ich hätte mich viel früher von krankmachenden Personen distanzieren sollen. Dachte ich meine Ex-Hausärztin sei anders, dann war das ein Irrtum. Dachte ich, ich sei so krank, wie sie behauptete, dann bin ich heute vom hintersten und letzten Zweifel befreit.

Die Pendelausschläge sind grösser, als ich mir je träumen liess: Ich hätzte mehr ein Mittelmass erwartet, Teilwahrheiten, nicht völlige Lügen. Es waren nur Lügen, diagnostische Erfindungen, unfreundlicherweise genau die Kontraindikation dessen, was ich schulmedozinisch gebraucht hätte. Das hat mich natürlich krank gemacht und immer mehr erschöpft. Der Winter 17 war für mich Schlüsselerlebnis und im letzten Jahr bin ich hübsch durchgestartet. Ein atemberaubendes Tempo habe ich an den Tag gelegt und jetzt folgt die für mich stimmige Konsolidierung.

Den Spiegel werde ich der Schulmedizin zeigen, irgendwie. Zukunftsträchtig will ich meine Energie eingesetzt sehen. Ein Hamsterrad nach dem andern schliesse ich: Leerlauf für Behindis, ohne mich. Dieses ich stell dir Problem über Problem und du musst sie lösen, geht mir auf den Wecker, Ich bin nicht die Erzählbärin noch die Ablagestelle für verdrängte Schuldgefühle.

In der CH ist es eigentlich, gesellschaftlich nicht okay Behindis zu diskriminieren. Gängige Praxis: Es wird klar diskriminiert und um das lästige kleine Schuldgefühl loszuwerden, wird das dem Behindi gleich mit an die Birne geknallt. Dummdreist, was sonst, vom höchsten Ausbildungsgrad bis zu gar keinem identisch. Die sog. Gebildeten verstehen sich zusätzlich als Gutmenschen, ihnen bleibt total verborgen, was sie tun und wie sie denken. Alles abgespalten. Nur mit massivsten blinden Flecken bleibt ihr Weltbild stehen.

Nichtbehindert zu sein, ist die grösste Behinderung. Nichtbehindert zu sein und sich zur Bildungelite zu zählen, ist noch behinderter, weil die Selbstreflexion fehlt und es eine Unverschämtheit wäre, einen solchen Menschen Banalitäten zu lehren: Augen verbinden, Watte in die Ohren, ein Bein nicht gebrauchen dürfen, alles Kinderspiele. Ein gebildeter Mensch sollte sich solches spontan vorstellen können. Alles andere ist nur peinlich. Weil verleugnet wird und diskriminiert, bräuchten solche Menschen zuerst psychologische Vorbereitung.

Das habe ich schliesslich meiner älteren Schwester mitgeteilt; Sie und die jüngere sind ungebremst co-abhängig, eine schwere psychische Erkrankung, völlig unbehandelt aber gerade bei der Ältere, Pflegefachfrau, unreflektiert moch nur familiär, sondern auch beruflich. Die Jüngere macht nur ihre Familie verrückt und bewegt sich in verrückter Gesellschaft. Sei es so, ist mir egal.

Nicht egal ist mir, dass meine jüngere Tocher sich in diesem ungesunden Ambiente aufhält. Wäre es eine Sekte, wäre ihr Leiden anerkannt. Sind es ExponentInnen der Bernburgerei, Gnade Gott oder wie ich mit Gottes Hilfe ein langer, beschwehrlicher Befreiungsweg.

Gefunden

Endlich finde ich einen Ländervergleich, für Behindertengleichstellung:

Interessant, welche Länder in Europa nicht so oder anders diskriminieren.

Lass dich diskriminieren und falsch behandeln, der Rechtsweg ist sowieso verschlossen , zugeben tun wir das nie, aber halt einfach die Klaooe…sowas taugt nicht auf die lange Sicht, schon gar nicht ein Leben lang.

Ich hege keine Verantwortungsgefühle, einem Heimatland gegenüber, das keine solchen mir gegenüber hegt. Aushalten, erleiden MUSS ich das überhaupt nicht.

Es ist noch kein Jahr her, dass ich diese meine Blogs mir zurückerobert habe, ich wurde ständig mit unwichtigen Kommentaren zugetextet. Je weniger jmd. weiss, desto grösser die Freuheit, nun die Spielwiese kann jedeR überall haben.

Mein Weg der Erkenntnis gehört allein mir: Wann stehe ich wo ind nein, ich spiele schon lange nicht meh euer Liedchen, weil es euch so gefällt. Uch verhelfe meiner Stimme zum Durchbruch und 99.9% was gedacht wird, weiss ich schon längst. Immer das Gleiche seit 61 Jahren, originell kaum je, nur gähnende ätzende Endlosschlaufe.

Nun erkläre ich nicht mehr. Ihr müsst irgendwann irgend einen Druck spüren, wie bei der Umweltfrage: Nicht Fakten, nicht Einsicht, nur Druck verändert. Für diese Realität taugt ein humanistischer Bildungskanon nicht wirklich.

Ernährung im Club

Irgendwie sollten sich Gesellschaften Oasen gönnen können, Wohlfühloasen in ihrem Selbstverständnis.

Ernährung war in meiner Jugend sowas. Die Elterngeneration hat nach ihrem Verständnis aufgewendet, an Essen, an Zubereitung, ganz wichtig die Atmosphäre und der Wohlfühlfaktor der geladenen Gäste. Stundenlang konnte eine Tischordnung Diskutiert werden, auf dass sich x mit y und z bitte ohne w gut unterhalten.

Die kulinarische Herausforderung zumindest für mich war der Fisch und all die Wasserviecher, die ich lieber durch die Schnorchelbrill angucke als auf dem Teller traktiere, allein der Geruch. Noch als Erwachsene sollte ich essen, was auf den tisch kam, mir punkto dem, was ich nicht mag, nur ein Gräuel. Meine Meinung in den Augen derer eh irrelevant.

Heute ist das höchstkomplex: Geniessen oder möglichst nicht schuldig werden, an der Umwelt, an den Tieren, an den BäuerInnen, an den Transportwegen….. Die Ausssichtslosigkeit der x Dilemmas erinnert mich an die Schuldsituationen meiner Kindheit, nicht thematisch aber gefühlsmässig: Menschen müssen damit leben, irgendwie schuldig zu werden, dieses Gefühl aushalten zu lernen und dabei und das ist wohl die Kunst nicht krank zu werden.

Ich habe mich schon sagen hören, dass meine Unfähigkeit Gesehenes zu verarbeiten und zu stehen mich vor x klassischen Überforderungssituationen, die sonst entstehen könnten schützt: Jedes zu grosse Geschäft betrete ich schon gar nicht. Natürlich habe ich gegenstände und das nicht knapp, wie ich finde. Bloss irgendwo hat es eine Grenze, je mehr Gegenstände ich in meinem Gedächtnis haben sollte, desto grösser die Überforderung. Routinemässig finde ich Gegenstände, die ich habe, das weiss ich mit Sicherheit, nicht. So neulich die Brennpaste fürs Fondue im kleinen Wohnwagen. Suchfläche wenige m2. Suchresultat: Nicht gefunden.

Natürlich bin ich Profi im Lösen solcher Situationen und weiss mir zu helfen und tue das auch.

Also zu viele Nahrungsmittel, zu viel Auswahl, das Bedürfnis es recht zu machen nach welchen Massstäben auch immer und dann manchmal das lebensbedrohliche Scheitern.

Interessant fand ich die Aussage der Moderstorin, dass wir uns nicht mehr selbst fragen, was möchte ich essen, wozu habe ich Lust, sondern zugetextet und gedröhnt sind von irgendwelchen Expertenmeinungen.

Für alles und jedes gibt es ExpertInnen, was mir schon lange auf den Keks geht. Das eigene Leben lebt doch der bzw. die am wohlsten, wenn er bzw. sie sich selbst spürt, kennt, sich selbst hegt und pflegt mit was auch immer. Die berühmte tasse Tee kommt mir in den Sinn, das wohlig warme Bad, der Abwasch in der umgekehrten Reihenfolge.

Wenn ich jetzt den Scooter habe, habe ich mich schon gefragt, ob es nun ein Bedürfnis von mir ist, in einem Megaladen rumzufahren, in RUHE anzuschauen. Bisher ist es das nicht.

Aber gestern bin ich fröhlich durch Bern gerollt, rauf, runter, kein Gefühl der permanenten Überforderung. Ich lache fröhlich und einige Menschen lachen zurück. Gehen können, bzw, rollen ohne Gehbewegungsermüdung, welch ein Genuss.

Bei der Ernährung bin ich nicht wirklich gescheitert, nach meiner Wahrnehmung, aber bei der Wsche: Unmöglich kann ich alles sortieren und einzeln waschen. Es gibt 69° Wäsche und kühlere Wäsche und Ende der Durchsage. Auch alles trennen konnte ich nicht mehr: Mit diesem zu jenem Container und Batterien und Glühbirnen und Patronen da und dort und Kapselkaffee sowieso nie. Ich mache Kaffee nach alter Manier ohne Müllkapseln. Solch eine ultimativ unnütze und idiotische Erfindung, aber hype ist sie. Wer den Eskimos Eis verkaufen kann, hat wirtschaftlich gewonnen. Ich finde, menschliche Intelligenz könnte sich zum WOHLE der Menschen einsetzen.

Wie essen? Etwas mehr den Bauch fragen war ein Konsens. Ich wähle Menschenwohl vor Tierwohl. Solange Menschen als Laborratten hinhalten müssen, völlig ohne Krieg, sondern mittlerweilen werden Handlungen, die im Krieg noch etisches Entsetzen ausgelöst hätten, ganz selbstverständlich und flächendeckend vermute ich praktiziert, tabuisiert und fertig angerichtet ist die medizin. Folter, bzw. die Folter Folter und es ist wie eine Sucht, Opfer und TäterInnen schweigen.

Übers Essen, Umwelt und was weiss ich nicht alles, plappern ganz viele. Dort wo bleiernes Schweigen herrscht, dort geschieht das noch grössere Unrecht, namenlos, themenlos, das grosse Erschrecken. Ich habe immer gesagt, ein politischer Gefangener, hat bis in das Schrecklichste, diese Würde. Die noch grösseren Opfer sterben würdelos. Diskriminierung, die so geläufig ist, dass sie als solche nicht einmal wahrgenommen wird, die ist die grausamste, jedes Individuum wird in Einsamkeit abgehandelt. Zur Eremitin wird kein Mensch geboren.

Al-Anon lehrt zu Recht: Wenn du dich einzigartig fühlst, dann können wir dir nicht helfen.

Der Umkehrschluss gilt ebenso: Wir vereinsamen dich und daran gehst du zugrunde. -Klappt fast immer dieses Modell.

Dagegen habe ich einen Uristinkt: Ich sozialisiere mich längst nicht mehr ortho, auch nicht durch Nahrung, aber z.B. durch rote Trottoirefahrzeuge. Rot bin ich.

Wenn die Welt so hochkomplex ist und das ist sie, muss bei unzähligen Themen eine Vereinfachung her, reine Überlebensstrategie.